Beim DTU Cup in Goch am vergangenen Wochenende war auch unser Nachwuchstalent Quentin Staudinger am Start. Der DTU Cup ist eine Deutschlandweite Nachwuchswettkampfserie. Quentin hatte sich mit der DM-Qualifizierung in diesem Jahr gleichzeitig auch für diesen Wettkampf qualifiziert.

Auf der Schwimmstrecke gab Quentin wie gewohnt Vollgas und stieg als 26ter im Mittelfeld aus dem Wasser. Doch schon hier merkte er, dass der Urlaub zwar zu seiner Erholung, allerdings nicht zu seiner Form beigetragen hatte. Der erste Wechsel lief dann aber sehr gut und er hatte die Chance, für ein gutes Gesamtergebnis in einer großen Gruppe mitzufahren. Doch durch ein Missgeschick verlor er genau diese Gruppe und musste zwei Gruppen dahinter mitfahren. Auch auf der Laufstrecke lief es dann nicht rund. Das wenige Training machte ihm mehr und mehr zu schaffen, Quentin konnte seine gewohnte Laufform nicht zeigen und überlegte frühzeitig das Rennen zu beenden. Doch Quentin wäre nicht Quentin, wenn er das Rennen nicht erhobenen Hauptes beenden würde.

Letztlich kam er nach 1:02:23 h ins Ziel und belegte damit Platz 38. Obwohl er jedes Recht der Welt hätte mit diesem Ergebnis zufrieden zu sein, war Quentin enttäuscht, nicht in die Top 30 gekommen zu sein.

Für die Zukunft will er nun daran arbeiten, solche Missgeschicke, wie auf der Radstrecke, zu vermeiden, um bessere Platzierungen zu erreichen.

Am vergangenen Sonntag fand in Sassenberg der dritte von vier Wettkämpfen in der Triathlon-Verbandsliga statt. Für die 3. Mannschaft von W+F gingen Nils Strathaus, Marcel Klug, Martin Weissner sowie  Wolfgang Strathaus an den Start. Dieser hatte sich kurzfristig dazu bereit erklärt, von der Masters Liga in die Verbandsliga zu wechseln.

Marcel gelang ein starker Start beim  Schwimmen und so konnte er das Wasser als 15ter verlassen. Im Mittelfeld folgten dann knapp hintereinander Nils und Martin. Wenig später wechselte auch Wolfgang von der Schwimm- auf die Radstrecke.
Auch auf der Radstrecke zeigten die Athleten eine solide Leistung und waren ungefähr gleich schnell unterwegs, sodass sich in der teaminternen Reihenfolge nach den zwei Radrunden kaum etwas änderte. Insgesamt fuhren alle W+F‘ler mittlere Radplatzierungen ein.
Der anschließende Zehn-Kilometer-Lauf geriet dann zu einer wahren Hitzeschlacht und forderte den Athleten noch einmal alles ab. Doch auch hier gaben die Männer von W+F ordentlich Gas. Als erster der Riege kam Nils in Ziel (Platz 17, 2:28:02 h), es folgten Marcel (Platz 34, 2:33:51 h), Martin (Platz 37, 2:34:47 h) sowie Wolfgang (Platz 46, 2:43:04 h).

Für das Team bedeutete diese Leistung Rang 8. Im vierten Jahr nach dem Aufstieg von der Landesliga in die Verbandsliga kann diese Platzierung als guter Erfolg bewertet werden. Das Resultat ist ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt!

Zwei Staffeln sowie Martin Koppe als Einzelstarter bezwangen am vergangenen Wochenende die nordfriesische Langdistanz an der Flensburger Förde in Glücksburg. Der raue Norden verlangte den Startern alles ab – entschädigte aber mit einer einzigartigen Atmosphäre.

Als Sonntagmorgen um 6:50 Uhr die Nationalhymnen der Starterinnen und Starter ertönten, die Sonne am Horizont aufstieg und der Pfarrer aus Glücksburg einige aufmunternde Worte sprach, konnte sich wohl niemand dem Gänsehaut-Feeling entziehen. Doch dann ertönte schon das Startsignal und die Athleten, Staffel- und Einzelstarter, begaben sich in die Ostsee. Schnell merkten sie, dass da noch andere „Wesen“ schwammen – Quallen. Aber auch an diese Wegbegleiter gewöhnten sich die W+F’ler und so waren sie von da an nur noch damit beschäftigt, die passende Welle zu erwischen, um möglichst energiesparend die erste Disziplin hinter sich zu bringen.
Pünktlich zum Radstart zog sich der Himmel dann leider zu und – man mag es angesichts der hohen Temperaturen im Münsterland kaum glauben – die Athleten begannen tatsächlich etwas zu frieren. Der aufbrausende Wind tat sein Übriges dazu. „Wenn da nicht noch dieser 6-Mal zu fahrende Rundkurs mit jeweils 220 hm zu bewältigen wäre“ – so ging es dem einen oder anderen auf der Radstrecke mit Sicherheit mehr als einmal durch den Kopf. Diese Gedanken schwanden aber schnell bei der Auffahrt des „Sandwig-Hills“– einem Stimmungsnest ähnlich dem Solarer Berg in Roth. Spätestens als es dann auch noch zu regnen begann, war auch dem Letzten klar, dass diese Langdistanz wirklich kein Zuckerschlecken ist. An dieser Stelle gilt Martin Koppe der größte Respekt, der in Glücksburg erfolgreich seine erste Langdistanz bestritt.
Nach 180 km auf dem Drahtesel mussten die Athleten dann noch 5-Mal einen Rundkurs über 8 km bewältigen – zu Fuß versteht sich. Dem von Zuschauern gesäumten Teil an der Strandpromenade folgten einige hügelige Passagen und wechselnder Untergrund in der näheren Umgebung von Glücksburg. Nach 42,2 km war es dann endlich so weit: Die Athleten liefen auf Höhe des Strandhotels durch den Zielbogen und dürfen sich nun ganz offiziell Ostseeman und Ostseewoman nennen.

Martin Koppe erreichte das Ziel nach 11:46:17 Stunden als 129. der Gesamtwertung und auf Platz 19 seiner Altersklasse (01:10:52 / 05:40:37 / 04:48:52).

Unter dem Staffelnamen „Alt aber schnell“ teilten sich Monika Schürmann (Schwimmen, 01:22:00 Stunde), Uwe Daut (Ute Mückel Tri-Team; Radfahren, 05:23:45 Stunden) und Claudia Grüger (Laufen, 03:49:29 Stunden) die Disziplinen. Sie erreichten das Ziel nach 10:38:00 Stunden auf dem 49. Platz.

Die Staffel „Tri-Generation“ mit Elke Strakeljahn (Marathon Steinfurt, Schwimmen, 01:00:37), Martina Topheide (Radfahren, 05:17:29 Stunden) und Stefan Bales (LSF Münster; Laufen, 03:14:12 Stunden) erreichte den 19. Platz.

Am vergangenen Sonntag hatten unsere Jungs ihr viertes Rennen in der 1. Bundesliga. Dieses Mal ging es in Tübingen an den Start.
Bei mehr als heißen Temperaturen starteten Jonas Osterholt (Platz 24) , Pim Venderbosch (Platz 27), Cedric Osterholt (Platz 36), Robin Willemsen (Platz 55) sowie Paul Völker (DSQ). Insgesamt eine solide Leistung, mit der die Mannschaft den 11. Platz erreichte und damit die stärkste münsteraner Mannschaft war. "Nur Platz 11", wie die Jungs nach dem Rennen selbstkritisch äußerten. Ein Beweis dafür, was für Ansprüche das junge Team an sich selber hat. Denn die W+F'ler haben noch großes vor. Insgesamt liegen sie derzeit (auch "nur") auf Platz 11. Doch das soll sich mit dem nächsten und letzten Rennen noch ändern. Denn nur ein Punkt fehlt den Jungs zu dem Zehntplatzierten HEP Performance Team NSU. Eine Top-10-Platzierung wäre damit noch möglich! Und genau diese Gelegenheit wollen die W+F'ler nutzen.

Die Möglichkeit dazu bekommen sie am 8. September auf Rügen.

Der Wasser + Freizeit Münster e.V. erteilt hiermit folgenden Auftrag an alle W+F'ler und Fans von W+F für den 08.09.2018: Daumen drücken bis über die Schmerzgrenze hinaus!!!

Am vergangenen Samstag nahmen Dana Neudeck, Brigitte Wichert und Ulrich Arnsberg am 3. Müritzman 3.8 teil. Der Müritzman ist ein Freiwasserwettkampf, bei dem die Schwimmer eine Strecke von 3,8 km in der Müritz zurücklegen müssen – auch bekannt als
„die doppelte Müritzquerung“. Eine gelungene Abkühlung bei diesem heißen Wetter, sollte man meinen. Doch auch die Müritz war mit 25°C fast schon ein bisschen zu warm, um Vollgas geben zu können. 
Aber dennoch stürzten sich die drei W+F’ler gemeinsam mit 120 weiteren Müritzmen und -women in die Fluten. Gestartet wurde um 9:15 Uhr am Strand in Waren, um dann die Binnenmüritz bis zu den Wendebojen kurz vor dem Campingplatz Ecktannen zu queren. Bis dahin verlief die Strecke, auch aufgrund der geringen Strömung und den wenigen Wellen, problemlos für unsere Athleten. Doch dort angekommen gab es bezüglich des Rückwegs im Wasser einige Orientierungsprobleme. Zunächst musste die richtige Boje gesichtet werden, um den Rückweg antreten zu können.
Doch auch diese Herausforderung meisterten die W+F’ler fabelhaft. Und so konnten sie den Müritzman 3.8 erfolgreich zu Ende bringen. Als Erste von dem Trio kam Dana ins Ziel (Platz 26, 1:17 h), gefolgt von Brigitte (Platz 39, 1:27 h) und Ulrich (Platz 63, 1:38 h).

Wirklich tolle Ergebnisse bei einem schönen Wettkampf.

Hätten unsere W+F’ler nur gewusst, dass der Athlet, der als Letzter die Ziellinie überquert, mit einer Flasche Sekt belohnt wird – dann wären sie das Rennen wohl deutlich entspannter angegangen. Gut dass man für’s nächste Jahr gewappnet ist!