Wir brauchen Dich!

W+F Münster zählt mittlerweile um die 600 Mitglieder. Das ist klasse und jeder findet hier sicher Menschen und Angebote, die passend für die individuelle sportliche Motivation und Zielerreichung sind. Damit W+F Münster weiterhin wachsen kann und alles rund läuft, braucht es viel ehrenamtliches Engagement. Administrative Aufgaben, Hilfe bei der Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Layouts erstellen, Fotos machen, Öffentlichkeitsarbeit, Sponsorensuche und –pflege, Trainingsangebote, und, und, und. Es gibt immer etwas zu tun.

In Kürze findet Ihr eine Jobbörse auf unserer Vereinsseite mit konkreten Ausschreibungen. Möchtest Du W+F Münster ehrenamtlich unterstützen? Dann melde Dich! Wir freuen uns.

Keep on running!

K i m    B r a c k l a n d 

Name:
Kim Brackland

Alter:
25 Jahre

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
2010

Im Bereich:
Kinderschwimmausbildung

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Besonders viel Spaß macht es mir, ganz vielen Kindern Schwimmen beizubringen, auch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Leuten in einem Team finde ich toll.

Was sind deine Aufgaben?
Ich bin vor allem bei den ganz kleinen in den Seehund- und Seepferdchenkursen zu finden. Außerdem helfe ich bei der Organisation und Einteilung der Ausbilder*innen und gebe mein Wissen gerne an neue motivierte Helfer*innen weiter.

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
Für mich war meine ehrenamtliche Arbeit immer eine Bereicherung. Ich habe sehr viel gelernt, was ich auch in anderen Situationen in meinem Leben gut gebrauchen kann, wie z.B. Teamarbeit. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, etwas an die Gesellschaft zurückgeben zu können.

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Ich hoffe, dass sich noch mehr Menschen ehrenamtlich engagieren, um ihre Fähigkeiten und ihr Wissen mit anderen zu teilen und einen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Ich halte es für sehr wichtig, sich in einer Gesellschaft gegenseitig zu unterstützen und auch mal ohne große Gegenleistung etwas für seine Mitmenschen zu tun.

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Einfach ausprobieren! Jede helfende Hand ist immer gerne gesehen!

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Durch Studium und mein bevorstehendes Referendariat war und ist es nicht immer ganz einfach, regelmäßig Präsenz im Ehrenamt zu zeigen. Dennoch hoffe ich, auch in den nächsten Jahren ehrenamtlich aktiv bleiben zu können und irgendwann kommen auch wieder Zeiten, in denen man wieder mehr Zeit in ehrenamtliche Arbeit investieren kann.

...und heißt jetzt: Ehrenamtliche bei W+F
Den ersten ehrenamtlichen Helfer, den wir unter diesem Motto vorstellen ist:

 

J ö r g  L e n z

Name:
Jörg Lenz

Alter:
53 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
2003

Im Bereich:
Zunächst Öffentlichkeitsarbeit, dann Geschäftsführung

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
Als ich zu W+F kam, war der Verein im Vergleich zu heute weniger als halb so groß und stand vor allem für Schwimmausbildung und den Rettungswachdienst in Saerbeck – alles weitestgehend unter dem Radar der Öffentlichkeit. Deswegen habe ich mit Pressemeldungen und Öffentlichkeitsarbeit für Triathlon begonnen; wenig später beschloss die Mitgliederversammlung, ein Ressort „Öffentlichkeitsarbeit“ einzurichten, um auch die anderen Sparten bekannter zu machen – zu der Zeit hatten wir noch kaum Schwimmzeiten! Eckhard, unser damaliger Vorsitzender, fragte mich, ob ich nicht Lust hätte…
Drei Jahre später hatten wir dann einige personelle Wechsel im Vorstand, Ralf übernahm den Vorsitz von Eckhard und ich dann von Ralf die Geschäftsführung…

Was findest du toll an deiner Arbeit?
„Arbeit“?? Eigentlich macht es mir eher Spaß, Dinge zu gestalten, voranzubringen und dabei mit Gleichgesinnten an einem Strang zu ziehen…

Was sind deine Aufgaben?
Zur Geschäftsführung gehören die Vereinsfinanzen und -konten, die unser Kassenwart Bernhard Malon seit vielen Jahren hervorragend führt, und die Mitgliederverwaltung, um die sich Sebastian Vaske genauso gewissenhaft kümmert. Und dann noch das Führen der Geschäfte, was die Ressortleiter im Rahmen der Ressortverantwortung ziemlich selbständig übernehmen. Da bleiben für mich eigentlich nur noch das Leiten der Vorstandssitzungen, die Verbandsmeldungen und Förderanträge…

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
Mir persönlich gibt es etwas, wenn ich mich für Andere engagieren kann, und das bei Themen, die mir Spaß machen, und auf eine Art und Weise, die mir liegt. Mit unserem Vorstand und den vielen anderen Engagierten in unserem Verein ist das alles möglich!

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Das ist im Grunde einfach zu beantworten – je mehr sich engagieren und mitmachen wollen, umso mehr Dinge können wir auf die Beine stellen und umso besser funktioniert das Miteinander – in den Kleingruppen genauso wie im Gesamtverein und in der Gesellschaft.

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Einfach machen – es gibt so viele kleine und große Dinge, die getan werden können: von Fahrgemeinschaften zu Trainings und Wettkämpfen über die Mithilfe bei Veranstaltungen bis hin zu „Ehrenamtsposten“. Oder die Umsetzung eigener Ideen wie dem Familientrainingslager im Sauerland durch den Herbergsvater oder den Ökulluslauf in Handorf – keine dieser Ideen ist im Auftrag des Vorstands entstanden…

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Nach fast zwanzig Jahren ist es vermutlich langsam Zeit für einen Wechsel in der Geschäftsführung – sonst glauben die Leute noch, ich gehöre zum Inventar. Aber ich möchte mich gerne weiter engagieren - ich hätte da noch einige Ideen Richtung Rad- und Bergefahren, für die ich gerne mehr Zeit hätte…

Was ich sonst noch zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sagen wollte:
Eigentlich nur DANKE an alle, mit denen ich zusammenarbeiten darf und für das in mich gesetzte Vertrauen! :-)

R a l f    P a n d e r

Name:
Ralf Pander

Alter:
61 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
12.12.1990

Im Bereich:
Vorstand, Triathlon und Rettungswachdienst

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
Das war Zufall. Ich war im Schwimmsport aktiv, dort aber nur mäßig erfolgreich. So entstand  gemeinsam mit zwei Freunden die Idee das Rettungsschwimmabzeichen zu erwerben. Gesagt getan und so bin ich im Herbst 1971 im Münsteraner Südbad dafür an den Start gegangen. Die Truppe war prima und so habe ich dann in der Anfängerschwimmausbildung mitgemacht, mich in der Jugendarbeit engagiert und habe so nach und nach immer weitergehende Aufgaben übernommen.

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Ich komme über mein Engagement bei W+F mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt, das ist spannend, herausfordernd aber auch sehr bereichernd. War es am Anfang die Freude über ein Kinderlachen in der Anfängerschwimmausbildung, so wurde es später das Gefühl als Rettungstaucher ein Stück mehr Sicherheit am Wasser zu „produzieren“ oder als Rettungsschwimmer am Badesee in Saerbeck vergnügten Badespaß möglich zu machen. Toll war auch eine der ersten Triathlonveranstaltungen in Deutschland mit zu organisieren und daraus bis heute ein vielbesuchtes Event zu machen. Organisatorisch eine deutliche Herausforderung, aber wenn man 800 Sportler am Start sieht ein unglaubliches Gefühl daran mitwirken zu dürfen.  Unvergesslich ist auch die Bürgerinitiative für den Erhalt der Hallenbäder in Münster. Das Bad in Wolbeck sollte geschlossen werden und gemeinsam mit anderen Vereinen haben wir uns für den Erhalt einer vielseitigen Bäderlandschaft in Münster erfolgreich eingesetzt. Teamgeist, Zusammenhalt und hohe Einsatzbereitschaft über die Vereinsgrenzen hinweg haben das möglich gemacht.  Sehr befriedigend ein Teil mitverantwortlich dafür zu sein, dass die Menschen in Münster ein gutes Bäderangebot haben. Gern arbeite ich im Vorstand von W+F. Ein Team, immer offen für neue Ideen und mit Spaß dabei Themen wir die Integration Geflüchteter, Tandemfahrten für Sehbehinderte oder eine neues Schwimmkonzept für die Anfängerschwimmausbildung zu entwickeln.
Natürlich müssen Erfolge auch gefeiert werden und das tun wir.
Über diese Aufgaben habe ich Freunde gefunden mit denen ich schon viele Jahre unterwegs bin. Es ist wirklich schön Menschen auf dem Weg über diese gemeinsamen Interessen kennen zu lernen.

Was sind deine Aufgaben?
Irgendwie den Verein zusammen zu halten und dazu muss ich folgendes tun:

  • gewährleisten, dass die Mitglieder sich an die Vereinssatzung hält
  • Erfüllung des Vereinszwecks vorantreiben
  • den Verein nach Innen und Außen repräsentieren
  • gesellschaftspolitisch dem Verein Impulse geben
  • Mitgliederversammlung einberufen, Tagesordnung erstellen und Versammlung leiten
  • den Verein bei Ämtern und Behörden vertreten
  • Bindeglied sein zu Verbänden und Dachorganisationen
  • den Verein bei Vereinsveranstaltung anderer Gruppierungen repräsentieren
  • Vorstandsitzungen leiten
  • den Mitgliedern den Jahresbericht vorlegen
  • kontrollieren und überwachen der Beschlüsse der Mitgliederversammlungen und Sitzungen
  • bei der Beschaffung von Geldern mitwirken (z.B. durch Spenden, Sponsoring oder Zuschüssen)
  • Abläufe der Vereinsarbeit planen und optimieren
  • Mitglieder über Neuigkeiten im Vereinsleben oder in der Vereinsverwaltung informieren
  • Weiterbildungsmöglichkeiten schaffen
  • Unterschriftenbefugnisse für Rechtsgeschäfte
  • Einhaltung des Datenschutzes sicherstellen sowie mit dazu beitragen, dass der Verein Steuer- und Sozialversicherungsrechtlich richtig aufgestellt ist. Ebenso die Versicherung des Vereins, seiner Mitglieder sowie der Aktiven gewährleisten.
  • Mitwirken, das wir den Vereinstreff attraktiv halten und eine Alternative zur jetzigen Lokation finden.

Darüber hinaus bringe ich mich gern bei der Organisation des Saerbecker Triathlons, des BASF Firmentriathlons, im Rettungswachdienst, beim Neujahrsschwimmen und diversen anderen Vereinsveranstaltungen ein. Und natürlich bin ich Ansprechpartner für alle Vorstandmitglieder und Aktiven im Verein, ebenso wie für die Mitglieder.

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
In erster Linie das Arbeiten ohne Hierarchien. Im Team mit ganz unterschiedlichen Individuen zusammen zu arbeiten und diese so zu akzeptieren wie sie sind, das ist Ehrenamt.
Ich hatte im Ehrenamt die Möglichkeit das zu tun was im Job nicht möglich war und Dinge zu lernen die mich im Job weiter gebracht haben. Über den Sport bin ich zum Ehrenamt gekommen und hatte so immer einen guten Ausgleich zu beruflicher Belastung.
Ehrenamtliches Engagement stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Ob man im Team einen Triathlon organisiert, Kinderschwimmausbildung macht oder sich mit jungen Menschen für Integration einsetzt. Anderen etwas beizubringen, gemeinsam etwas zu schaffen, einfach gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen lässt uns einander näherkommen. Es gibt uns das Gefühl, nicht allein zu sein in einer Welt, die Individualisierung immer weiter vorantreibt.
Außerdem habe ich in den unterschiedlichen Tätigkeiten viele neue Menschen kennengelernt. Dadurch entstanden  Freundschaften, die mein Leben bunter machen.
Helfen macht einfach Spaß und glücklich. Denn indem ich anderen Menschen geholfen habe, bekomme ich ganz viel zurück. Wenn man Kindern Schwimmen beibringt und einen dieses Kind anstrahlt, weil es sich einfach so unheimlich freut, dann geht es einem auch selbst gut. Oder wenn eine Triathlonmannschaft begeistert und erfolgreich in der Bundesliga mitmacht, dann sind wir stolz, ihnen dies ermöglicht zu haben.

Ehrenamt ist nicht selbstverständlich. Man bekommt eben kein Geld dafür. Man macht es einfach so, weil man gern etwas für andere tun möchte.
Aber natürlich nimmt man selbst durch die Anerkennung und Dankbarkeit der anderen etwas mit, denn man merkt: Ich habe etwas geschafft oder erreicht, das für andere von Bedeutung ist. Und das stärkt unheimlich das Selbstwertgefühl. Es tut einfach gut und macht stark.

Außerdem konnte ich meine Stärken im ehrenamtlichen Engagement einbringen. Ich konnte das, was ich sehr gern mach und gut kann, umsetzen und weiter ausbauen. Das hat mein Selbstwertgefühl gestärkt, weil ich gemerkt habe, dass meine Fähigkeiten gebraucht werden.
Durch mein ehrenamtliches Engagement habe ich auch unheimlich viel über den Umgang miteinander gelernt.
Ich musste schon im Jugendvorstand diskutieren und nach gemeinsamen Lösungen suchen. Das wurde in größeren Gremien noch komplexer und umso wichtiger wurde für mich das Verständnis für Gruppenprozesse und Konfliktarbeit.
Ich lerne heute noch Neues, das mir im Alltag nützt und das meine Persönlichkeit prägt.

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Wie arm wäre Münster und Saerbeck ohne unser ehrenamtliches Engagement? Gäben wir es auf, reduzierten sich bezahlbarer Schwimmunterricht, Triathlonveranstaltungen mit Herz, Rettungsschwimmer Dienste und unzählige Freizeitangebote wohl deutlich. Unser Ehrenamt ist ebenso vielfältig wie unsere Gesellschaft. Es macht unsere Stadt lebenswert.

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Mach einfach mit! Es gibt viele kleine Aufgaben mit denen man starten kann. Man muss nicht gleich Rettungsschwimmer, Ausbilder, Trainer oder Vorstandsmitglied werden. Probiere das aus woran Du Spaß hast.

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Das Engagement für W+F ist für mich ein wichtiger Teil meiner Aktivitäten. Hier möchte ich mich weiter einbringen neue Ideen unterstützen und den Verein in allen Feldern weiter entwickeln. Es gibt vielfältige Möglichkeiten mit anderen Vereinen zusammen zu arbeiten. Auch das möchte ich fördern.

Was ich sonst noch zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sagen wollte:
Ich habe aus dem Ehrenamt ganz viel für meine tägliche Arbeit im Beruf mitgenommen. Sozialkompetenz fällt nicht vom Himmel und sie ist auch nicht Teil von Berufsausbildung oder Studium. Aber im Verein geht ohne Sozialkompetenz nichts. Hier ist Teamwork gefragt und nur gemeinsam sind Ziele erreichbar. Ich bin sehr dankbar, dass ich meine Sozialkompetenz durch ehrenamtliches Engagement entwickeln durfte und dass es immer Menschen gab die mich dabei unterstützt haben
Auch ich nutze Social Media und verbringe gefühlt zu viel Zeit damit. Das ist hilfreich um im Kontakt zu bleiben, Termine anzustimmen oder Fotos auszutauschen. Freunde habe ich damit noch nicht gefunden und bin sicher, dass die Zeit im Ehrenamt viel effektiver eingesetzt ist.
Ganz allgemein ist mir noch wichtig, dass das Ehrenamt die Wertschätzung erfährt die es verdient. Politiker machen das und auch die Medien berichten immer wieder. Etwas mehr wäre sicher kein Schaden und macht stark. Auch Ehrenamtliche untereinander dürfen die Erfolge anderer Vereinsmitglieder gern anerkennen und loben. Das passiert aus meiner Sicht ein Stück zu wenig.  

S e b a s t i a n   V a s k e

Name:
Sebastian Vaske       

Alter:
37 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
2017

Im Bereich:
Mitgliederverwaltung

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
Ralf und Alex hatten beim Training im Hallenbad Wolbeck erzählt, dass mein Vorgänger Dennis Dropmann - liebe Grüße an dieser Stelle - das Amt gerne weitergeben möchte, da die Familie Zuwachs bekommt und fragten dann in die Runde, ob sich jemand vorstellen könnte, die Mitgliederverwaltung für den Verein zu übernehmen.

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Mitgliederverwaltung ist ein recht trockener Job, muss aber gemacht werden. Da ich den Verein W+F, dessen Mitglieder, sowie die Aktionen und Trainingsmöglichkeiten sehr zu schätzen weiß und selbst davon profitiere, habe ich gerne diese Aufgabe übernommen.

Was sind deine Aufgaben?
Bestandspflege der Mitgliederdaten mit einem entsprechenden Computerprogramm zur Mitgliederverwaltung von Vereinen. Dazu gehören An- und Abmeldungen inklusive des Schriftverkehrs, Ausgabe der Bankdaten für die Jahresbeiträge und Kleidungsverkäufe, ggf. Versäumnisse anmahnen, sowie die Überprüfung des Mitgliedstatus und die Ausgabe von spezifischen Listen für die einzelnen Ressorts des Vereins. Man könnte sagen, meine Aufgabe besteht aus der administrativen Verwaltung des Vereins; ich bin die Vereinsbehörde.

Was ist das Besondere am Ehrenamt? Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Man kann etwas zurückgeben. Die Möglichkeiten, die einem durch Deutschlands einzigartige Vereinswelt, sowohl in der Kindheit, als auch in der Jugend oder als Erwachsener zur Verfügung gestellt werden, sind großartig und keineswegs selbstverständlich.

 Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Dass das Ehrenamt eine gute Form ist, sich sozial zu engagieren!

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Ich bin zufrieden damit, dass ich mich ins Vereinsleben einbringen kann.

A N D R E A S   F I S C H E R

Name:
Andreas Fischer

Alter:
52 Jahre alt

Ehrenamtlich aktiv bei W+F seit:
2000

Im Bereich:
Kinderschwimmausbildung, Rettungswachdienst (RWD), Triathlon, Tauchen

Wie bist du zum Ehrenamt gekommen?
Angefangen habe ich mit der Schwimmausbildung 1980 bei der DLRG. Nachdem ich in den Verein Wasser & Freizeit eingetreten bin, wurde ich dann sofort von Eckhard in die Pflicht genommen, mitzuhelfen, zumal mein Sohn dann auch direkt am Schwimmunterricht teilnahm.

Was findest du toll an deiner Arbeit?
Ich liebe den See in Saerbeck und ich arbeite gerne mit Kindern, weil die (meistens) noch direkt und ehrlich sind.

Was sind deine Aufgaben?
Aktuell bin ich stellvertretender Ressortleiter RWD, Tauchwart und Schwimmausbilder.

Was ist das Besondere am Ehrenamt?
Man hört auch in der heutigen Zeit noch häufig ein „Danke“.

Warum findest du, sollte es mehr Ehrenamtliche geben?
Wer selbst schon mal ehrenamtlich unterwegs war, wird das Engagement viel höher schätzen. Aufgaben gibt es genug…

Was würdest du anderen mit auf den Weg geben, die überlegen selbst ehrenamtlich aktiv zu werden?
Fangt klein an. Wer sich engagiert wird automatisch mit weiteren Aufgaben betraut. Wichtig ist, nicht zu viel machen, so dass der Spaß nicht zu kurz kommt.

Wie siehst du deine Zukunft im Ehrenamt?
Ich hoffe, das Ressort RWD als Leiter zu übernehmen. Das wird auf jeden Fall spannend und eine große Herausforderung. Solange meine Mädels in den Schwimmkursen sind, werde ich wahrscheinlich auch als Ausbilder da sein. Vielleicht kann mich eine von beiden in ein paar Jahren als Ausbilder ablösen…

Was ich sonst noch zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sagen wollte:
Ich mache diese bei Wasser & Freizeit richtig gerne, da es hier eine schöne Mischung von allem gibt. Im Winter in Saerbeck am See arbeiten hat etwas richtig Ruhiges (…und Beruhigendes). Im Bad bei der Schwimmausbildung hingegen gibt es eigentlich immer Aktion. Der Ansporn selbst ab und zu mal sportlich tätig zu werden, tut dann sein Übriges, sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen. Und auch der gesellige Teil kommt bei Wasser & Freizeit nicht zu kurz.