tn eichenprozessionsspinnerTrotz aller Erwartungen wird das Münsterland auch in diesem Jahr wieder vom Eichenprozessionsspinner heimgesucht, so natürlich auch Saerbeck. Zum Glück stand der Badesee aber auf der Prioritätenliste der Gemeindeverwaltung zur Bekämpfung der Schädlinge hinter der Grundschule ganz oben. Eine Fachfirma hat schon in der zweiten Wachwoche das Bad von den Raupen befreit, so dass keine Badschließung ins Auge gefasst wurde. Die Fachleute vor Ort meinen, dass auch bis zum Triathlon noch genügend Zeit ist, um Rad- und Laufstrecke für unsere Veranstaltung frei zu bekommen.

Helmut Wilken

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Aus ganz Deutschland kommen die Wachleiter*innen und ihre Helfer*innen angereist. Nach Christoph aus Mesum, Heike aus Münster und Claus Robert aus Essen ist nun seit gestern (26. Mai) Dietmar aus Bad Honnef am See und sorgt dort für Sicherheit. Dietmar heute morgen: „Die Zahlen von gestern werden heute wohl noch übertroffen:  750 Badegäste, Wassertemperatur 23 ° C und Luft 29,5° C.“

Als sich am Samstag, dem 12. Mai 2018 um 9:00 h die Eingangstür des Badesees Saerbeck für die ersten Besucher öffnete und die Fahne der W+F-Rettungsschwimmer am Mast hing,lag hinter vielen fleißigen Helfern ein gutes Stückchen Arbeit. Das RWD-Team, unser Reinigungsdienst, einige Wachleiter und die Angestellten des Bauhofs der Gemeinde sind schon seit Monaten vor Ort. Der Januarsturm hatte im Gehölz des Uferbereichs Schaden angerichtet und auf der Liegewiese wurden zwei schöne Linden entwurzelt. Doch auch ohne solche Ereignisse erfordert die Saison gründliche Vorbereitung, nämlich die Grundreinigung des Gebäudes, der Wachwohnung und der sanitären Räume. Auch die Außenanlagen, der Strand, die Liegewiese, die Randbepflanzung und die Blumenbeete sollen dem Badbesucher gefallen. Für die Sicherheit der Schwimmer war es erforderlich, mit einigen Tauchern den Seegrund von Ästen, Scherben und anderen gefährdenden Gegenständen zu befreien.Dabei wurde auch zugleich die Entwicklung der Unterwasserflora beobachtet, die ja in manchen Jahren bei starkem Wuchs den Schwimmbetrieb sehr erschwerte. Ferner mussten die Wasserretter dafür sorgen, dass Tauchgeräte, Boot, Bootsmotor und andere Gerätschaften während der Saison in technisch einwandfreiem Zustand sind. Die Rettungsfähigkeit wurde ja schon im Winter durch die jährlich obligatorische Wiederholungsprüfung zum Rettungsschwimmabzeichen Silber oder Gold nachgewiesen.

Die ersten Badbesucher wurden am Samstag von den „Bademeistern“ mit einem Gläschen Sekt oder Saft begrüßt, allerdings erst nachdem man im ca. 20,1 ° C warmen Wasser geschwommen hatte.

Neben dem kleinen Kinderspielplatz mit dem beliebten Sandbagger, dem Beach-Volleyball-Feld, einer Slackline zum Balancieren, dem Sprungturm mit Einmeterbrett und neben dem immer besetzten Wassertrampolin wird für die Sommerferien wieder eine 20m-Wasserrutsche aufgebaut.

Helmut Wilkendsc00665

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Die ersten beiden Silber-Refresher sind gelaufen. Insgesamt sind schon 13 Wasserretter wieder fit für die Saison. Der dritte und letzte Refresher wird am kommenden Montag, den 08.01.2017 durchgeführt.

 

Neben den üblichen Übungen wurde zum wiederholten male auch mit unserem Schnellretter geübt. Hier wurde an einer Rettungsleine eine systematische Suche unter Wasser trainiert. Der Schnellretter erlaubt uns ca. 15 Minuten unter Wasser zu bleiben. Das Schwimmen und Tauchen an einer Leine war für einige eine neue Erfahrung. Unsere erfahrenen Taucher hatten hiermit natürlich weniger Probleme.

 

Es hatten aber alle ihren Spaß dabei. Ergebnis des Ganzen: Wir sind gerüstet und der Sommer kann kommen…

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Gut Nass

Das Rettungswachteam Armin, Helmut und Andreas

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Wasserrutsche am Badesee

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Eine weitere attraktive Bereicherung hat der Badesee am Wochenende erfahren. Der Dauerregen am Samstag war wirklich nicht dazu angetan, längere Zeit im Freien zu verbringen. Das sah Marcus Zschenker ganz anders. Der langjährige Wachleiter kann sich im wöchentlichen Rettungswachdienst am See zurzeit beruflich bedingt nicht einbringen. Am Wochenende aber hatte er frei und hat trotz des schlechten Wetters die Gelegenheit genutzt, eine lang gehegte Idee in die Tat umzusetzen: Der Badesee hat nun eine ca. dreißig Meter lange Wasserrutsche. Sein Rezept: Man modelliere ca. zwei Kubikmeter Sand zu einer länglichen Mulde, lege sie mit Teichfolie aus und beriesele sie mit Pumpen und Schläuchen von oben mit Wasser. Wer nun  auf einem Schwimmreifen sitzend oder liegend sich dem Wasser und der Schwerkraft anvertraut, erlebt eine sieben Sekunden währende tolle Rutschfahrt. Seit letztem Montag entwickelt sich die Rutsche zu einer echten Attraktion. Noch ist die Rutsche ein Provisorium, es gibt aber Überlegungen, sie zu einer Dauereinrichtung werden zu lassen.

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Helmut Wilken

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