Am vergangenen Wochenende lud der Jugendvorstand alle Kinder und Jugendlichen des Vereins zu einem Filmeabend ein. Pünktlich um 17:30 Uhr kamen die 20 Teilnehmer zusammen.
Zum Aufwärmen, Kennenlernen und Lockerwerden wurde das allseits bekannte sowie geschätzte Spiel „kotzendes Känguru“ gespielt. Ein wahrlich unterhaltsames und actionreiches Gedächtnisspiel, um die Namen zu lernen. Der Erfolg dieses beinah komödiantischen Spiels konnte daran fest gemacht werden, dass nach intensivem Spiel keiner mehr mit „ey du da“ angesprochen werden musste. Perfekt!

Nach dieser ergebnisreichen ersten Einheit, durfte eine Stärkung dann auch nicht fehlen. Dafür hatte der Jugendvorstand selbstverständlich gesorgt. Gegessen wurden – kinolike – Hotdogs. Fingerfood mit Ketchup, Gurke und Zwiebeln. Ein Gaumenschmaus für junge und junggebliebene Kinder.

Als Dessert wurde sodann der erste Film kredenzt: Hotel Transsilvanien. Bei dieser Komödie machten die Teilnehmer Bekanntschaft mit Dracula und seiner Tochter Mavis, mit Frankenstein und vielen weiteren Monstern. Hier wurden nicht nur die Lachmuskel beansprucht, sondern die Jugendlichen wussten die Kochkünste des Jugendvorstands umso mehr zu schätzen. Schließlich wurden ihnen kein „Beulenpestelchnasen-Omlett mit Kakerlakenbrei und Mausgelee“ vor die Nase gesetzt. Stattdessen hatte der Jugendvorstand eigens zubereitetes Popcorn vorbereitet, das zusammen mit weiteren Knabbereien genascht werden konnte. Ausgebreitet auf den Sitzsäcken und einer großen kuscheligen Liegewiese konnte es  sich die W+F Jugend so richtig gut gehen lassen.

Nach dem Film, waren vor allem die Jüngeren etwas ermüdet. Schließlich liegen um 20:00 Uhr viele von ihnen normalerweise auch schon im Bett. Aber nicht an diesem Abend. Denn dieser Abend war ein ganz besonderer. Und der war um 20:00 Uhr noch nicht zu Ende.  Kurzerhand wurden einige Runden „Reise nach Jerusalem“ gespielt. Hier wurde ziemlich schnell deutlich: die Jüngeren sind doch definitiv flinker und schneller als der greise Jugendvorstand. Lediglich ein Mal erreichte ein Jugendvorstandsmitglied das Finale. Erfolgreicher war hier die 6-jährige Marla, die -  trotz der späten Stunde - auf Hochtouren lief und wirklich jede Runde gewann.

Mit „stille Post“ kehrte dann wieder etwas Ruhe ein und die Teilnehmer unter 14 Jahre wurden nach und nach von ihren Eltern abgeholt.
Die Älteren hingegen stärkten sich noch einmal und dann wurde noch ein weiterer Film gezeigt: Sturz ins Leere. Ein Film über das Unglück der Bergsteiger Simon Yates und Joe Simpson.

Nach dem Film nahmen alle noch einen Mitternachtssnack ein und dann machten sich auch die letzten Teilnehmer auf den Heimweg.

Nach einem entspannten, aber auch erfolgreichen Abend.

Wir können uns über das Wetter in diesem Sommer wirklich nicht beklagen. Warme Temperaturen, blauer Himmel und ganz viel Sonne. Und doch startete das diesjährige Jugendlager mit 17 Grad, grauem Himmel und heftigen Regengüssen!

Trotzdem kamen rund 50 Kinder und Jugendliche des Vereins mit ihren Eltern zum Badesee nach Saerbeck, um ein schönes Wochenende gemeinsam mit dem Jugendvorstand zu verbringen.

Schon morgens beim Aufbau wurde der Jugendvorstand immer wieder von Schauern überrascht. Auch beim Aufbau der Zelte waren die Teilnehmer dem Regen ausgesetzt und so manch einer schaute sehnsüchtig Richtung Auto – eine Heimreise schien für den einen oder anderen dann doch verlockend. Doch der Jugendvorstand versicherte vehement: „Es ist Jugendlager! Da ist das Wetter gut! Sobald wir die Zelte aufgebaut haben, kommt die Sonne!“ Wer den Jugendvorstand kennt, weiß: er hält, was er verspricht! Und so kam bei der folgenden Jugendvollversammlung sogar die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein! Vielleicht auch aufgrund der Tatsache, dass der Jugendvorstand bei dieser Versammlung Eckhard für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrendelphin auszeichnete.

Nach der Jugendvollversammlung hatten die Teilnehmer Zeit sich untereinander kennenzulernen, während der Jugendvorstand das erste Abendessen am See zubereitete. Die Stimmung war gut und wurde durch ein Kennlernspiel nach dem Abendessen noch einmal eingeheizt. Bei Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer konnten dann alle in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.

Für den nächsten Tag stand einiges auf dem Programm: Dies zeigte auch die Programmtafel an. Damit auch jeder Teilnehmer alles versteht, wurde das Programm kurzerhand auch auf Kurdisch und Russisch übersetzt – für Italienisch war dann leider kein Platz mehr (aber welcher Italiener möchten in diesem Jahr auch das Wort „Weltmeisterschaft“ schreiben?). Nach dem Frühstück machten sich alle Teilnehmer auf, um in ganz Saerbeck die Süßigkeitenschmuggler zu finden! Die Schmuggler waren wirklich raffiniert und definitiv vom Fach, und so kamen unsere Detektive erst am frühen Nachmittag wieder am See an. Schnell stärkten sich die Teilnehmer und dann lud die Sonne (der Jugendvorstand hatte es schließlich versprochen) dazu ein, im See zu baden. Kurzerhand wurde das restliche Programm gestrichen und so gaben sich alle dem genussvollen Planschen hin. Um nach dem Schwimmen wieder warm zu werden, kamen Eltern und Kinder noch einmal zusammen, um gemeinsam Plumpsack zu spielen. Man mag es nicht glauben, aber man gebe einer Gruppe 1-4 Säckchen in die Hand, gibt den Befehl „schmeiß den Sack hinter einen und lauf so schnell du kannst“ und zack sind Alt und Jung gleichermaßen begeistert und spielen Runde um Runde!

Doch dann war es auch schon Zeit, sich in Fankleidung zu schmeißen – schließlich spielte Deutschland gegen Schweden. Noch vor dem Abendessen sah man in Gesichtern, auf Armen und Händen geschminkte Deutschlandflaggen. Der Jugendvorstand hatte extra das erfahrene Make-Up-Artist-Duo M&M mit dem Schminken beauftragt. Während des Spiels wurde gebangt, gejubelt, geschimpft, gezittert, resigniert, wieder Hoffnung geschöpft – und letztlich euphorisch gejohlt, geklatscht, geschrien und gefeiert! (Wir erinnern uns: Gegen Schweden konnte Deutschland gewinnen) Das Jugendlager kochte und die Stimmung war auf dem Höhepunkt! So ging man dann wieder zum gemütlichen Teil des Tages über: Bierchen und Lagerfeuer. Dieses Mal wurde es ein sehr musikalisches Lagerfeuer. Neben deutschen Kinderliedern wurden auch kurdische und russische Lieder angestimmt.

Nach einigen Spielen am Sonntagmorgen hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Abschied nehmen von einem trockenen (!!!), erholsamen und wunderschönen Wochenende. Die Zelte wurden abgebaut und die Teilnehmer fuhren mit neuen Freundschaften und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck gen Heimat.

Ein unvergessliches Wochenende!

Der Jugendvorstand sagt: Danke an alle und bis zum nächsten Mal!

Einen ganzen Nachmittag alleine in einer Turnhalle – ganz ohne Eltern oder strenge Lehrer. Wer hat nicht auch schon einmal davon geträumt? Der Jugendvorstand  wollte nicht nur sich selbst, sondern auch den Kindern und Jugendlichen des Vereins diesen ganz speziellen Traum erfüllen und lud alle zu einem bunten Spielenachmittag ein.

Dass die Jugendvorstandsmitglieder nicht die einzigen waren, die sich auf dieses ganz besondere Event freuten, bewiesen die Anmeldezahlen: Über 40 Kinder und Jugendliche versammelten sich am Samstag in der Turnhalle der Idaschule! Das sind, abgesehen vom Jugendlager und dem Kinder- und Jugendwettkampf, die höchsten Anmeldezahlen, die der Jugendvorstand je bei seinen Aktionen verbuchen konnte – ein Rekord! Dabei waren von 5 bis 13 alle Altersgruppen vertreten.

Auch die Stimmung war von Anfang an rekordverdächtig. Nach dem Aufwärmen beim „Linienfangen“ ging es direkt weiter mit altbekannten Spielen wie „Ochs am Berge“ und „Plumpssack“.  Es folgte eine „Parcours-Staffel“: durch Ringe hindurch springen, mit Pedalos fahren, unter Matten hindurchkriechen, über Kisten klettern – hier wurden wirklich alle gefordert. Bei Kuchen, Süßigkeiten und Getränken konnten sich alle Teilnehmer immer wieder stärken. Dies wurde jedoch immer recht schnell beendet, da jeder weiterspielen wollte.  Die Kinder konnten wie Tarzan an großen Tauen durch die Halle schwingen und sich beim „Zombieball“ sowie „Feenfangen“ richtig verausgaben. Beim abschließenden „Möhrenziehen“ konnten dann nicht nur die Kinder, sondern auch der Jugendvorstand beweisen, wie groß der Zusammenhalt doch ist!

Der ganze Nachmittag war wie einziger großer Geburtstag: Leckerer Kuchen, lustige Spiele, eine tolle Truppe und eine ganze Menge Spaß!!
Das schreit definitiv nach einer Wiederholung.

In diesem Jahr hatte die Jugend nicht zum Weihnachtsplätzchenbacken sondern zum weihnachtlichen Basteln eingeladen. Auch diese Aktion wurde von den Kindern und Jugendlichen des Vereins bemerkenswert gut angenommen und so kamen am ersten Adventssamstag 30 Teilnehmer im Vereinsheim zusammen. Vier Stunden lang wurde gemalt, gepinselt und geklebt. Dabei konnten die Kinder eindrucksvoll beweisen, dass sie nicht nur im Schwimmen super sind, sondern dass auch richtige kleine Künstler in ihnen stecken. Es standen verschiedene Stationen zur Verfügung, an denen diverse Dinge gebastelt werden konnten. Vom Spardosenbemalen, über Windlichter bekleben bis hin zum Bemalen und Füllen von Futterglocken für Vögel. Auch Platzsets und Untersetzer für Gläser konnten bemalt werden.

Die kleinen Künstler waren wahnsinnig fleißig und präsentierten am Ende stolz ihre Basteleien. Dabei waren nicht nur die Futterglocken, Windlichter und Spardosen bunt – sondern auch die Kinder selbst.

Mit gemeinsamen Spielchen wurde der bunte Nachmittag dann beendet.

Am vergangenen Wochenende startete die Vereinsjugend wieder eine ihrer Aktionen. Dieses Mal richtete sich das Angebot an alle Jugendlichen über 13 Jahre. Auf dem Programm stand wie im letzten Jahr eine abwechslungsreiche Fahrradtour mit anschließendem Grillen.

Die kleine Gruppe traf sich mittags am Vereinsheim. Unter grauem und wolkenverhangenem Himmel schwangen sich alle Teilnehmer auf ihre noch trockenen Sättel. Der erste Stopp wurde im Rathausinnenhof eingelegt. Hier erwartete sie bereits die erste Überraschung. Der Jugendvorstand hatte eine Stadtführung zu dem Motto „Tatort, Wilsberg und reale Fälle“ gebucht. 90 Minuten volle Spannung! Angefangen bei einer abgetrennten Hand im Friedenssaal ging es weiter zu der Stelle, wo früher der Pranger stand. Hier konnten sich vor allem die Trainer und Ausbilder Inspiration für mögliche Strafen bei ungenügendem Schwimmen holen ;-)

Über den Prinzipalmarkt, am Domplatz entlang, durch das LWL Museum und das ehemalige Gaunerviertel bis zur Aa: überall gab es Kriminalfälle – teils echte, teils konstruiert durch Wilsberg oder den Tatort. Nach den 90 Minuten waren wirklich alle Experten in Sachen Kriminalfälle und viele Hintergrund- und Insiderinfos zu Wilsberg und dem Tatort hatten sie auch erhalten (z.B. dass der Schauspieler von Ecki Talkötter über 2000 (!!!)  Paar Sneaker besitzt). Durchgefroren aufgrund des kalten und mittlerweile regnerischen Wetters ging es dann wieder zu den Fahrrädern zurück. Die weitere Fahrradtour fiel damit leider wortwörtlich ins Wasser. Aber der Jugendvorstand wäre nicht der Jugendvorstand, wenn er nicht einen Plan B in der Tasche gehabt hätte. Es ging zurück zum Vereinsheim. Hier wurden alle mit ausreichend Tee versorgt und dann stand ein Spielenachmittag auf dem Programm. Vom Tischkicker, über das Werwolfspiel und Krabbencatchen bis hin zu Activity war alles dabei. Bei Letzterem entstanden dann sogar ganz neue Wortkreationen wie Ohrenschweiß oder der Uhrumdreher. Gleichzeitig lernten alle, dass es in der realen Welt tatsächlich einen Haubenkoch gibt.

Natürlich wurde auch das Grillen nicht außenvorgelassen und bei einer reichhaltig gedeckten Tafel konnten sich alle Teilnehmer zwischen den Spielen stärken.

Trotz des Regens war es ein wundervoller Tag, der bei bester Laune bis in die Abendstunden reichte.