Wir brauchen Dich!

W+F Münster zählt mittlerweile um die 600 Mitglieder. Das ist klasse und jeder findet hier sicher Menschen und Angebote, die passend für die individuelle sportliche Motivation und Zielerreichung sind. Damit W+F Münster weiterhin wachsen kann und alles rund läuft, braucht es viel ehrenamtliches Engagement. Administrative Aufgaben, Hilfe bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Layouts erstellen, Fotos machen, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsorensuche und –pflege, Trainingsangebote, und, und, und. Es gibt immer etwas zu tun.

In Kürze findet Ihr eine Jobbörse auf unserer Vereinsseite mit konkreten Ausschreibungen. Möchtest Du W+F Münster ehrenamtlich unterstützen? Dann melde Dich! Wir freuen uns.

Keep on running!

B e a t e  S c h u l t e

Name:
Beate Schulte

Alter:
49 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
Juni 2015

Im Bereich:
Ich bin in der Kinderschwimmausbildung aktiv sowie in der Flüchtlingsbetreuung und der Mitgestaltung des alljährlichen Neujahrsschwimmens. Darüber hinaus helfe ich auch aus beim Saerbecker Triathlon sowie beim Tag des Kindes und unterstütze unter anderem auch die Wasserrettung am Badesee in Saerbeck.

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
Als ich 2015 mit einem Kreuzbandriss im Krankenhaus lag, besuchte mich Andreas Fischer und erzählte mir, dass niemand die Koordination der Kinderschwimmausbildung übernehmen kann oder will und deshalb dieser Bereich nicht mehr stattfinden könne. Um das zu verhindern, habe ich mich bereit dazu erklärt, dieses Amt zu übernehmen - ohne vorher zu ahnen, wie viel Arbeit und Organisation dahinter steckt.

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Besonders toll finde ich, dass meine Arbeit mittlerweile von vielen anerkannt und nicht als Selbstverständlichkeit hingenommen wird. Es gibt viele Leute, die einen unterstützen, sodass man Probleme nicht alleine lösen muss. 

Was sind deine Aufgaben?
Meine Hauptaufgabe im Verein ist die Koordination der Kinderschwimmausbildung. Dazu gehören das Führen der Warteliste sowie die Einteilung der Kinder in die jeweiligen Kurse. Dabei besteht die größte Herausforderung darin, möglichst viele Elternwünsche zu berücksichtigen - dabei sind Geschwisterkinder, Nachbarskinder, Fahrgemeinschaften oder Freundschaften zu beachten.
Dafür stehe ich vor Ort im Bad sowie per Handy, WhatsApp, oder per Email als Ansprechpartnerin zur Verfügung. 

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
Im Ehrenamt werde ich als Person geschätzt, kann viel Gutes tun, mache so viele Menschen glücklich und kann ein wenig Hoffnung schenken. Strahlende Kinderaugen, glückliche Eltern oder auch lächelnde Jugendliche geben einem das Gefühl, vieles richtig zu machen. Das macht das Ehrenamt zu etwas ganz Besonderem.

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Es sollte mehr Ehrenamtliche geben, da wir unsere Freizeit sinnvoll nutzen können und so weniger Langeweile auftritt. Man kommt mit vielen tollen Charakteren zusammen und lernt viele Menschen kennen.

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Jeder kann nach seinen eigenen Kräften ehrenamtlich aktiv werden und sich sinnvoll einbringen. Bei unserem Verein wird nicht gefragt, wer du bist oder wie viel Geld du hast. Bei uns gilt: Wir benötigen viele helfende Hände! Hast du nicht auch Lust und etwas Zeit, dich irgendwie einzubringen? 

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
In der Zukunft möchte ich weiterhin ehrenamtlich aktiv sein. Dabei hoffe ich, noch viele Ehrenamtler dazu zu gewinnen, die mich und unseren Verein unterstützen.

Was ich sonst noch zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sagen wollte:
Ich danke dem Verein, dass ich auch aktiv in der Flüchtlingshilfe tätig sein darf und bin stolz, was  wir in diesem Bereich schon geleistet haben. Unsere Erfolge sind der Stadt Münster auch nicht verborgen geblieben und so wurde unser Verein Ende 2018 als Stützpunktverein für Integration ausgezeichnet, was ohne die Unterstützung vom Vorstand nicht möglich gewesen wäre. Besonders am Herzen liegt mir persönlich dabei die Integration der allein gereisten Jugendlichen, obwohl die Bürokratie und auch Vorurteile in unserem Land vieles sehr schwer machen. Ganz besonderen Dank möchte ich dabei an eine Ausbilderin richten, die wahrscheinlich namentlich nicht erwähnt werden möchte, aber eigentlich durch ihre herausragende Arbeit das ganze Projekt am Leben erhält und mit Herzblut füllt. Aber auch allen anderen, die sich irgendwie miteinbringen und unsere Vereinsarbeit unterstützen, ein großes DANKE.

M a r c u s   Z s c h e n k e r

Name:
Marcus Zschenker

Alter:
48 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
1991

Im Bereich:
Rettungswachdienst (RWD)

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
1989 habe ich mit dem Tauchen angefangen. Zur damaligen Zeit war das Tauchen bei weitem nicht so populär wie heute. Damals habe ich bei der DLRG Münster nach Gleichgesinnten und Trainingsmöglichkeiten gesucht. Klaus Köbbing war damals mein Ansprechpartner und er hat mich zum Ehrenamt geführt, worüber ich bis heute auch sehr dankbar bin. Ich habe dann die Ausbildung zum Rettungsschwimmer gemacht, ließ mich zum Rettungstaucher weiterbilden und erwarb den DLRG Bootsführerschein. Mit meinen Fähigkeiten unterstützte ich dann überall wo ich konnte.

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Wenn dich die „Gäste“ am Badesee anlächeln und Danke sagen, dass man hier ist, dürfte eigentlich alles damit gesagt sein. Es ist auch der kameradschaftliche Zusammenhalt, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist.

Was sind deine Aufgaben?
Da ich überwiegend als Wachleiter im Verein tätig bin, nehme meine Verantwortung für das Bad Saerbeck auch sehr ernst. Es ist nicht nur die Verantwortung für die vielen Menschen die man dort am See beaufsichtigt, sondern auch den Tagesbetrieb geordnet zu regeln.
Ein zweites Feld ist es meine Handwerklichen Fähigkeiten dem Verein zur Verfügung zu stellen. Claus Robert Mertes und ich haben es damals in den 90er Jahren nicht zu glauben gewagt, dass unsere selbstgebaute Küche so lange hält. Über eine Neugestaltung möchte ich mich in der nächsten Saison mit den Kameraden austauschen. Ideen habe ich genug. Die Rutsche ist dabei auch nur ein weiteres Highlight. Seit ein paar Jahren erfreue ich auch unser „Sommerfest“ am See mit Musik und Licht, allerdings habe ich dazu nie It´s raining again vom Supertramp gespielt!

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
Es ist eine besondere Möglichkeit unserer Gesellschaft etwas von dem zurückzugeben, was diese in uns investiert hat. Es gibt einem auch sehr viel Bestätigung.

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Ohne Ehrenamt kann unsere föderalistische Gesellschaft nicht existieren. Was wären wir ohne freiwillige Feuerwehr, THW, Hospizbetreuer, Jugendbetreuer, wir mit unserem Verein und so viele anderen? Das Ehrenamt ist sowas wie die Seele unserer Gemeinschaft und gibt auch ein Zeichen dafür, dass unsere Existenz nicht nur in der Gewinnoptimierung liegen darf. Es schadet nicht, auch mal für andere uneigennützig da zu sein.

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Sie in jedem Fall dazu animieren. Der Verein gibt einem die Möglichkeiten sein Wissen und Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Man erlangt neue Erkenntnisse, welche für die eigene persönliche Entwicklung zum Vorteil sind. Gerade Jüngere haben hier das erste Mal eine Möglichkeit, große Verantwortung zu übernehmen. Außerdem werden dabei Fähigkeiten vermittelt, welche die Schule und sogar manches Elternhaus versäumen. Gerade wo wir uns immer mehr nur mit unserem digitalen Selbst beschäftigen, ist das reale Gemeinschaftsgefühl umso bedeutender.

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Ich hoffe ein Leben lang!

Was ich sonst noch zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sagen wollte:
Ohne DLRG / W+F wäre sicherlich mein beruflicher Erfolg nicht gegeben gewesen. Daher gilt mein Dank all denen, die an mich geglaubt haben und mich unterstützten wo sie konnten.
Vielen Dank!

Heute beginnt unsere diesjährige Aktion "12 Monate Ehrenamt". Am 15. jeden Monats werden sich nun das ganze Jahr über Ehrenamtliche aus unserem Verein vorstellen. Sie werden von kleinen und großen Glücksmomenten erzählen, von der Arbeit in einem Team, von ihrer Zukunft im Ehrenamt und vielem mehr.
Wenn ihr beim Lesen dieser vielen tollen Geschichten selber das Gefühl bekommen solltet: "Das ist genau das Richtige für mich!" Dann zögert nicht und werdet Teil vom Ehrenamts-Team von W+F.

Den Anfang macht nun

 

B a z m i r  Z a m a n i

Name:
Bazmir Zamani

Alter:
18 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
Oktober 2017

Im Bereich:
Kinderschwimmausbildung

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
Ich habe selber dort schwimmen gelernt und habe dann von der Schwimmausbildung erfahren. Zuerst habe ich drei Wochen zur Probe dort gearbeitet und das war sehr schön, weil ich es gut fand, anderen Kindern schwimmen beizubringen.

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Ich finde es sehr schön hier zu arbeiten, weil ich immer etwas Neues lerne; zum Beispiel, wie ich mit Kindern umgehen kann. Außerdem ermöglicht man den Kindern durch das Schwimmen selbstbewusster und selbständiger zu werden.

Was sind deine Aufgaben?
Zuerst versuche ich den Kindern die Aufgaben zu erklären, dann begleite ich sie, damit sie die Aufgaben schaffen können.  Außerdem versuche ich die Aufgaben so zu erklären, dass sie diese möglichst selbstständig schaffen.

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
Dass man das freiwillig und unabhängig von der Bezahlung macht. Man trägt seinen Teil zur Gesellschaft bei und sollte von dem, was man tut, überzeugt sein.

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Die Leute, die die Hilfe von Ehrenamtlichen in Vereinen nutzen können, brauchen nicht so viel Geld ausgeben und sich auch nicht so unter Druck gesetzt fühlen. Außerdem denke ich, dass wenn die Leute freiwillig (in dem Ehrenamt) arbeiten, sie sich mehr engagieren als andere. Darüber hinaus spielt Nächstenliebe eine Rolle: anderen Menschen zu helfen ohne Geld dafür zu verlangen.

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen, selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Es ist ein schönes Gefühl, dass man selbst etwas bewirken kann. Das macht auch Spaß, weil es ein Hobby ist, man aber gleichzeitig anderen Menschen helfen kann. Dort kann man auch vieles lehren wie auch lernen.

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Ich freue mich sehr, denn was ich lerne, kann ich auch anderen Menschen beibringen. Ich hoffe, dass ich weiterhin etwas für mein Leben dazu lerne und mich weiter entwickeln kann.

Was ich sonst noch zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sagen wollte:
Ich möchte die Erfahrungen, die ich gemacht habe nicht missen und ich wünsche mir, dass ich so weiter machen kann und es mehr Ehrenamtliche geben wird, damit den Menschen noch mehr ermöglicht werden kann.

Im Rahmend der Show des Sports wurde Maren am 9.11.2018 vor 3.500 Zuschauern für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement im Sport geehrt. Die Sportjugend im Stadtsportbund Münster zeichnete insgesamt 6 Jugendliche aus. Ausschlaggebend für Marens Ehrung war, dass sie gleich in mehreren Funktionen bei W+F aktiv ist. Als Schwimmausbilderin und -trainerin bringt sie Kindern und Jugendlichen das Schwimmen bei, leitet Technikkurse und eine Leistungsschwimmgruppe. Zudem unterstützt sie den Verein bei der Konzeption und Umsetzung einer neuartigen Schwimmausbildung. Außerdem war sie mit großem Engagement am erfolgreichen Flüchtlings- und Integrationsprojekt des Vereins beteiligt. Maren ist auch als Jugendwartin bei W+F aktiv und kümmert sich zudem um die Öffentlichkeitsarbeit.

 

Wir sind sehr stolz, dass Maren zu den Preisträgern gehört und haben sie gern bei der Ehrung begeitet.

Ralf Pander, Vorsitzender

W+F hat sich in diesem Jahr mit seinem ehrenamtlichen Aktivitäten rund um die Schwimmausbildung bei dieser Aktion beworben. Das ehrenamtliche Engagement unseres Vereins wurde mit einem Anerkennungspreis gewürdigt. 

Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich in deutschen Sportvereinen und leisten – über den reinen Sportbetrieb hinaus –  wertvolle Arbeit für die Gesellschaft: Integration, Umweltschutz, spezielle Angebote für Kinder, Jugendliche oder Senioren und vieles mehr. Diesen unbezahlbaren Einsatz zu würdigen, haben sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken auf die Fahnen geschrieben. Im gemeinsam initiierten Wettbewerb „Sterne des Sports“ erfahren die Vereine die verdiente Wertschätzung.