Solltet Ihr Neuigkeiten haben die auf der Homepage von W+F oder auch in der lokalen Presse gut aufgehoben wären, mailt einen entsprechenden Text und am besten auch ein zwei Bilder an Brigitte Wichert (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Brigitte kümmert sich dann um alles weitere.

Zwei Staffeln sowie Martin Koppe als Einzelstarter bezwangen am vergangenen Wochenende die nordfriesische Langdistanz an der Flensburger Förde in Glücksburg. Der raue Norden verlangte den Startern alles ab – entschädigte aber mit einer einzigartigen Atmosphäre.

Als Sonntagmorgen um 6:50 Uhr die Nationalhymnen der Starterinnen und Starter ertönten, die Sonne am Horizont aufstieg und der Pfarrer aus Glücksburg einige aufmunternde Worte sprach, konnte sich wohl niemand dem Gänsehaut-Feeling entziehen. Doch dann ertönte schon das Startsignal und die Athleten, Staffel- und Einzelstarter, begaben sich in die Ostsee. Schnell merkten sie, dass da noch andere „Wesen“ schwammen – Quallen. Aber auch an diese Wegbegleiter gewöhnten sich die W+F’ler und so waren sie von da an nur noch damit beschäftigt, die passende Welle zu erwischen, um möglichst energiesparend die erste Disziplin hinter sich zu bringen.
Pünktlich zum Radstart zog sich der Himmel dann leider zu und – man mag es angesichts der hohen Temperaturen im Münsterland kaum glauben – die Athleten begannen tatsächlich etwas zu frieren. Der aufbrausende Wind tat sein Übriges dazu. „Wenn da nicht noch dieser 6-Mal zu fahrende Rundkurs mit jeweils 220 hm zu bewältigen wäre“ – so ging es dem einen oder anderen auf der Radstrecke mit Sicherheit mehr als einmal durch den Kopf. Diese Gedanken schwanden aber schnell bei der Auffahrt des „Sandwig-Hills“– einem Stimmungsnest ähnlich dem Solarer Berg in Roth. Spätestens als es dann auch noch zu regnen begann, war auch dem Letzten klar, dass diese Langdistanz wirklich kein Zuckerschlecken ist. An dieser Stelle gilt Martin Koppe der größte Respekt, der in Glücksburg erfolgreich seine erste Langdistanz bestritt.
Nach 180 km auf dem Drahtesel mussten die Athleten dann noch 5-Mal einen Rundkurs über 8 km bewältigen – zu Fuß versteht sich. Dem von Zuschauern gesäumten Teil an der Strandpromenade folgten einige hügelige Passagen und wechselnder Untergrund in der näheren Umgebung von Glücksburg. Nach 42,2 km war es dann endlich so weit: Die Athleten liefen auf Höhe des Strandhotels durch den Zielbogen und dürfen sich nun ganz offiziell Ostseeman und Ostseewoman nennen.

Martin Koppe erreichte das Ziel nach 11:46:17 Stunden als 129. der Gesamtwertung und auf Platz 19 seiner Altersklasse (01:10:52 / 05:40:37 / 04:48:52).

Unter dem Staffelnamen „Alt aber schnell“ teilten sich Monika Schürmann (Schwimmen, 01:22:00 Stunde), Uwe Daut (Ute Mückel Tri-Team; Radfahren, 05:23:45 Stunden) und Claudia Grüger (Laufen, 03:49:29 Stunden) die Disziplinen. Sie erreichten das Ziel nach 10:38:00 Stunden auf dem 49. Platz.

Die Staffel „Tri-Generation“ mit Elke Strakeljahn (Marathon Steinfurt, Schwimmen, 01:00:37), Martina Topheide (Radfahren, 05:17:29 Stunden) und Stefan Bales (LSF Münster; Laufen, 03:14:12 Stunden) erreichte den 19. Platz.

Am vergangenen Sonntag hatten unsere Jungs ihr viertes Rennen in der 1. Bundesliga. Dieses Mal ging es in Tübingen an den Start.
Bei mehr als heißen Temperaturen starteten Jonas Osterholt (Platz 24) , Pim Venderbosch (Platz 27), Cedric Osterholt (Platz 36), Robin Willemsen (Platz 55) sowie Paul Völker (DSQ). Insgesamt eine solide Leistung, mit der die Mannschaft den 11. Platz erreichte und damit die stärkste münsteraner Mannschaft war. "Nur Platz 11", wie die Jungs nach dem Rennen selbstkritisch äußerten. Ein Beweis dafür, was für Ansprüche das junge Team an sich selber hat. Denn die W+F'ler haben noch großes vor. Insgesamt liegen sie derzeit (auch "nur") auf Platz 11. Doch das soll sich mit dem nächsten und letzten Rennen noch ändern. Denn nur ein Punkt fehlt den Jungs zu dem Zehntplatzierten HEP Performance Team NSU. Eine Top-10-Platzierung wäre damit noch möglich! Und genau diese Gelegenheit wollen die W+F'ler nutzen.

Die Möglichkeit dazu bekommen sie am 8. September auf Rügen.

Der Wasser + Freizeit Münster e.V. erteilt hiermit folgenden Auftrag an alle W+F'ler und Fans von W+F für den 08.09.2018: Daumen drücken bis über die Schmerzgrenze hinaus!!!

Am vergangenen Samstag nahmen Dana Neudeck, Brigitte Wichert und Ulrich Arnsberg am 3. Müritzman 3.8 teil. Der Müritzman ist ein Freiwasserwettkampf, bei dem die Schwimmer eine Strecke von 3,8 km in der Müritz zurücklegen müssen – auch bekannt als
„die doppelte Müritzquerung“. Eine gelungene Abkühlung bei diesem heißen Wetter, sollte man meinen. Doch auch die Müritz war mit 25°C fast schon ein bisschen zu warm, um Vollgas geben zu können. 
Aber dennoch stürzten sich die drei W+F’ler gemeinsam mit 120 weiteren Müritzmen und -women in die Fluten. Gestartet wurde um 9:15 Uhr am Strand in Waren, um dann die Binnenmüritz bis zu den Wendebojen kurz vor dem Campingplatz Ecktannen zu queren. Bis dahin verlief die Strecke, auch aufgrund der geringen Strömung und den wenigen Wellen, problemlos für unsere Athleten. Doch dort angekommen gab es bezüglich des Rückwegs im Wasser einige Orientierungsprobleme. Zunächst musste die richtige Boje gesichtet werden, um den Rückweg antreten zu können.
Doch auch diese Herausforderung meisterten die W+F’ler fabelhaft. Und so konnten sie den Müritzman 3.8 erfolgreich zu Ende bringen. Als Erste von dem Trio kam Dana ins Ziel (Platz 26, 1:17 h), gefolgt von Brigitte (Platz 39, 1:27 h) und Ulrich (Platz 63, 1:38 h).

Wirklich tolle Ergebnisse bei einem schönen Wettkampf.

Hätten unsere W+F’ler nur gewusst, dass der Athlet, der als Letzter die Ziellinie überquert, mit einer Flasche Sekt belohnt wird – dann wären sie das Rennen wohl deutlich entspannter angegangen. Gut dass man für’s nächste Jahr gewappnet ist!

Das vergangene Wochenende war ein Heimrennen für alle Triathleten unseres Vereins. Der große Triathlon in Münster stand auf dem Programm.

Doch nicht nur auf der Strecke waren die W+F'ler zu sehen - auch an der Strecke waren sie zahlreich vertreten. Bei heißen Temperaturen feuerten sie "ihre " Sportler an und sorgten für eine ausgelassene Stimmung! - Mit Erfolg! Unsere Athleten haben wieder einmal Ergebnisse erzielt, die sich definitiv sehen lassen können!

Ein besonderes Highlight war der Start der 1. Bundesliga. Mit dabei: unsere Jungs!
Sie hatten es sich schon bei den vergangenen zwei Rennen im Oberhaus richtig bequem gemacht und wollten vor heimischer Kulisse noch einmal ordentlich Gas geben. Und ihr Plan ging auf: Die Jungs gaben ordentlich Gas und erlangten den 9. Platz mit dem Team. Damit waren sie die beste Münsteraner Mannschaft! Insgesamt liegt die erste Mannschaft nun auf Platz 10! Eine wirklich tolle Leistung!

Wir gratulieren allen Teilnehmern zu ihren Ergebnissen und wünschen euch viel Erfolg für die weiteren Wettkämpfe!

 

  1. Bundesliga    
 Team Platz 9    
 20.  Jonas Osterholt  55:47  
 35. Cedric Osterholt  56:24  
 45.  Robin Willemsen  57:23  
 46.  Pim Venderbosch  57:28  
 50.  Paul Völker  58:08  
       
Volksdistanz    
Frauen (171 Starter)    
7. Ricarda Greshake 1:07:37 AK W HK Platz 4
92. Heike Koch 1:21:19 AK W 55 Platz 2
116. Claudia Reiser 1:24:32 AK W 55 Platz 55
       
Männer (410 Starter)    
31. Marco Hoppe 1:03:46 AK M 35 Platz 9
46. Robert Hupka 1:05:46 AK M HK Platz 12
79. Martin Koppe 1:08:30 AK M 45 Platz 9
110. Achim Belting 1:10:07 AK M 60 Platz 4
112. Jan Strathaus 1:10:14 AK M HK Platz 33
114. Norbert Franke 1:10:17 AK M 50 Platz 12
288. Reinhard Kantner 1:19:25 AK M 60 Platz 9
289. Ralf Pander 1:19:27 AK M 60 Platz 10
       
Olympische Distanz    
Frauen (64 Starter)    
12. Claudia Grüger 2:32:43 AK W 50 Platz 2
21. Franziska Podewilt 2:43:41 AK W HK Platz 7
24. Teresa Münstermann 2:44:30 AK W 40 Platz 3
       
Männer (312 Starter)    
7. Jannik Feder 2:05:38 AK M HK Platz 4
25. Moritz Schlenkhoff 2:12:14 AK M 30 Platz 7
33. Nils Strathaus 2:14:48 AK M HK Platz 10
52. Björn Wagner 2:21:46 AK M 40 Platz 7
69. Wolfgang Strathaus 2:25:09 AK M 55 Platz 2
89. Lucas Knappe 2:27:31 AK M HK Platz 23
111. Peter von Dewitz-Krebs 2:31:38 AK M 55 Platz 5
114. Ulrich Arnsberg 2:31:55 AK M 50 Platz 13
116. Marcel Klug 2:32:16 AK M HK Platz 29
122. Max Weber 2:32:26 AK M 55 Platz 6
124. Henning Liedmann 2:32:44 AK M 40 Platz 17
144. Thomas Wiedmann 2:35:41 AK M 35 Platz 24
164. Ralf Kuhlmann 2:38:06 AK M 55 Platz 12
244. Torsten Vennemann 2:50:00 AK M 50 Platz 44
297. Lutz Müller 3:04:54 AK M 55 Platz 27
311. Markus Karthäuser 3:27:21 AK M 50 Platz 58

Über eine Woche ist es jetzt her, dass Quentin Staudinger bei der Deutschen Meisterschaft der Jugend und Junioren im Triathlon in Grimma an den Start gegangen ist. Für Quentin war es der erste Wettkampf auf nationaler Ebene.

Schon freitags war er gemeinsam mit seinem Trainer Robert Hupka sowie seinem Trainingspartner Jannik Feder angereist. Nach einer sechststündigen Fahrt ging es für Quentin direkt zur Streckenbesichtigung. Danach folgte die Eröffnungsfeier. Bei der dort stattfindenden Länderparade durfte Quentin dann gemeinsam mit den anderen teilnehmenden Athleten für NRW einlaufen. Am Samstagmorgen machte er sich bei einer kleinen Radrunde warm und dann ging es auch schon an den Start.

Das Gedränge an der Startlinie im Wasser war groß. Die Athleten drängten nach vorne. Quentin – immer darauf bedacht stets regelkonform zu handeln – blieb (so wie es sich gehört) hinter der Startlinie zurück. Dies erschwerte ihm natürlich den Start und er musste sich durch die Meute „prügeln“.  Nach starken 9:57 min kam er auf Platz 34 aus dem Wasser. Unter den Anfeuerungsrufen von Jannik und Robert ging es für ihn dann in die erste Wechselzone. Dabei hatte er Probleme, seine Schuhe anzuziehen und kollidierte mit einem Gatter. Nach diesem etwas holprigen Start legte er jedoch richtig los. Doch schon nach der ersten Radrunde bog seine Truppe in die falsche Richtung ab und merkten erst nach etwa 300 m, dass sie auf dem falschen Weg waren. Dies kostete ihn den Anschluss an die vorherige Radgruppe und natürlich einige Plätze. In seiner Radgruppe leistete er dann überwiegend die Führungsarbeit. Doch der hüglige Verlauf der Radstrecke war für ihn als Münsteraner und Flachländer eine zusätzliche Herausforderung. Beim  abschließenden Laufen verlief für Quentin dann alles optimal. Mit einer schnellen Laufzeit von 16:43 min konnte er einige seiner Konkurrenten überholen und überquerte nach 1:00:21:99 h die Ziellinie. Damit belegte er insgesamt Platz 53.

Vor dem Wettkampf hatte er sich das Ziel gesteckt, bloß nicht Letzter zu werden. Dieses Ziel hat er definitiv erreicht. Für Quentins ersten nationalen Wettkampf stellte die DM in Grimma ein gelungenes Resultat dar. Dennoch war Quentin mit dem Verlauf des Rennens nicht vollends zufrieden. Auch sein Trainer sieht definitiv noch Potential nach oben!

Wir dürfen also auf die nächsten Wettkämpfe von Quentin gespannt sein!