Über ein halbes Jahr Trainingspause liegt hinter uns. Die meisten lassen es jetzt beim Wiedereinstieg langsam angehen. Doch unsere Jungs aus der 1. Bundesliga-Mannschaft haben da ihre ganz eigene Taktik: Sie starten zum Aufwärmen bei den Finals in Berlin. Am Sonntag wird dort die DM im Triathlon ausgetragen. Kleiner Tipp: Ab 9:45 Uhr wird das Rennen live in der ARD übertragen, sodass wir unsere Jungs vor dem Flimmerkasten ganz coronakonform anfeuern können.

Für W+F gehen Victor Goené, Simon den Braber, Joey van’t Verlaat, David Wetzel und Leo Arnold an den Start. Da Victor, Simon und Joey in den Niederlanden trainieren, konnten sie bereits seit Februar einige Meter im Schwimmbad absolvieren und haben sogar schon ein paar Rennen hinter sich. Damit haben sie David und Leo einiges voraus. Diese habe erst seit einer Woche wieder die Möglichkeit, im Wasser zu trainieren. An einen Wettkampf war bislang gar nicht erst zu denken.

Dafür haben sie die Zeit genutzt, an den anderen Disziplinen zu feilen. Hier ist besonders die Laufform von Leo hervorzuheben.

Doch nicht jeder hat die Corona-Zeit so gut überstanden wie die fünf. Die Bundesligamannschaft hat sich etwas verkleinert. Aufgrund von beruflichen Veränderungen aber auch wegen Motivationsproblemen während der Pandemie sind einige Athleten in diesem Jahr nicht mehr für W+F in der 1. Bundesliga vertreten.

Kein einfacher Einstieg für Luca Hagemeyer, der erst in dieser Saison die Teamleitung der Mannschaft übernommen hat und für den die Finals in Berlin somit das erste Rennen als Teamleiter bedeuten. Doch er lässt sich nicht unter Druck setzen, sondern stärkt seinen Mannschaftskollegen den Rücken und hebt hervor, worum es eigentlich geht: „Um den Spaß am Rennen, um den Spaß an Wettkämpfen. Wir haben die Möglichkeit uns endlich wieder sportlich zu messen und die Bundesliga-Vibes zu spüren! Das ist großartig!“

Aufgrund der schwierigen Trainingssituation wird es in diesem Jahr weder Auf- noch Abstiege geben. Doch getreu dem Motto „go hard or go home“ werden unsere Triathleten auch in diesem Jahr wieder alles geben. „Die Jungs sind richtig motiviert. Die haben so Bock, endlich wieder an den Start zu gehen“, bestätigt Luca.

Wir wünschen euch einen richtig tollen Start in diese Saison! Genießt den Wettkampf, habt Spaß und holt das Beste aus euch raus. Sonntag 9:45 Uhr ist die ARD das Pflichtprogramm und wir werden euch von der Couch aus anfeuern und ins Ziel tragen!

Die Ausschreibung  steht seit dem 1.1. auf der Homepage und in der App von W + F Münster, die Anmeldung beim Triathlon Verband ist gemacht und das Orga-Team ist bereit. So weit so gut, im Lockdown mit grassierendem Virus und Mutation. Aufgeben ist nicht das Ding von Triathleten und so auch nicht für die Organisatoren des Saerbecker Triathlons. Eichenprozessionsspinner 2017 und Corona 2020 haben zu Absagen der Veranstaltung geführt. Das Team ist jedoch optimistisch 2021 den Sport wieder an den Start zu bringen. Den Vertretern der Gemeinde Saerbeck wurde der Plan vorgestellt und hier hat man durchaus Interesse an diesem Wettkampf, sofern pandemiebedingt möglich. Dass es geht, hat W + F im letzten September bewiesen. Hier bekam der Verein das „go“ für einen swim & run rund um das Hallenbad Münster Wolbeck und führte diesen sicher und Corona-konform durch.

Kein Massenstart, weniger Teilnehmer, keine Zuschauer und keine Siegerehrung, aber ganz viel Sport – so könnte es gehen. Insbesondere von der fortschreitenden Zahl geimpfter Personen sowie von den bald zur Verfügung stehenden Schnelltests verspricht sich das Orga-Team zusätzliche Möglichkeiten. Eine große Frage bleibt allerdings. Es ist zu klären, ob ein Triathlon ein Sportfest oder ein Wettkampf ist. Im letzten Jahr hat der Kreis Steinfurt hier die Kategorisierung mit Sportfest vorgenommen und diese waren untersagt. Das Orga-Team sieht den Saerbecker Triathlon jedoch eindeutig als Sportwettkampf und verzichtet ausdrücklich auf alle Elemente, die einen Festcharakter vermuten lassen könnten. Hier hoffen die Veranstalter auf einen differenzierten Blick durch die Behörden und nehmen für sich in Anspruch einen solchen Wettkampf sicher und Corona-konform organisieren zu können. Triathleten:innen sind Einzelkämpfer:innen und so schon ganz grundsätzlich mit Abstand unterwegs. Sich im Ziel in den Armen zu liegen ist übrigens auch nicht das Ding von Triathleten:innen.

Die Idee den Termin in den September zu verschieben wurde schnell wieder verworfen. Triathlon in Saerbeck ist seit vielen Jahren untrennbar mit dem ersten Sonntag im Juli verbunden und so soll es auch bei 39. Auflage bleiben. Der neue Triathlon wird zu einer großen Aufgabe und ist organisatorisch noch aufwendiger als sowieso schon. Sollte es trotz aller Vorbereitungen und Konzepte wieder keine Genehmigung geben, so würde es den Verein hart treffen. Das wäre ein riesiger Verlust insbesondere für die vielen Hobbysportler.

Viele Veranstaltungen mussten in diesem Jahr bereits abgesagt werden. Darunter auch fast alle großen Triathlonveranstaltungen. Auch in Münster musste der Münster-Triathlon bereits frühzeitig abgesagt werden. Anders soll es beim Wolbecker Kinder- und Jugend Swim&Run in Münster aussehen. Um Kindern und Jugendlichen auch in diesem Jahr noch einen Wettkampf zu ermöglichen, haben sich die ausrichtenden Vereine W+F Münster und TV Wolbeck entschlossen an der Veranstaltung festzuhalten und diese unter Berücksichtigung geeigneter Maßnahmen durchzuführen. Schließlich soll all euer Training nicht umsonst gewesen sein.

Ein Swim&Run, was ist denn das? Ganz einfach gesagt: Ein Triathlon ohne Radfahren. Wie in den letzten Jahren auch findet die Veranstaltung wieder am Hallenbad und Sportplatz Wolbeck und richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und fünfzehn Jahren.

Natürlich gelten für eine Triathlonveranstaltung in der jetzigen Zeit besondere Regeln. Hierfür wurde in Anlehnung an Vorschläge der Deutschen Triathlon Union (DTU) ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept entwickelt. Dies sieht u.a. eine Maskenpflicht an den Eingängen, einen Verzicht auf jegliches Rahmenprogramm sowie Kaffee + Kuchen und eine Siegerehrung mit Abstand und einer kontaktlosen Übergabe der Urkunden und Preise. Zudem wird es ein Einzelstartverfahren geben, sodass alle Teilnehmer nacheinander starten und so keine Gruppen auf der Schwimm- oder Laufstrecke entstehen. Es wurden noch einige weitere Vorkehrungen vom Veranstalter getroffen, sodass einem Triathlon bzw. einem Swim&Run auch in der jetzigen Zeit nichts mehr im Wege steht.

Selbstverständlich müssen auch wir als Veranstalter uns immer dynamisch nach der aktuellen Situation richten. Wir stehen hierfür im engen Austausch mit den Behörden, um ggf. abhängig vom weiteren Geschehen weiterführende Maßnahmen ergreifen zu können. Wir freuen uns auf euch!

Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet. Alle Infos und zur Anmeldung geht es hier: www.wolbeck-swim-and-run.de

Auch in diesem Jahr beenden einige W+Fler ihr Jahr wieder mit dem traditionellen Münsteraner Silvesterlauf. Getreu dem Motto #ballernStattBöllern nutzten zehn W+Fler noch einmal die Möglichkeit um auf diese Weise das Jahr gebührend ausklingen zu lassen.

Bei 6°C Außentemperatur ging es zunächst um 13:15 Uhr beim 5.000m Lauf an den Start. Eine Stunde später folgte dann auch der Startschuss für den 10.000m Lauf. Wie jedes Jahr nutzen auch 2019 wieder insgesamt über 1000 Teilnehmer die Möglichkeit am letzten Tag im Jahr noch einmal zu zeigen was in ihnen steckt.

Und auch dieses Jahr sind die zehn W+Fler mit ihren Leistungen zufrieden und freuen sich nun in nicht einmal 24 Stunden schon beim nächsten Event - dem Neujahrsschwimmen 2020 - an den Start zu gehen. Wir sehen uns in 2020! :)

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5.000m Lauf:

Quentin Staudinger: 16:25min – 5. Platz (3. AK U20)

Nils Strathaus: 17:35min – 13. Platz (5. Platz AK M20)

Tim Sievers: 18:16min – 22. Platz (2. Platz U18)

Jaques Weber: 20:15min – 46. Platz (4. Platz U18)

Leon Schütz

Johanna Bode: 23:44min – 30. Platz (2. AK U20)

10.000m Lauf:

Merlin Hunke: 38:54min – 18. Platz (1. AK U20)

Wolfgang Strathaus: 43:07min – 88. Platz (22. AK M20)

Peter von Dewitz-Krebs: 46:13min – 144. Platz (9. AK M55)

Wie auch schon in den letzten Jahren, findet Anfang September der Kampf um den NRW-Meister-Titel im Triathlon für die Jugendlichen in Vreden statt.
Für Wasser + Freizeit waren Quentin Staudinger (Junioren), Tim Sievers (Jugend A) und Johanna Bode (Juniorinnen) am Start.

Zuerst stiegen Tim und Quentin ins Becken des Vredener Freibads. Das Schwimmen ging gut los, Quentin konnte auf seiner Bahn lange Zeit mithalten, musste aber nach 400 m abreißen lassen. Gleichwohl verlor er nur wenige Sekunden und kam so etwa 10 Sekunden hinter der Spitzengruppe auf Rang 5 liegend aus dem Wasser. Tim ließ am Start den Schnellen den Vortritt, um dann durchgehend sein Tempo schwimmen zu können und dem Hauen und Stechen vorne zu entkommen. Und so stieg er etwa  40 Sekunden nach Quentin aus dem Becken. 
Auf dem Weg zur Wechselzone rutsche Quentin auf dem nassen Rasen in einer engen Kurve aus und verlor dadurch wertvolle Sekunden, die ihm dann auf dem Rad fehlten, um die Lücke nach vorne schließen zu können. So musste er alleine ordentlich ranklotzen und stieg schließlich als Zweiter seiner AK vom Rad. Tim fand seine Gruppe und lies sich nicht abschütteln. Kontinuierlich machten sie Zeit nach vorne hin gut.
Auf der Laufstrecke hatte Quentin nichts zu befürchten. Auf die Spitzengruppe vorne konnte er nicht mehr auflaufen und nach hinten hatte er genügend Abstand zu den anderen Athleten. So lief er als Zweiter ins Ziel uns darf sich somit Vize-NRW-Meister im Triathlon nennen!
Tim konnte seine Konkurrenten loswerden und machte auf der Laufstrecke noch Plätze gut, sodass er abschließend mit dem 13. Platz belohnt wurde.

Nach den Jungs ging Johanna an den Start. Beim Schwimmen lief es gut und so kam sie deutlich weiter vorne aus dem Wasser, als in den vorherigen Wettkämpfen. Auf der Radstrecke konnte sie in einer Gruppe mitfahren und zeigte auch hier ein hohes Tempo. Auch auf der Laufstrecke zeigte sie eine äußerst solide Leistung und erreicht damit auf Rang 12 liegend das Ziel.

Damit ist die Saison ist für den W+F-Nachwuchs beendet und unsere Youngster freuen sich nun auf die wohl verdiente Trainingspause.