Wir können uns über das Wetter in diesem Sommer wirklich nicht beklagen. Warme Temperaturen, blauer Himmel und ganz viel Sonne. Und doch startete das diesjährige Jugendlager mit 17 Grad, grauem Himmel und heftigen Regengüssen!

Trotzdem kamen rund 50 Kinder und Jugendliche des Vereins mit ihren Eltern zum Badesee nach Saerbeck, um ein schönes Wochenende gemeinsam mit dem Jugendvorstand zu verbringen.

Schon morgens beim Aufbau wurde der Jugendvorstand immer wieder von Schauern überrascht. Auch beim Aufbau der Zelte waren die Teilnehmer dem Regen ausgesetzt und so manch einer schaute sehnsüchtig Richtung Auto – eine Heimreise schien für den einen oder anderen dann doch verlockend. Doch der Jugendvorstand versicherte vehement: „Es ist Jugendlager! Da ist das Wetter gut! Sobald wir die Zelte aufgebaut haben, kommt die Sonne!“ Wer den Jugendvorstand kennt, weiß: er hält, was er verspricht! Und so kam bei der folgenden Jugendvollversammlung sogar die Sonne hinter den Wolken zum Vorschein! Vielleicht auch aufgrund der Tatsache, dass der Jugendvorstand bei dieser Versammlung Eckhard für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrendelphin auszeichnete.

Nach der Jugendvollversammlung hatten die Teilnehmer Zeit sich untereinander kennenzulernen, während der Jugendvorstand das erste Abendessen am See zubereitete. Die Stimmung war gut und wurde durch ein Kennlernspiel nach dem Abendessen noch einmal eingeheizt. Bei Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer konnten dann alle in gemütlicher Runde den Abend ausklingen lassen.

Für den nächsten Tag stand einiges auf dem Programm: Dies zeigte auch die Programmtafel an. Damit auch jeder Teilnehmer alles versteht, wurde das Programm kurzerhand auch auf Kurdisch und Russisch übersetzt – für Italienisch war dann leider kein Platz mehr (aber welcher Italiener möchten in diesem Jahr auch das Wort „Weltmeisterschaft“ schreiben?). Nach dem Frühstück machten sich alle Teilnehmer auf, um in ganz Saerbeck die Süßigkeitenschmuggler zu finden! Die Schmuggler waren wirklich raffiniert und definitiv vom Fach, und so kamen unsere Detektive erst am frühen Nachmittag wieder am See an. Schnell stärkten sich die Teilnehmer und dann lud die Sonne (der Jugendvorstand hatte es schließlich versprochen) dazu ein, im See zu baden. Kurzerhand wurde das restliche Programm gestrichen und so gaben sich alle dem genussvollen Planschen hin. Um nach dem Schwimmen wieder warm zu werden, kamen Eltern und Kinder noch einmal zusammen, um gemeinsam Plumpsack zu spielen. Man mag es nicht glauben, aber man gebe einer Gruppe 1-4 Säckchen in die Hand, gibt den Befehl „schmeiß den Sack hinter einen und lauf so schnell du kannst“ und zack sind Alt und Jung gleichermaßen begeistert und spielen Runde um Runde!

Doch dann war es auch schon Zeit, sich in Fankleidung zu schmeißen – schließlich spielte Deutschland gegen Schweden. Noch vor dem Abendessen sah man in Gesichtern, auf Armen und Händen geschminkte Deutschlandflaggen. Der Jugendvorstand hatte extra das erfahrene Make-Up-Artist-Duo M&M mit dem Schminken beauftragt. Während des Spiels wurde gebangt, gejubelt, geschimpft, gezittert, resigniert, wieder Hoffnung geschöpft – und letztlich euphorisch gejohlt, geklatscht, geschrien und gefeiert! (Wir erinnern uns: Gegen Schweden konnte Deutschland gewinnen) Das Jugendlager kochte und die Stimmung war auf dem Höhepunkt! So ging man dann wieder zum gemütlichen Teil des Tages über: Bierchen und Lagerfeuer. Dieses Mal wurde es ein sehr musikalisches Lagerfeuer. Neben deutschen Kinderliedern wurden auch kurdische und russische Lieder angestimmt.

Nach einigen Spielen am Sonntagmorgen hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen. Abschied nehmen von einem trockenen (!!!), erholsamen und wunderschönen Wochenende. Die Zelte wurden abgebaut und die Teilnehmer fuhren mit neuen Freundschaften und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck gen Heimat.

Ein unvergessliches Wochenende!

Der Jugendvorstand sagt: Danke an alle und bis zum nächsten Mal!

Einen ganzen Nachmittag alleine in einer Turnhalle – ganz ohne Eltern oder strenge Lehrer. Wer hat nicht auch schon einmal davon geträumt? Der Jugendvorstand  wollte nicht nur sich selbst, sondern auch den Kindern und Jugendlichen des Vereins diesen ganz speziellen Traum erfüllen und lud alle zu einem bunten Spielenachmittag ein.

Dass die Jugendvorstandsmitglieder nicht die einzigen waren, die sich auf dieses ganz besondere Event freuten, bewiesen die Anmeldezahlen: Über 40 Kinder und Jugendliche versammelten sich am Samstag in der Turnhalle der Idaschule! Das sind, abgesehen vom Jugendlager und dem Kinder- und Jugendwettkampf, die höchsten Anmeldezahlen, die der Jugendvorstand je bei seinen Aktionen verbuchen konnte – ein Rekord! Dabei waren von 5 bis 13 alle Altersgruppen vertreten.

Auch die Stimmung war von Anfang an rekordverdächtig. Nach dem Aufwärmen beim „Linienfangen“ ging es direkt weiter mit altbekannten Spielen wie „Ochs am Berge“ und „Plumpssack“.  Es folgte eine „Parcours-Staffel“: durch Ringe hindurch springen, mit Pedalos fahren, unter Matten hindurchkriechen, über Kisten klettern – hier wurden wirklich alle gefordert. Bei Kuchen, Süßigkeiten und Getränken konnten sich alle Teilnehmer immer wieder stärken. Dies wurde jedoch immer recht schnell beendet, da jeder weiterspielen wollte.  Die Kinder konnten wie Tarzan an großen Tauen durch die Halle schwingen und sich beim „Zombieball“ sowie „Feenfangen“ richtig verausgaben. Beim abschließenden „Möhrenziehen“ konnten dann nicht nur die Kinder, sondern auch der Jugendvorstand beweisen, wie groß der Zusammenhalt doch ist!

Der ganze Nachmittag war wie einziger großer Geburtstag: Leckerer Kuchen, lustige Spiele, eine tolle Truppe und eine ganze Menge Spaß!!
Das schreit definitiv nach einer Wiederholung.

In diesem Jahr hatte die Jugend nicht zum Weihnachtsplätzchenbacken sondern zum weihnachtlichen Basteln eingeladen. Auch diese Aktion wurde von den Kindern und Jugendlichen des Vereins bemerkenswert gut angenommen und so kamen am ersten Adventssamstag 30 Teilnehmer im Vereinsheim zusammen. Vier Stunden lang wurde gemalt, gepinselt und geklebt. Dabei konnten die Kinder eindrucksvoll beweisen, dass sie nicht nur im Schwimmen super sind, sondern dass auch richtige kleine Künstler in ihnen stecken. Es standen verschiedene Stationen zur Verfügung, an denen diverse Dinge gebastelt werden konnten. Vom Spardosenbemalen, über Windlichter bekleben bis hin zum Bemalen und Füllen von Futterglocken für Vögel. Auch Platzsets und Untersetzer für Gläser konnten bemalt werden.

Die kleinen Künstler waren wahnsinnig fleißig und präsentierten am Ende stolz ihre Basteleien. Dabei waren nicht nur die Futterglocken, Windlichter und Spardosen bunt – sondern auch die Kinder selbst.

Mit gemeinsamen Spielchen wurde der bunte Nachmittag dann beendet.

Am vergangenen Wochenende startete die Vereinsjugend wieder eine ihrer Aktionen. Dieses Mal richtete sich das Angebot an alle Jugendlichen über 13 Jahre. Auf dem Programm stand wie im letzten Jahr eine abwechslungsreiche Fahrradtour mit anschließendem Grillen.

Die kleine Gruppe traf sich mittags am Vereinsheim. Unter grauem und wolkenverhangenem Himmel schwangen sich alle Teilnehmer auf ihre noch trockenen Sättel. Der erste Stopp wurde im Rathausinnenhof eingelegt. Hier erwartete sie bereits die erste Überraschung. Der Jugendvorstand hatte eine Stadtführung zu dem Motto „Tatort, Wilsberg und reale Fälle“ gebucht. 90 Minuten volle Spannung! Angefangen bei einer abgetrennten Hand im Friedenssaal ging es weiter zu der Stelle, wo früher der Pranger stand. Hier konnten sich vor allem die Trainer und Ausbilder Inspiration für mögliche Strafen bei ungenügendem Schwimmen holen ;-)

Über den Prinzipalmarkt, am Domplatz entlang, durch das LWL Museum und das ehemalige Gaunerviertel bis zur Aa: überall gab es Kriminalfälle – teils echte, teils konstruiert durch Wilsberg oder den Tatort. Nach den 90 Minuten waren wirklich alle Experten in Sachen Kriminalfälle und viele Hintergrund- und Insiderinfos zu Wilsberg und dem Tatort hatten sie auch erhalten (z.B. dass der Schauspieler von Ecki Talkötter über 2000 (!!!)  Paar Sneaker besitzt). Durchgefroren aufgrund des kalten und mittlerweile regnerischen Wetters ging es dann wieder zu den Fahrrädern zurück. Die weitere Fahrradtour fiel damit leider wortwörtlich ins Wasser. Aber der Jugendvorstand wäre nicht der Jugendvorstand, wenn er nicht einen Plan B in der Tasche gehabt hätte. Es ging zurück zum Vereinsheim. Hier wurden alle mit ausreichend Tee versorgt und dann stand ein Spielenachmittag auf dem Programm. Vom Tischkicker, über das Werwolfspiel und Krabbencatchen bis hin zu Activity war alles dabei. Bei Letzterem entstanden dann sogar ganz neue Wortkreationen wie Ohrenschweiß oder der Uhrumdreher. Gleichzeitig lernten alle, dass es in der realen Welt tatsächlich einen Haubenkoch gibt.

Natürlich wurde auch das Grillen nicht außenvorgelassen und bei einer reichhaltig gedeckten Tafel konnten sich alle Teilnehmer zwischen den Spielen stärken.

Trotz des Regens war es ein wundervoller Tag, der bei bester Laune bis in die Abendstunden reichte.

Aufgeregt aber voller Vorfreude begrüßte der Jugendvorstand am vergangenen Wochenende die Teilnehmer des 21. Jugendlagers am Saerbecker Badesee. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen starteten die rund 50 Teilnehmer in drei spannende, witzige und abwechslungsreiche Tage.

Nach dem Zeltaufbau und der Gestaltung der Lagerwand ging es schon zum ersten Programmpunkt: der diesjährigen Jugendvollversammlung. Danach gab es bis zum Abendessen Zeit zur freien Verfügung. Nach dem Essen kamen die Überraschungen dann Schlag auf Schlag: Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt. Jeder Gruppe wurde ein Kostüm zugeteilt. Bis zum Samstagabend hatten sie nun alle Zeit in ihren Gruppen einen Tanz zum Lied Mambo No. 5 zu entwickeln. Gar nicht so einfach.
Und dann stand auch schon die Nachtwanderung auf dem  Plan: Um kurz vor 11 zog die Gruppe los – einmal um die Seen. Dabei warteten so einige Überraschungen mit - mal mehr mal weniger - Gruselfaktor auf die kleinen Geisterfänger.

Nach dem anschließenden Lagerfeuer, bei dem man den Abend hatte ausklingen lassen, krabbelten dann alle müde in ihre Schlafsäcke.

Der nächste Morgen begann etwas grau und windig. Doch das hielt die Truppe nicht davon ab, sich auf eine Schnitzeljagd durch ganz Saerbeck zu begeben. Hinweise gaben jeweils die Ballons, die der Jugendvorstand morgens noch im Ort verteilt hatte (und von einigen Einwohnern als Streckenmarkierung für den Saerbecker Triathlon gehalten wurden).
Am Nachmittag wurde die Truppe erneut zusammengetrommelt: eine gesellige Runde „wetten, dass…?“ stand den Teilnehmern bevor.  Dabei wurde einiges von den Eltern und den Kindern abverlangt: 50 Kniebeugen auf einem Bein, die Nationalhymne zusammen mit einer fremden Person singen oder innerhalb von 4 Minuten wieder im Schlafanzug zu erscheinen waren nur 3 der fast 20 Wetten. Die Gruppe schlug sich tapfer und meisterte fast jede Wette erfolgreich.


Aber eigentlich fieberten alle nur auf die Minidisco hin. Die kleinen Tänzer wurden geschminkt, die Choreographien noch einmal geübt und dann hieß es auch schon: Vorhang auf!
Lou Bega schallte in voller Lautstärke über den See und schon tummelten sich nach und  nach Piraten, flippige Hippies, alte Opas, Clowns und Anonyme auf der Tanzfläche und boten eine Tanzeinlage der Meisterklasse. Da hätte selbst Joachim Llambi die 10 Punkte gezückt!

Der letzte Abend wurde sodann mit Lagerfeuer, Liedern, Stockbrot und Marshmallows bestritten.

Und viel zu schnell war der Abreisetag wieder erreicht. Auch das Wetter schien mehr als traurig über das Ende des Jugendlagers zu sein und so erschwerte anfänglicher Regen das Abbauen der Zelte.
Doch vor dem großen Aufbruch nach Münster durfte Alexander noch ein letztes Mal sein heiß geliebtes Mikro benutzen und die Teilnehmer zu einer Runde Plumpsack zusammentrommeln. Hier waren es nicht nur die Kinder, die großen Spaß hatten – auch und vor allem die Eltern hatten einen riesen Ehrgeiz hinter den Säckchen her zu laufen.  Und davon gab es einige in dem Spiel: nach und nach wurde immer wieder ein Säckchen ins Spiel gereicht, sodass am Ende 4 Stück im Umlauf waren.

Schnell wurden noch die letzten Sachen gepackt und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen: Abschied nehmen von einem schönen Wochenende und tollen Menschen!