Nachdem eine Woche zuvor einige der jungen Bundesliga-Triathleten bei der DTU-Sichtung waren, ging es am vergangenen Wochenende für Quentin Staudinger und Jan Luca Kottenhahn zur Landessichtung nach Gladbeck. Dort wollten sich die beiden für den DTU Cup sowie die damit verbundene DM in Grimma qualifizieren.

Gestartet wurde mit der Sichtung des Schwimmens. Geschwommen wurde im Freibad, das mit einer Traglufthalle überdacht ist. Jan Luca rief über die 50 m mit 32,60 sec seine gewohnte Leistung ab. Auch Quentin konnte mit 28,70 sec überzeugen. Im Anschluss daran ging es direkt weiter mit der entscheidenden Sichtung über die Langstrecke. Dabei musste Jan Luca 400 m, Quentin 800 m zurücklegen. Das Gemeine: man konnte sich nicht an den anderen Schwimmern orientieren. Gestartet wurde zwar mit Doppelbahnbelegung, jedoch mit jeweils 30 sec Abstand zwischen jedem Schwimmer. So musste jeder wirklich für sich schwimmen.
Auch auf der Langstrecke zeigte Jan Luca mit 06:02 min eine starke Leistung und bestätigte damit seine gute Form in diesem Jahr. Trotz neuer Bestzeit verpasste er allerdings dennoch die Norm, um sich für den DTU Cup zu nominieren.
Quentin schwamm ein erstaunlich gleichmäßiges Tempo über die 800 m, allerdings nicht so schnell wie erhofft. Gleichwohl reichten seine geschwommenen 10:36 min aus, um die erste Hürde für die Qualifikation zu nehmen.

Nach einer etwas längeren Pause mussten die Athleten dann im nebenliegenden Stadion zum Laufen antreten – und zwar nach der Gunderson Methode. Das heißt, der schnellste Schwimmer einer AK läuft als erstes los, alle anderen Sportler folgen ihm mit der entsprechenden Zeitdifferenz, die sich beim Schwimmen ergeben hatte.

Jan Luca ging als 11ter an den Start. Auch hier konnte er seine Leistung abrufen. Die 3 km lief er in 11:15 min. Mit dieser Zeit lief er als 10ter über die Ziellinie und muss ich absolut nicht hinter den anderen verstecken.
Aufgrund der nicht erreichten Schwimmnorm hat die Leistung von Jan Luca für die erhoffte Qualifikation leider nicht gereicht. Doch zeigte er bei dieser Sichtung, dass er derzeit in einer deutlich besseren Form ist, als noch im vergangenen Jahr. Von ihm können wir in dieser Saison also einiges erwarten. Sein Trainer Robert rechnet mit Top 15 oder sogar Top 10- Platzierungen bei den kommenden NWC-Wettkämpfen. Kann Jan Luca seine derzeitige Leistung halten, hat er durchaus reelle Chancen, sich beim Qualifikationswettkampf in Gladbeck noch nachträglich für die DM und den DTU Cup zu qualifizieren.

Quentin musste 5 km in dem Stadion laufen. Dabei ging er als 9ter auf die Bahn, da die Junioren mit der Jugend A zusammen liefen. Zum Startzeitpunkt war er Dritter bei den Junioren. Dieses Ergebnis reichte noch nicht für eine Qualifikation. Dafür musste er noch mindestens einen Athleten überholen. Schnell fand er eine Gruppe, in der er mitlaufen konnte. So war es ihm möglich, Platz für Platz gut zu machen. Nach einiger Zeit schaffte er es sogar, sich abzusetzen, sodass er letztlich mit der zweitschnellsten Zeit (16:17 min) auf Platz 3 vorlaufen konnte. Mit dieser Leistung war er zudem der erste Junior im Ziel. Dieses überzeugende Ergebnis musste natürlich belohnt werden: Quentin schaffte die Qualifikation. Damit können wir ihn am 16.06. in Jena und am 29.06. bei der DM in Grimma anfeuern.

Was ein vielversprechender Start unserer Nachwuchstalente in die neue Saison!

Traditionell findet am 31.12. der Silvesterlauf in Münster statt. Die von den Laufsportfreunden Münster organisierte Veranstaltung feierte in diesem Jahr das 30. Jubiläum. Mit dabei waren – wie jedes Jahr – auch einige W+F’ler.

Die Jugend des Vereins nutzt die 5 km lange Strecke stets als kleinen Formtest. Ergebnis: Unsere Jugend liegt vollkommen im Normbereich. Quentin Staudinger lief trotz einer fiesen Erkältung mit 17:22 min eine Top-Zeit.  Schon jetzt darf man gespannt sein, was er in der Saison 2019 im Wasser und auf den Asphalt zaubern wird. Nur kurz nach Quentin lief auch schon Nils Strathaus mit einer beachtlichten Zeit von 17:44 min ins Ziel ein. Erstmalig bei einem Laufwettkampf dabei war Leon Schütz. Der Schwimmer, der das Laufen eigentlich zutiefst verabscheut, hatte zuvor eine Wette gegen Yasmina Steins verloren. Da Wettschulden nun einmal Ehrenschulden sind, stand er am vergangenen Montag  also tapfer an der Startlinie. Bei dem Lauf schlug er sich außerordentlich gut und lief nach 24:13 min über die Ziellinie. Für Yasmina, die zwar im Vergleich zu den Vorjahren langsamer lief (allerdings vom Trainingsplan gewollt), reichte es dennoch, Leon in Schach zu halten. Sie erreichte knapp eine Minute vor Leon das Ziel (23:18 min).
Robert Hupka, der aufgrund einer Verletzung vorher nicht trainieren konnte, wurde von seinen Schützlingen überredet an dem Lauf teilzunehmen. Trotz des geringen Trainings erreichte auch er eine zufriedenstellende Zeit (25:34 min).

Über die 10 km lange Strecke ging die „ältere Riege“ von W+F an den Start. Mit dabei waren Patrick Hoffmann, Alexander Kuberka, Geiko Richter, Olaf Tessmer, Lutz Müller, Claudia Grüger und Birgitt Kleimann. In der Teamwertung konnten sich Patrick, Alexander und Geiko für W+F den 3. Platz sichern.

Na, da können die Athleten doch mit einem guten Gefühl in das neue Jahr starten!

 

 5 km      
 Herren      
 6.  Quentin Staudinger  17:22 min         AK U18 P. 2
 9.  Nils Strathaus  17:44 min  AK 20 P. 2
 155.  Leon Schütz  24:13 min  AK U20 P. 10
 201.  Robert Hupka  25:34 min  AK 20 P. 31
       
 Frauen      
 26.  Yasmina Steins  23:18 mim  AK 20 P.8
       
 10 km      
 Herren      
 17.  Patrick Hofmann  37:26 min  AK 35 P.3
 76.  Alexander Kuberka  43:23 min  AK 40 P.8
 109.  Geiko Richter  44:54 min  AK 50 P.11
 292.  Olaf Tessmer  51:36 min  AK 45 P.48
 411.  Lutz Müller  56:28 min  AK 55 P.43
       
 Frauen      
 6.  Claudia Grüger  42:55 min  AK 50 P.1
 58.   Birgitt Kleimann  51:53 min  AK 45 P.3

Nachdem W+F die Sterne des Sports auf Regionalebene gewonnen hatte und somit den bronzenen Stern mit nach Hause nehmen durfte, wurden die Bewerbungsunterlagen des Vereins an die Landesebene weitergeleitet. Die Jury wählte aus allen Regionalgewinnern NRWs 6 Sportvereine aus, die sie überzeugten. Diese kamen in die Endauswahl und wurden zur Preisverleihung nach Düsseldorf eingeladen. Mit unter ihnen auch W+F.

Aufgeregt reisten die Organisatoren und Unterstützer des BASF-Schultriathlons nach Düsseldorf. In einer schönen Feierstunde wurden alle sechs Projekte ausführlich vorgestellt und die Verantwortlichen hatten die Möglichkeit, ihr Projekt selbst näher zu erläutern. Danach wurden die ersten drei Plätze bekannt gegeben. Für W+F hat es hier nicht mehr gereicht, doch wurde das Engagement mit einem Förderpreis in Höhe von 500 € belohnt.

Obwohl es für W+F nicht für eine Platzierung gereicht hat, können die Organisatoren und Helfer des BASF-Schultriathlons stolz darauf sein, sich gegen andere Regionalgewinner durchgesetzt und in die Endauswahl auf Landesebene geschafft zu haben.

Was für eine tolle Belohnung für eine so tolle Arbeit!

Vor einigen Tagen fand die Abschlussveranstaltung des Nachwuchscups 2018 (NWC) in Vreden statt. Diese stellte gleichzeitig die Landesmeisterschaft für die Jugendlichen im Triathlon dar.
In diesem Jahr umfasste der NWC lediglich 4 Veranstaltungen (1x Duathlon, 1x swim & run, 2x Triathlon).

Den Anfang machten die Junioren und die Jugend A männlich. Das Starterfeld war dünner besetzt, als üblich, da an diesem Wochenende auch die 1. Bundesliga ihren letzten Start hatte und viele Nachwuchsathleten in Binz an den Start gehen mussten. Keine schlechten Grundvoraussetzungen für Quentin Staudinger, bei dem es in dem Rennen um den Gesamtsieg des NWC ging.
Zuerst gingen Jannik Feder und Quentin Staudinger an den Start. Doch schon der Start war für Quentin eher suboptimal. So fiel er schon Beginn zurück und musste den Rückstand nach vorne wieder aufholen. Dies kostete ihn natürlich einiges an Kraft, dennoch kam er in der vorderen Gruppe aus dem Wasser und konnte in der zweiten Radgruppe mitfahren. Jannik konnte man die vergangenen Ferien anmerken; so konnte er nicht wie gewohnt seine Schwimmleistung abrufen.
Auf der Radstrecke konnte Quentin den Rückstand nach vorne auf die erste Gruppe nicht verringern und auch von hinten drohte keine Gefahr. Dies war wiederum keine schlechte Ausgangsposition für Quentin, denn Max Hackler vom  Tri Team Siegerland, ernster Konkurrent um den Gesamtsieg im Nachwuchscup in der AK Jug A, lag hinter Quentin und konnte sich ihm so nicht nähern.
Während Quentin beim Laufen weiterhin Plätze nach vorne gut machte, konnte Max nicht mehr zulegen. So erreichte Quentin in 58,59 min als Zweiter das Ziel, Max belegte Rang 6. Somit gewann Quentin (3x 2. Platz) vor Max (2x 1. Platz und 1x 6. Platz) den NWC 2018 der Jugend A. Eine wirklich starke Leistung!
Jannik konnte auf dem Rad und beim Laufen einige Plätze gut machen und erreichte nach 1:02,41 h Rang 7.

Weiter ging es mit den Juniorinnen und der weiblichen Jugend A. Hier startete unter anderem Johanna Bode, obwohl sie in dieser Saison nur wenig trainiert hatte. Dennoch zeigte sie sowohl auf der Schwimm- als auch auf der Radstrecke eine bessere Zeit als im vergangenen. Mit einer äußerst soliden Leistung kam sie mit einer ähnlichen Zeit wie im vergangenen Jahr (1:20,44 h) ins Ziel und erreichte damit Platz 12.

Den Abschluss des NWC machten die männlichen Starter der Schüler A und Jugend B. Hier waren auch Jan-Luca Kottenhahn und Florian am Start. Bei ihnen ging es gemeinsam mit den Athleten von SUS Stadtlohn (Startgemeinschaft) um eine Podiums-Platzierung in der Mannschaftswertung des NWC. Zu Beginn des Starts hatte die Gruppe den zweiten Platz inne – diesen galt es nun zu verteidigen. Auch bei ihnen machten sich die Sommerferien und das – damit verbundene – geringe Trainingspensum bemerkbar. Auf der Schwimmstrecke kamen sie relativ weit hinten aus dem Wasser. Jan-Luca erwischte einen etwas besseren Start und so kam er einige Plätze vor Florian aus dem Wasser, konnte so in einer besser positionierten Radgruppe mitfahren und schaffe es auch noch beim Laufen ein paar Plätze gut zu machen. Am Ende schaffte es Jan-Luca auf Platz 20 (40,41 min). Florian kam auf der Rad- und Laufstrecke nicht wirklich nach vorne und landete so auf Rang 30 (45,03 min). Letztlich reichte diese Leistung aber, um Platz 2 in der Gesamtwertung zu halten.

 

Tabelle:

 Jugend A männlich:  
 Staudinger, Quetin  Platz 1
   
 Jugend A weiblich:  
 Bode, Johanna  Platz 12
   
 Jugend B männlich:  
 Buffi, Sören  Platz 21
 Kottenhahn, Jan-Luca  Platz 24
 Bode, Florian  Platz 34
   
 Junioren männlich:  
 Feder, Jannik Platz 6

Beim DTU Cup in Goch am vergangenen Wochenende war auch unser Nachwuchstalent Quentin Staudinger am Start. Der DTU Cup ist eine Deutschlandweite Nachwuchswettkampfserie. Quentin hatte sich mit der DM-Qualifizierung in diesem Jahr gleichzeitig auch für diesen Wettkampf qualifiziert.

Auf der Schwimmstrecke gab Quentin wie gewohnt Vollgas und stieg als 26ter im Mittelfeld aus dem Wasser. Doch schon hier merkte er, dass der Urlaub zwar zu seiner Erholung, allerdings nicht zu seiner Form beigetragen hatte. Der erste Wechsel lief dann aber sehr gut und er hatte die Chance, für ein gutes Gesamtergebnis in einer großen Gruppe mitzufahren. Doch durch ein Missgeschick verlor er genau diese Gruppe und musste zwei Gruppen dahinter mitfahren. Auch auf der Laufstrecke lief es dann nicht rund. Das wenige Training machte ihm mehr und mehr zu schaffen, Quentin konnte seine gewohnte Laufform nicht zeigen und überlegte frühzeitig das Rennen zu beenden. Doch Quentin wäre nicht Quentin, wenn er das Rennen nicht erhobenen Hauptes beenden würde.

Letztlich kam er nach 1:02:23 h ins Ziel und belegte damit Platz 38. Obwohl er jedes Recht der Welt hätte mit diesem Ergebnis zufrieden zu sein, war Quentin enttäuscht, nicht in die Top 30 gekommen zu sein.

Für die Zukunft will er nun daran arbeiten, solche Missgeschicke, wie auf der Radstrecke, zu vermeiden, um bessere Platzierungen zu erreichen.