Mit frischen Waffeln bereitete der Jugendvorstand am Montagnachmittag nicht nur den Kindern, sondern auch den Eltern im Hallenbad Wolbeck eine große Freude. Ziel der Aktion war es, nicht nur die Mitglieder des Jugendvorstands vorzustellen, sondern gleichzeitig auch die Funktion und Tätigkeitsfelder desselbigen näher zu erläutern. Immer wieder kommen bei den Kindern und Jugendlichen Einladungen zu diversen Veranstaltungen an, doch oftmals wissen sie gar nicht, wer und was sich hinter dem „Jugendvorstand“  verbirgt.  So konnte der Jugendvorstand nicht nur zeigen, zu wem die Eltern ihre Kinder ggf. schicken, sondern sich auch als ständiger Ansprechpartner für Kinder- und Jugendangelegenheiten im Verein präsentieren.

Obwohl auch die ein oder andere missratene Waffel dabei war, war die Aktion mit knapp  160 verschenkten Waffeln und vielen positiven Rückmeldung seitens der Eltern und Kinder ein voller Erfolg.

Der Jugendvorstand erhofft sich nun eine große Teilnehmerzahl für das anstehende Weihnachtsplätzchenbacken. Der genaue Termin wird nicht nur per Einladungen, sondern auch auf unserer Homepage in nächster Zeit bekannt gegeben.

Leicht bewölkter Himmel, 17 Grad Luft-, etwa 22 Grad Wassertemperatur, also unter optimalen Bedingungen, fand vor einer Woche das Ultraschwimmen im Hafenbecken in Münster statt. Nach einem Jahr Pause gaben sich Schwimmer aus Münster und ganz Deutschland, dank des Initiators Tri Finish, die Ehre, im Hafen über 1km, 2km Flossen, 4km und 8km anzutreten.

Auch unsere Jugend war mit 7 Startern stark vertreten. Marieke von Dewitz-Krebs, Sophie Bartsch, Quentin Staudinger, Daniel Everding, Leon Schütz und Robert Hupka nahmen den einen Kilometer in Angriff. Alexander Becker wagte sich gar an die Königsdisziplin über 8km mit dem Ziel, das Podest anzugreifen und seine Zeit von 2013 zu verbessern.

Nach dem Zieleinlauf und dem Blick auf die Uhr konnte Alexander erschöpft, aber glücklich feststellen: Ziel erreicht! Mit einer grandiosen Zeit von 1:51,50 konnte er nicht nur schneller als noch  3 Jahre zuvor schwimmen, sondern sicherte sich auch den 3. Gesamtplatz der 25 Männer mit gerade einmal 6 Sekunden Rückstand auf den Zweiten und den Altersklassensieg der AK20. Dabei zeigte er sich nach dem Rennen erstaunt, dass er lange Zeit mit der mehrmaligen Gesamtsiegerin über 8km, Dunja Voos, 20160918 102644mithalten konnte und er es schaffte alle Runden unter 15 Minuten zu schwimmen.

Etwa 3 Stunden nach dem Start der 8km-Schwimmer ertönte der Pfiff für den Beginn des 1km-Rennens. Die Jugendlichen von Wasser + Freizeit ordneten sich vom Start ab an in vorderster Reihe ein und konnten lange mit den Besten mithalten. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Schwimmerinnen und Schwimmer im Ziel in vorderen Positionen wiederfinden konnten.

Die männlichen Starter kamen alle unter die Top 15. Mit einer Zeit von 14:09min und Gesamtplatz 5 zeigte Quentin Staudinger erneut eindrucksvoll, welche Entwicklung er im vergangen Jahr im Schwimmen vollzogen hat. Mit dieser Zeit sicherte er sich nicht nur den 2.Platz der AK JB knapp hinter dem SGS-Schwimmer Jaques Weber, sondern schwamm etwa 1 Minute schneller als sein Trainer Robert Hupka, der mit 15:07 Gesamtsiebter (2. AK25) wurde. Da er tags zuvor beim Sprinterpokal im Stadtbad Mitte an den Start ging, war er mit seiner Leistung zwar nicht gänzlich unzufrieden, hatte sich aber dennoch mehr erhofft.
Daniel Everding (3. Platz AK JB) und Leon Schütz (2. Platz AK JA) lieferten sich über den gesamten Kilometer ein Kopf an Kopf Rennen; mit dem besseren Ende für Daniel. Im Zielsprint konnte er die letzten Reserven nutzen und mit 15:43min nicht mal eine Sekunde vor Leon anschlagen. Damit belegten sie den 11. und 12. Gesamtplatz. Beide zeigten sich sehr zufrieden mit ihren Leistungen und auch ihr Trainer Alexander Becker war aufgrund ihrer schnellen Zeiten vollen Lobes.

Die beiden weiblichen Starterinnen standen den männlichen Schwimmern in keiner Weise nach. Mit fulminanten 15:02min schwamm Marieke von Dewitz-Krebs nicht nur wesentlich schneller als sie selbst und ihr Trainer Alexander erwartete, sondern sicherte sich auf den letzten Metern unter Anfeuerungsrufen den 3. Gesamtplatz der Frauen und den Sieg in der AK JU. Das gesamte Rennen führte Marieke eine Gruppe von 4 Schwimmern an, die sie bis zum Ende nicht an sich vorbei ließ. Dabei bewies sie einmal mehr, wie sie sich in solchen Situationen selbst quälen kann und sorgte mit einer schnelleren Zeit als Robert auch für sich selbst für eine Überraschung. Sophie Bartsch überzeugte nach ihrer Rückkehr in die Trainingsgruppe von Robert mit einer Zeit von 18:04min und belegte damit den 12. Gesamtplatz und Platz 4. Der AK JU. Auch für sie ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis.

Insgesamt waren sowohl die Jugendlichen selbst, als auch ihre Trainer Alexander und Robert, höchst zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge, wie auch mit ihren eigenen Leistungen. Dabei konnten sich alle Schwimmerinnen und Schwimmer, die größtenteils keine oder nur wenig Wettkampferfahrung besitzen, kurze Zeit nach den Stadtmeisterschaften erneut unter Beweis stellen, dass sie an vorderster Stelle mitschwimmen und mit etablierten Vereinen aus Münster und Deutschland auch über längere Distanzen nicht nur mithalten, sondern sie auch schlagen können.

So ist es nicht verwunderlich, dass schon die nächsten Pläne geschmiedet und alle voller Motivation in der kommenden Woche wieder in das Training einsteigen werden. 

Am vergangenen Wochenende startete der Jugendvorstand gemeinsam mit Jugendlichen über 12 Jahren auf eine abwechslungsreiche Fahrradtour.

Vom Hallenbad Wolbeck aus ging es über die Eisdiele Handorf weiter in die Haskenau. Von dort zum Kanalübergang und weiter zum Vereinsheim. Hatte es auch in den vergangenen Tagen immer wieder geregnet, gab es passend zur Fahrradtour perfekte Wetterbedingungen mit Sonne pur und 30 Grad.

Da eine einfache Fahrradtour aber viel zu langweilig wäre, hatte sich der Jugendvorstand kleine (erfrischende) Spielchen überlegt. Doch bei solchen Temperaturen war keiner böse drum, etwas nass zu werden. Neuere Spiele wie die „Flachwitzchallenge“ wurden ebenso gut angenommen, wie die altbewährten Spiele „Schubkarrenrennen“, „Topfschlagen“ oder „3-Beinlauf“.P1060269

Die Strecke, die gefahren wurde, erwies sich als optimal: Es waren stets ruhige Wege abseits der Straße, oftmals
im Schatten.

Beschlossen wurde der Tag mit einem gemeinsamen Grillen am Vereinsheim. Mit Fleisch und Salaten konnten sich die fleißigen Radler nach der ganztägigen Tour stärken. Durch die direkte Nähe zum Kanal konnte dieser auch noch für die eine oder andere Abkühlung genutzt werden. Und manch einer traute sich an diesem Tag das erste Mal in den Kanal!

Bei guter Stimmung wurde gegessen, geschwommen und gelacht. Kein Wunder also, dass sich das Ende des Ausflugs letztlich bis in die Nacht hinauszog.

Ein wunderschöner Tag endete und der Jugendvorstand ist sich sicher: Eine ähnliche Veranstaltung wird es im nächsten Jahr wieder geben.

Im Moment sitzt der Jugendvorstand aber schon an den Planungen für das bewährte Plätzchenbacken, das passend zur Weihnachtszeit wieder stattfinden wird.

Wir würden uns freuen, dann auch einige neue Gesichter begrüßen zu können.

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Im vergangenen Jahr haben sich Anjela Schulz und Sebastian Lechermann schon aus der Ausbildung zurückgezogen. In diesem Jahr gaben sie nun auch ihr Ende im Jugendvorstand bekannt. Das endgültige Ende sollte das Jugendlager am vergangenen Wochenende darstellen.

Seit 1992 waren beide tätig als Ausbilder. Woche für Woche standen die beiden am Beckenrand und brachten mit strenger Hand, aber vor allem motiviert und liebevoll den Kindern das Schwimmen bei. Sie waren weit mehr als einfach „nur Schwimmlehrer“. Sie waren Freund, Vertrauter und Schwimmlehrer in einer Person. Somit war es kein Wunder, dass Anjela vor knapp 15 Jahren zur Ausbildungsleitung ernannt wurde. Als Organisator der Ausbildung hatte sie immer den Überblick, verbrachte aber dennoch viele Stunden im Wasser, um ihrer Leidenschaft als Schwimmlehrerin nachzukommen. Sie bewies immer wieder eindrucksvoll, dass dieser Spagat durchaus klappen kann: Stundeneinteilung, Ausbilderanleitung und – einteilung, mit den Eltern reden, weinende Kinder beruhigen, Fragen beantworten, Kindern das Schwimmen beibringen, den Schriftkram erledigen – Anjela meisterte alles mit Bravour.

Auch Sebastian war seit 1992 dabei und stand seiner Schwester stets helfend zur Seite. Bei Problemen aller Art konnten sich Kinder, Eltern und Ausbilder auch immer vertrauensvoll an ihn wenden.  Immer gut gelaunt und einen frechen Spruch auf den Lippen – so tauchte Sebastian Woche für Woche im Hallenbad auf.

Doch, wie bereits erwähnt, sollte es letztes Jahr das Ende in der Ausbildung sein.

Immerhin im Jugendvorstand blieben sie uns erhalten und regelten dort weiterhin die Jugendangelegenheiten. Keiner hat einen solchen Überblick wie die beiden. Dies ist auch nicht verwunderlich, waren beide eine unglaublich lange Zeit Jugendwarte. Als diese planten sie gemeinsam viele außerschwimmerische Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre. Auch das erste Jugendlager vor 20 Jahren war ihre Idee.

Schon vor drei Jahren merkten beide an, dass sie sich allmählich aus der Jugendarbeit zurückziehen möchten. Das finale Ende sollte dann das Jubiläumslager in Saerbeck sein. Bei den dortigen Wahlen des neuen Jugendvorstands wollten sich die beiden nicht erneut aufstellen lassen.

Doch wie man hier lesen kann, haben die beiden unglaublich viel für die Jugend getan. Mit Engagement, Pinoiergeist und Mut haben beide viel Zeit und Arbeit  in die Jugendarbeit investiert. Ohne sie wäre die Jugend nicht da, wo sie derzeit steht.

Der Jugendvorstand war der Auffassung, dass eine solche Leistung nicht nur mit einem „Danke“ quittiert, sondern geehrt werden sollte. Kurzer Hand erfand er den „Ehrendelphin“. Dieser soll nur zu wirklich besonderen Anlässen verliehen werden.

Den Ehrendelphin 2016 für herausragendes Engagement bekamen Anjela und Sebastian am Freitag überreicht.

Die Jugend sagt DANKE

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Am vergangenen Wochenende fand das 20. Jugendlager in Saerbeck am Badesee statt.
Aufgrund der sehr regnerischen Wettervorhersage hatten im Vorfeld bereits viele Teilnehmer abgesagt. Dennoch startete das Lager am Freitagnachmittag mit knapp 50 Personen. Nach dem Aufbau der Zelte und der Abhaltung der JVV, gab es für die Kinder Zeit zum Spielen und schwimmen und für die Eltern Zeit zum Entspannen. Bei blauem Himmel und Sonne konnten dies wirklich alle genießen. Nach dem Grillen wurde auch schon bald das Lagerfeuer entzündet – für viele Kinder ein echtes Highlight. Kein Wunder, dass selbst die Kleinsten bis in die Nacht wach blieben.

Der nächste Morgen startete etwas verregnet, was die Teilnehmer aber nicht davon abhielt freudig in den See zu springen – nass ist halt nass. Buddeln, schwimmen und im Matsch spielen – die Kinder konnten  sich richtig austoben. Und die Eltern? Die konnten entspannt die Füße hochlegen, einen Kaffee trinken, ein Pläuschchen halten und den Kindern beim Spielen zuschauen.

Nach dem Mittagessen sollte es dann in den Osnabrücker Zoo gehen. Fast wäre diese Aktion wortwörtlich ins Wasser gefallen. Doch Petrus hatte ein Einsehen und so kam pünktlich zum Aufbruch die Sonne wieder zum Vorschein.  In Osnabrück konnten die Teilnehmer den Zoo auf eigene Faust erkunden und eine Zoorallye regte alle dazu an, auch einmal die Schilder mit den Informationen über die Tiere zu lesen.

Am frühen Abend kehrten alle zurück zum Badesee und genossen die  Sonne in vollen Zügen.  Nach dem Grillen, dem Mottoabend und der legendären Minidisco wurde erneut ein Lagerfeuer entzündet – diese Mal gab es sogar Stockbrot und Marshmallows. Ein Grund mehr, warum Mama und Papa die Kinder auf keinen Fall früh ins Zelt schicken durften.

Der Sonntag stand zur freien Verfügung und dank der Sonne konnte sogar noch der alljährliche Sandburgenwettbewerb stattfinden.

Doch leider hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Das Wochenende ist für die meisten viel zu schnell vorbei gegangen. Aber alle waren sich einig: Es war wieder einmal ein tolles Lager, das viele neue Freundschaften hervorgebracht hat.