Die Veranstalter des BASF-Schultriathlon wurde von der DTU (Deutsche Triathlon Union) als „Triathlon-Held“ ausgezeichnet. Nachdem die DTU aus allen Bewerbungen fünf für das öffentliche Voting nominiert hatte, konnte sich hierbei das Orga-Team durchsetzen.

Seit 2003 findet der BASF-Schultriathlon bereits statt und zählte zuletzt 900 Teilnehmer*innen von 18 Grundschulen und vier weiterführenden Schulen aus Münster. Die BASF Coatings, W+F Münster, der TUS Hiltrup, das Sportamt der Stadt Münster, der ADFC sowie der LSF Münster arbeiten dafür jedes Jahr auf’s Neue Hand in Hand. Die Sportveranstaltung soll Schülerinnen und Schülern ohne Leistungsdruck die Freude an der Bewegung – ganz speziell am Triathlonsport – näherbringen. Einzigartig für ein sportliches Event ist dabei die Tatsache, dass keine Zeiten genommen werden. Die Kinder haben die freie Wahl, wie viele Bahnen sie schwimmen möchten und in welchem Tempo sie auf der Schwimm-, Rad- und Laufstrecke unterwegs sind.

Was einst klein angefangen hat, ist zu einem großen Herzensprojekt der Organisator*innen geworden. Die Zukunftsvision: Zusätzlich einen Triathlon im Norden der Stadt anbieten, damit noch mehr Kinder die Möglichkeit erhalten, gemeinsam mit ihren Freund*innen ganz ohne Leistungsdruck den Spaß am (Triathlon-)Sport zu erfahren. Die Auszeichnung der DTU zeigt, dass sie definitiv auf dem richtigen Weg sind. Nachdem der Triathlon coronabedingt nun bereits zum zweiten Mal in Folge pausieren musste, bleibt die Hoffnung, dass er 2022 wieder an den Start gehen kann.

 

Wir danken allen Fans für den großartigen Support und grautlieren dem Orga-Team von ganzem Herzen! Ihr leistet wirklich Großartiges - für den Triathlonsport, aber auch für die Kinder unserer Stadt.

Beim ersten Rennen der Saison hatte unsere Bundesligamannschaft bei den Finals in Berlin ganz schön zu kämpfen. Das ohnehin schon dezimierte Team wurde zusätzlich mit einer Verletzung eines Athleten konfrontiert. Am Ende stand mit zweimal DNF der letzte Platz.

Doch davon ließen sich die Jungs nicht beirren. Voller Motivation gingen sie am vergangenen Wochenende in Potsdam an den Start. Und der Wettkampf hatte es in sich.
Angefangen wurde morgens mit einem Prolog. Pro Team durften vier Athleten das Rennen bestreiten. Für W+F standen Victor Goené, Simon de Braber, Joey van’t Verlaat und Leo Arnold an der Startlinie. Jeder von ihnen musste 250 m schwimmen, 2,8 km Radfahren und 1,1 km laufen. Dabei betrug der Startabstand zwischen jedem Athleten 30 Sekunden. Aus den Zeiten des Prologs ergab sich sodann die Startzeit für das Relay-Verfolgungsrennen am Nachmittag.
Die Strecken hier: 250 m Schwimmen, 5,6 km Radfahren und 1,1 km laufen.

Die Jungs von W+F lagen nach dem Prolog auf dem 11. Rang und waren fest entschlossen, alles zu geben, um keinen Platz nach hinten weichen zu müssen.
Und das mit Erfolg: nach einem langen, harten, aber sehr erfolgreichen Wettkampftag belegte die Mannschaft Rang 11.

Teamleiter Luca Hagemeyer ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Und gerade nach dem holprigen Start in Berlin kann man sagen: Stark zurückgekämpft, Jungs – weiter so!

Das nächste Rennen findet am 08. August in Nürnberg statt.

Der diesjährige Saerbecker Triahtlon ist ausgebucht. Da man uns nur einen einzigen Start genehmigt hat, haben wir uns für die Sprintdistanz (den klassischen Saerbecker Volkstriathlon) entschieden. Entgegen unseren Erwartungen haben viele für die Olympische Distanz Gemeldeten unser Angebot angenommen auf der Sprintdistanz zu starten. Zusätzlich hat die Absage des Triathlons in Münster die Nachfrage nach Startplätzen in Saerbeck angeheizt.

Die akutelle Starterliste basiert auf dem Zeitpunkt, zu dem die Anmeldung erfolgt ist. Sollte in den nächsten Tagen aus der Gruppe der ersten 300 Teilnehmer*innen noch jemand absagen, rückt automatisch die nächste Person ab der Anmeldungsnummer 301 nach. Auf diese Weise wollen wir sicherstellen, dass kein Startplatz frei bleibt. In der nächsten Woche werden wir dann auch das Startgeld in Höhe von 35 € von den Personen mit den Startnummern 1 bis 300 einziehen.

Viel Spaß beim Training!

 

Über ein halbes Jahr Trainingspause liegt hinter uns. Die meisten lassen es jetzt beim Wiedereinstieg langsam angehen. Doch unsere Jungs aus der 1. Bundesliga-Mannschaft haben da ihre ganz eigene Taktik: Sie starten zum Aufwärmen bei den Finals in Berlin. Am Sonntag wird dort die DM im Triathlon ausgetragen. Kleiner Tipp: Ab 9:45 Uhr wird das Rennen live in der ARD übertragen, sodass wir unsere Jungs vor dem Flimmerkasten ganz coronakonform anfeuern können.

Für W+F gehen Victor Goené, Simon den Braber, Joey van’t Verlaat, David Wetzel und Leo Arnold an den Start. Da Victor, Simon und Joey in den Niederlanden trainieren, konnten sie bereits seit Februar einige Meter im Schwimmbad absolvieren und haben sogar schon ein paar Rennen hinter sich. Damit haben sie David und Leo einiges voraus. Diese habe erst seit einer Woche wieder die Möglichkeit, im Wasser zu trainieren. An einen Wettkampf war bislang gar nicht erst zu denken.

Dafür haben sie die Zeit genutzt, an den anderen Disziplinen zu feilen. Hier ist besonders die Laufform von Leo hervorzuheben.

Doch nicht jeder hat die Corona-Zeit so gut überstanden wie die fünf. Die Bundesligamannschaft hat sich etwas verkleinert. Aufgrund von beruflichen Veränderungen aber auch wegen Motivationsproblemen während der Pandemie sind einige Athleten in diesem Jahr nicht mehr für W+F in der 1. Bundesliga vertreten.

Kein einfacher Einstieg für Luca Hagemeyer, der erst in dieser Saison die Teamleitung der Mannschaft übernommen hat und für den die Finals in Berlin somit das erste Rennen als Teamleiter bedeuten. Doch er lässt sich nicht unter Druck setzen, sondern stärkt seinen Mannschaftskollegen den Rücken und hebt hervor, worum es eigentlich geht: „Um den Spaß am Rennen, um den Spaß an Wettkämpfen. Wir haben die Möglichkeit uns endlich wieder sportlich zu messen und die Bundesliga-Vibes zu spüren! Das ist großartig!“

Aufgrund der schwierigen Trainingssituation wird es in diesem Jahr weder Auf- noch Abstiege geben. Doch getreu dem Motto „go hard or go home“ werden unsere Triathleten auch in diesem Jahr wieder alles geben. „Die Jungs sind richtig motiviert. Die haben so Bock, endlich wieder an den Start zu gehen“, bestätigt Luca.

Wir wünschen euch einen richtig tollen Start in diese Saison! Genießt den Wettkampf, habt Spaß und holt das Beste aus euch raus. Sonntag 9:45 Uhr ist die ARD das Pflichtprogramm und wir werden euch von der Couch aus anfeuern und ins Ziel tragen!

Die Ausschreibung  steht seit dem 1.1. auf der Homepage und in der App von W + F Münster, die Anmeldung beim Triathlon Verband ist gemacht und das Orga-Team ist bereit. So weit so gut, im Lockdown mit grassierendem Virus und Mutation. Aufgeben ist nicht das Ding von Triathleten und so auch nicht für die Organisatoren des Saerbecker Triathlons. Eichenprozessionsspinner 2017 und Corona 2020 haben zu Absagen der Veranstaltung geführt. Das Team ist jedoch optimistisch 2021 den Sport wieder an den Start zu bringen. Den Vertretern der Gemeinde Saerbeck wurde der Plan vorgestellt und hier hat man durchaus Interesse an diesem Wettkampf, sofern pandemiebedingt möglich. Dass es geht, hat W + F im letzten September bewiesen. Hier bekam der Verein das „go“ für einen swim & run rund um das Hallenbad Münster Wolbeck und führte diesen sicher und Corona-konform durch.

Kein Massenstart, weniger Teilnehmer, keine Zuschauer und keine Siegerehrung, aber ganz viel Sport – so könnte es gehen. Insbesondere von der fortschreitenden Zahl geimpfter Personen sowie von den bald zur Verfügung stehenden Schnelltests verspricht sich das Orga-Team zusätzliche Möglichkeiten. Eine große Frage bleibt allerdings. Es ist zu klären, ob ein Triathlon ein Sportfest oder ein Wettkampf ist. Im letzten Jahr hat der Kreis Steinfurt hier die Kategorisierung mit Sportfest vorgenommen und diese waren untersagt. Das Orga-Team sieht den Saerbecker Triathlon jedoch eindeutig als Sportwettkampf und verzichtet ausdrücklich auf alle Elemente, die einen Festcharakter vermuten lassen könnten. Hier hoffen die Veranstalter auf einen differenzierten Blick durch die Behörden und nehmen für sich in Anspruch einen solchen Wettkampf sicher und Corona-konform organisieren zu können. Triathleten:innen sind Einzelkämpfer:innen und so schon ganz grundsätzlich mit Abstand unterwegs. Sich im Ziel in den Armen zu liegen ist übrigens auch nicht das Ding von Triathleten:innen.

Die Idee den Termin in den September zu verschieben wurde schnell wieder verworfen. Triathlon in Saerbeck ist seit vielen Jahren untrennbar mit dem ersten Sonntag im Juli verbunden und so soll es auch bei 39. Auflage bleiben. Der neue Triathlon wird zu einer großen Aufgabe und ist organisatorisch noch aufwendiger als sowieso schon. Sollte es trotz aller Vorbereitungen und Konzepte wieder keine Genehmigung geben, so würde es den Verein hart treffen. Das wäre ein riesiger Verlust insbesondere für die vielen Hobbysportler.