In diesem Jahr war es wieder so weit: TriFinish richtete das alleseits beliebte Ultraschwimmen im Hafenbecken aus. Wählen konnten die Schwimmer zwischen 8 km, 4 km, 2 km Flossen und 1 km. Bis auf die Flossen-Strecke, waren unsere Athleten auf allen Distanzen vertreten - und das äußerst erfolgreich.

Bei schönem Wetter und toller Atmosphäre ging es für die Athleten am Sonntagmorgen in das angenehme Nass des Kanals. Auch ohne Neo zu starten, war zumindest über die kurze Distanz kein Problem. Die Stimmung an den Seiten war fabehaft, ebenso die Organisation. Und die Platzierungen? Na, mit denen können alle zufrieden sein. Hervozuheben sind Jaques Weber und Marieke von Dewitz-Krebs, die beide über den einen Kilometer starteten. Dabei wurde Jaques sowohl bei den Männern als auch insgesamt Dritter. Marieke holte sich den ersten Platz bei den Frauen und damit den vierten Platz in der Gesamtwertung.

Gratulation an alle Athleten zu den tollen Resultaten!

 

 8 km
 männlich
 Sanders, Helmut  2:37:28 h  Pl. 13 
 weiblich
 Wichert, Brigitte  2:48:00 h  Pl. 6
   
 4 km
 männlich  
 Münstermann, Frank  1:13:07 h  Pl. 31
 Strathaus, Wolfgang  1:20:52 h  Pl. 47
 Arnsberg, Ulrich  1:21:22 h  Pl. 51
 Vennemann, Torsten  1:25:42 h  Pl. 59
 weiblich 
 Neudeck, Dana  1:20:53 h  Pl. 17
 Reiser, Claudia  1:21:56 h  Pl. 20
 Groll, Barbara  1:23:11 h  Pl. 21
   
 1 km 
 männlich 
 Weber, Jaques  13:52 min  Pl. 3
 Schütz, Leon  18:20 min  Pl. 11
 Schmidt, Maximilian  18:27 min  Pl. 14
 weiblich 
 von Dewitz-Krebs, Marieke  15:18 min  Pl. 1

Am vergangenen Wochenende fanden die Stadtmeisterschaften 2019 im Schwimmen statt. Ausgerichtet von der SGS stand den Schwimmern bei diesem Wettkampf die beheizte 50 m-Bahn der Coburg zur Verfügung. Mit dabei waren auch wieder einige Nachwuchsathleten von Wasser + Freizeit. Unter ihnen gab es sowohl Wiederholungs- als auch Ersttäter.

Zwei Dinge haben sie aber alle gemein:

  1. Sie sind jung und ambitioniert! Der jüngste Starter von W+F ist gerade einmal stolze 8 Jahre alt, der älteste 26.
  2. Sie haben alle absolute Top-Zeiten geschwommen und viele neue persönliche Bestzeiten erzielt.

Aber von Anfang an:
Am Samstag traf sich die bunte Truppe um kurz nach neun vor dem Freibad. Das Wetter war zwar nicht so schön wie im vergangenen Jahr – aber das trübte die Stimmung unserer Athleten keineswegs. Nach der Anmeldung und der Suche nach einem netten Verweilplatz ging es dann auch schon mit dem ersten Wettkampf los.

Gestartet wurde traditionsgemäß mit den 50 m Schmetterling. Wie auch im letzten Jahr musste Ida Krause (14 Jahre) als erste Starterin von W+F auf den Startblock. Ida, die schon beim Training für ihren Biss bekannt ist, setzte auch dieses Mal ein Statement und verfehlte mit 00:56,64 min nur knapp ihre Bestzeit – und das nach 7 Wochen Trainingspause. Wahrlich beachtlich.
Weiter ging es mit den Herren der Schöpfung. Din-Mohammad Zamani (17 Jahre), das erste Mal bei einem solchen Schwimmwettkampf dabei, hatte sich von seiner Trainerin überreden lassen, über diese Strecke zu starten. Dass dies die richtige Entscheidung war, demonstrierte er eindrucksvoll. Mit 00:50,09 min schwamm er eine neue persönliche Bestleistung.
Auch Leon Schütz (18 Jahre) hatte sich trotz des geringen Trainings in den vergangenen Monaten für einen Start entschieden. Mit 00:35.36 min war er allerdings nicht zufrieden. Daniel Everding (18 Jahre) hingegen hatten allen Grund zum Strahlen: Mit 00:30,20 min schwamm er nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern erlangte damit auch den zweiten Platz in der offenen Wertung! Max Lampen (15 Jahre) war mit 00:30,58 min nur einen kleinen Tick langsamer und landete damit auf Rang 3 in der offenen Wertung.

Weiter ging es mit den Läufen über 50 m Rückenkraul. Dies scheint eine eher unbeliebte Strecke unserer Athleten zu sein (und steht damit ganz sicher in hohem Maße auf den zukünftigen Trainingsplänen ;-) ). Max peste mit 00:35,35 min in einem ordentlichen Tempo durch das Becken und belegte damit den 2. Platz in der offenen Wertung. Auch Carl Voß ging bei dieser Disziplin an den Start. Der erst 10-Jährige hat in diesem Jahr das Goldabzeichen erworben, schlug sich aber auf der Schwimmstrecke wie ein alter Hase. Mit 00:59,08 min legte er ein ordentliches Tempo vor.

Auf der Bruststrecke hagelte es dann neue persönliche Bestzeiten. Bei den Mädels zeigten Caroline Benz (10 Jahre, 00:56,93 min), Mascha Krause (11 Jahre, 00:53,50 min), Romy Möllering (11 Jahre, 00:57,15 min) und Clara Voß (12 Jahre, 00:47,10 min) wirklich beachtliche Leistungen und allesamt verbesserten ihre persönliche Bestzeiten um einige Sekunden. Die Jungs hatten sich dieses Freudenspiel vom Beckenrand aus angesehen und legten dann selbst noch einmal richtig nach. Auch Daniel (00:40,56 min), Max (00:37,02 min), Fabian Terhürne (8 Jahre, 00:58,53 min) und Din (00:47,19 min) schöpften ihr Potential voll und ganz aus und lieferten neue Bestzeiten ab. Max landete in der offenen Wertung wiederholt auf dem Podiumsplatz – dieses Mal gab es Bronze.

Als letzte Einzeldisziplin standen die 50 m Freistil noch auf dem Plan. Und – man kann es schon fast erahnen – auch hier gab es einige neue Bestzeiten. Die jungen Schwimmer scheinen beim Wettkampf noch einmal richtig aufzudrehen.

Sowohl Ida (00:45,88 min), als auch Mascha (00:46,51 min) und Clara (00:45,49 min) schwammen wahrlich tolle Zeiten. Und die Jungs? Die zogen natürlich mit: Daniel (00:29,49 min), Max (00:29,09 min), Fabian (01:06,96 min), Carl (00:52,01 min) und Din (00:38,26 min) können allesamt richtig zufrieden sein.

Gekrönt wurden die Stadtmeisterschaften mit der 4 x 50 m Freistil Staffel. Der Altersunterschied dieser Staffel betrug stolze 18 Jahre.  Alexander Becker (26 Jahre), Caroline, Daniel und Fabian bildeten das erfolgreiche W+F-Quartett. Mit 03:01,23 min und dem 10. Platz beendeten sie die Stadtmeisterschaften 2019 für W+F.

Eine insgesamt richtig starke Leistung der jungen Schwimmer! Mit 21 Podestplätzen in den Altersklassen, davon 8 Siegen sowie 4 Podestplätzen in der offenen Wertung konnten die Athleten von W+F stolz und glücklich nach Hause gehen. Stolz waren die Trainer und Betreuer der jungen Truppe auf jeden Fall!

 

 Ergebnisliste

     
 50 m S      
 Krause, Ida  00:56,64 min Pl. 12 AK Pl. 4
 Everding, Daniel  00:30,20 min Pl. 2 AK Pl. 1
 Lampen, Max  00:30,58 min Pl. 3  AK Pl. 1
 Schütz, Leon  00:35,36 min Pl. 10 AK Pl. 2
 Zamani, Din-Mohammad  00:50,09 min Pl. 14 AK Pl. 3
       
 50 m RK      
 Lampen, Max  00:35,35 min Pl. 2 AK Pl. 1
 Voß, Carl  00:59,08 min Pl. 16 AK Pl. 2
       
 50 m B      
 Benz, Caroline  00:56,93 min Pl. 18 AK Pl. 2
 Krause, Mascha  00:53,50 min Pl. 15 AK Pl. 2
 Möllering, Romy  00:57,15 min Pl. 19 AK Pl. 3
 Voß, Clara  00:47,10 min Pl. 8 AK Pl. 3
 Everding, Daniel  00:40,56 min Pl. 10 AK Pl. 1
 Lampen, Max  00:37,02 min Pl. 3 AK Pl. 1
 Terhürne, Fabian  00:58,53 min Pl. 27 AK Pl. 1
 Zamani, Din-Mohammad  00:47,19 min Pl. 14 AK Pl. 2
       
       
50 m F      
 Krause, Ida  00:45,88 min Pl. 20 AK Pl. 5
 Krause, Mascha  00:46,51 min Pl. 21 AK Pl. 1
 Voß, Clara  00:45,49 min Pl. 18 AK Pl. 3
 Everding, Daniel  00:29,49 min Pl. 6 AK Pl. 2
 Lampen, Max  00:29,09 min Pl. 5 AK Pl. 5
 Schütz, Leon  00:32,09 min Pl. 13 AK Pl. 1
 Terhürne, Fabian  01:06,96 min Pl. 43 AK Pl. 2
 Voß, Carl  00:52,01 min Pl. 37 AK Pl. 3
 Zamani, Din-Mohammad  00:38,26 Pl. 25 AK Pl. 4
       
 4x50 m F Staffel      
 Becker, Alexander      
 Benz, Caroline  03:01,23 min Pl. 10  
 Everding, Daniel      
 Terhürne, Fabian      

Wasser + Freizeit Münster  e. V. beendete das erste Vereinshalbjahr in der Kinderschwimmausbildung. Schon vor den Sommerferien feierten die kleinen Schwimmer mit einigen Schwimmspielen die letzte Stunde des ersten Halbjahres. Der Verein zieht nun eine Bilanz und blickt auf insgesamt 94 vergebene Abzeichen zurück. Davon waren 17 Seepferdchen-, 24 Bronze-, 22 Silber- und 31 Goldabzeichen. Dies sind insgesamt 30 Abzeichen mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres. W+F sieht hier die ersten Erfolge des neuen Konzepts, mit dem Kinder schneller und effektiver das Schwimmen erlernen sollen. Auch beim Teammeeting der Ausbilder wurde die Effizienz des neuen Konzepts gelobt. Die Schwimmkurse beginnen wieder ab dem 05. September zu den gewohnten Zeiten.

Auch in diesem Jahr sind einige W+F’ler bei dem Müritzman 3.8 an den Start gegangen. Dieser Wettkampf beinhaltet die doppelte Müritzquerung. Also ein Langdistanzschwimmen mit einer Strecke von 3,8 km.

Der Müritzman lockt mit einem tollen Ambiente und wundervoller Natur – und in diesem Jahr auch mit herrlichem Wetter und angenehmen 21 Grad Wassertemperatur. Die Schwimmer konnten die Strecke richtig genießen, auch wenn es bei der Wende zu Orientierungsproblemen kam. Doch für unsere erfahrenen Athleten war das überhaupt kein Problem: bei der Suche nach dem richtigen Weg, legten sie einige Extrameter zurück und erzielten trotzdem tolle Platzierungen! Glücklich und zufrieden stiegen sie alle aus dem Wasser und waren sich einig: das war ein richtig schöner Wettkampf.

 

 Name Zeit GesPl. M-Pl.  W-Pl.    AK  
 Tessmer, Olaf 1:15:41,11 h 39. 30.   8. AK III m
 Neudeck, Dana 1:19:46,50 h 56.   18. 7. AK III w
 Wichert, Brigitte 1:24:58,37 h 73.   28. 11. AK IV w
Groll, Barbara 1:25:09,50 h 75.   29. 12. AK IV w
 Arnsberg, Ulrich 1:27:40,67 h 83. 53.   20. AK IV m
 Vennemann, Torsten 1:29:01,39 h 91. 59.   26. AK IV m

Dieter Rosenbaum ist den Münsteranern schon lange bekannt. Als Kopf von Tri-Finish hat er nicht nur den Münsteraner Triathlon organisiert, sondern war auch beim Ultraschwimmen die „Stimme aus dem Off“. Bei den 100x100m Schwimmen im Hallenbad Wolbeck sowie beim 24h Schwimmen in Coesfeld vor zwei Jahren konnte er bereits erste W+F-Luft schnuppern.
Diese hat ihm scheinbar so gut gefallen, dass Dieter in diesem Jahr echter W+F’ler geworden ist und jetzt unter diesem Vereinsnamen bei der Masters-WM in Gwangju (Südkorea) starten möchte. Ein bisschen Münster in dem sonst fernen Land, in dem Dieter jetzt schwimmt – und lebt.
Denn seine neue Wahlheimat nennt sich nun Busan – die zweitgrößten Stadt Südkoreas. Mit Spannung hat er in den vergangenen Tagen die Wettkämpfe der „großen“ Schwimmer im 137 km entfernten Yeosu verfolgt und ist schier begeistert von den Ergebnissen der deutschen Freiwasserschwimmer. Von so guten Resultaten geht er bei seinen Distanzen jedoch nicht aus. Denn sein Trainingspensum war nicht so hoch, wie erhofft.

Aufgrund seiner Arbeitszeiten (ja, er ist nicht nur zum Spaß in Busan), konnte er nur an den Wochenenden ins Becken. Dort geht es auch zu den öffentlichen Zeiten sehr geordnet zu und er konnte seine koreanischen Mitstreiter das eine oder andere Mal überholen – was ihm Respekt und Anerkennung der Koreaner einbrachte. Unter der Woche hielt er sich mit Laufen oder Krafttraining fit. Ende Mai stand dann ein kleiner Wettkampf im Duathlon mit etwa 3000 Teilnehmern auf dem Plan. Er landete im ersten Viertel, konnte aufgrund der fehlenden Altersklassenwertung aber keine effektiven Resultate oder Vergleiche für sich ziehen.
Doch als eingefleischter Triathlet durften auch die Radausfahrten nicht fehlen. In einem holländisch/amerikanischen Kollegen hat er einen geeigneten Trainingspartner dafür gefunden. Das Radwegenetz ist so weit ausgebaut, dass er theoretisch von Busan bis nach Seoul radeln könnte – na das wäre doch mal eine Trainingsstrecke.

Am vergangenen Wochenende konnte er erstmalig im Freiwasser trainieren. In Korea gibt es strenge Regeln, sodass „Wildschwimmer“ sogar mit Bußgeldern belangt werden können. Auch die Lifeguards achten darauf, dass die Schwimmer schön in Ufernähe schwimmen. Doch früh morgens um halb sechs konnte Dieter mit einer Gruppe in die Fluten springen und das Schwimmen in freier Natur genießen. Aufgrund der derzeitigen Monsoonsaison ist weiteres Freiwasserschwimmen schwierig – d.h. das Schwimmen an sich nicht, jedoch der Weg dorthin mit dem Fahrrad. Dieter ist wieder auf den Pool umgestiegen, hat aber mit dem Chlorwasser heftig zu kämpfen.

Ein paar Tage hat er noch, um die letzten Vorbereitungen zu treffen und sich vielleicht an eine Nasenklammer zu gewöhnen. Am 9. August geht es für ihn bei der Masters WM ins Freiwasser über die 3 km. Am letzten Veranstaltungstag, den 18. August, stehen die 400 m Freistil im Becken an.
Als Triathlet bei den Schwimmern mithalten. Das ist eine Herausforderung, aber (wie Robert in London und Budapest schon zeigte) machbar. Dieters Erwartungen: „Gespannt bin ich allemal und auch auf eine Klatsche bin ich gefasst, also schaun wir mal...“

Auch wir sind gespannt und werden auf jeden Fall kräftig die Daumen drücken!! Keep fresh, Dieter und viel Erfolg!