300 Triathleten. Halb so viele Ordner. Keine Zuschauer. Und doch ist die Atmosphäre eine ganz besondere am vergangenen Sonntagmorgen am Badesee Saerbeck. Nachdem der Traditionstriathlon im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen musste, kann die 39. Auflage unter vielen Einschränkungen in diesem Jahr stattfinden. Es ist der erste Amateurtriathlon, der 2021 in NRW an den Start geht. NRWTV, DTU und Ordnungsamt schauen ganz genau hin. Das Orga-Team steht unter zusätzlichem Druck. Trotz der 39. Auflage ist dieses Event alles andere als Routine für sie. Schon am Samstag gab es bei den Vorbereitungen erste Abweichungen: Nicht alle Athleten haben ihre Startunterlagen erhalten. Diese wurden im Vorfeld postalisch auf den Weg gebracht, um den Kontakt vor Ort zu minimieren. Doch wie auch in den vergangenen Jahren, reagiert das Orga-Team souverän auf die Planänderungen. Aber die Anspannung bleibt natürlich: Wird der Zeitplan funktionieren? Werden die Athleten den Abstand einhalten können? Wird der Check-in reibungslos ablaufen? Allein sechs Helfer stehen seit halb 8 vor den Toren und überprüfen die negativen Testergebnisse der Starterinnen und Starter. Und dann hat auch noch Petrus kein Einsehen und lässt die Sportler im Regen stehen.

Aber der Saerbecker Triathlon wäre nicht der Saerbecker Triathlon, wenn nicht trotz allem ordentlich Stimmung aufkommen würde! Bei Organisatoren und Athleten überwiegt die Vorfreude, endlich wieder bei einem Triathlonwettkampf dabei sein zu können. Keine Gereiztheit, Unruhe und Stress auf Seiten der Athleten. Im Gegenteil: Während die rund 300 Teilnehmer ihre Position in und vor den Starterboxen einnehmen, sieht man, wie sich der eine oder andere ein Freudentränchen wegwischt.

Endlich wieder race-time! Was haben wir das vermisst!

Pünktlich um 09:30 Uhr fällt dann auch der Startschuss. Und dieser wird von keinem geringeren als Bürgermeister Dr. Tobias Lehberg gegeben. Nach und nach stürmen jeweils 15 Starter gleichzeitig aus ihren Startboxen los und springen in das 23°C warme Wasser des Saerbecker Badesees. Nach nur 600m geht es sodann auf die Radstrecke. 20 km liegen vor den Athleten. Trotz der nassen Fahrbahn gibt es keine Unfälle und schon bald starten die ersten Läufer auf die 5km lange Laufstrecke rund um den See. 

Nach etwas mehr als 56 Minuten ist das Rennen dann für den Ersten auch schon vorbei. Nach und nach kommen die Athleten ins Ziel gesprintet. Die Verpflegung gibt es im Selbstbedienungsmodus nah der Zeitnahme. Gesellige Gespräche oder gar eine Siegerehrung fallen in diesem Jahr leider weg. Diese wird später ohne Zuschauer und Athleten von den Organisatoren am See nachgestellt. Die Pokale machen sich dann per Post auf den Weg zu den Siegerinnen und Siegern.

Bei den Männern sieht das Podium wie folgt aus:
Platz 1: Marius Lindemann – Tri Geckos Dortmund (00:56:27)
Platz 2: Sascha Thiel – WSU Tri Team Warendorf (00:56:50)
Platz 3: Dag Störmer – Eintracht Hildesheim (00:58:05)

Die schnellsten Frauen waren
Platz 1: Hannah Arlom – LG Emsdetten (01:00:34)
Platz 2: Marit Bergmann – Hartmann Triathlon Team (01:03:35)
Platz 3: Florentine Exner – Triathlon Team Düsseldorf (01:05:51)

Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verlassen die Teilnehmer das Wettkampfgelände und starten ihre Regeneration. Gen Nachmittag können dann auch die Organisatoren die Füße hochlegen, zufrieden ein positives Resümee ziehen und mit bestem Gewissen in ihre wohlverdiente Erholungsphase starten.

Wobei – Erholung? Im nächsten Jahr wird der Saerbecker Triathlon stolze 40 Jahre alt. Und bereits wenige Minuten nach der 39. Auflage ist sich das überaus motivierte Orga-Team sicher: Das muss gebührend gefeiert werden. Die ersten Ideen wurden schon ausgetauscht.

Den 03.07.2022 sollte man sich also bereits jetzt rot im Kalender markieren; denn dann kommen die Triathleten wieder nach Saerbeck – hoffentlich wieder wie gewohnt und ohne besondere Auflagen. Aber die Organisatoren haben in diesem Jahr gezeigt: sie sind flexibel und für alles gewappnet!

Der BASF-Schultriathlon hat eine lange Tradition und dient dazu, Schülerinnen und Schülern ohne Druck den Spaß an der Bewegung – insbesondere am Triathlonsport – näher zu bringen. Das besondere an dem Event: Alle Schülerinnen und Schüler dürfen daran teilnehmen, es werden keine Zeiten genommen, der Transport zum Veranstaltungsort wird organisiert und es geht allein um die Freude am Sport in der Gemeimschaft. 2018 haben insgesamt 900 Kinder von 22 münsteraner Schulen teilgenommen.
Nun wurde das Orga-Team von der DTU als potentieller „Triathlon-Held“ nominiert. Das Einzige, was jetzt noch fehlt, ist eure Stimme!

Wir würden uns freuen, wenn ihr unter folgendem Link einmal für unser Orga-Team abstimmen würdet:  https://www.triathlondeutschland.de/aktive/triathlon-heldin-des-monats

Es dauert eine Sekunde und wäre eine tolle Wertschätzung für das Team, das jedes Jahr auf’s neue so viel Arbeit, Zeit und Herzblut in diese innovative Triathlonveranstaltung steckt.

Danke für eure Unterstützung!

Beim ersten Rennen der Saison hatte unsere Bundesligamannschaft bei den Finals in Berlin ganz schön zu kämpfen. Das ohnehin schon dezimierte Team wurde zusätzlich mit einer Verletzung eines Athleten konfrontiert. Am Ende stand mit zweimal DNF der letzte Platz.

Doch davon ließen sich die Jungs nicht beirren. Voller Motivation gingen sie am vergangenen Wochenende in Potsdam an den Start. Und der Wettkampf hatte es in sich.
Angefangen wurde morgens mit einem Prolog. Pro Team durften vier Athleten das Rennen bestreiten. Für W+F standen Victor Goené, Simon de Braber, Joey van’t Verlaat und Leo Arnold an der Startlinie. Jeder von ihnen musste 250 m schwimmen, 2,8 km Radfahren und 1,1 km laufen. Dabei betrug der Startabstand zwischen jedem Athleten 30 Sekunden. Aus den Zeiten des Prologs ergab sich sodann die Startzeit für das Relay-Verfolgungsrennen am Nachmittag.
Die Strecken hier: 250 m Schwimmen, 5,6 km Radfahren und 1,1 km laufen.

Die Jungs von W+F lagen nach dem Prolog auf dem 11. Rang und waren fest entschlossen, alles zu geben, um keinen Platz nach hinten weichen zu müssen.
Und das mit Erfolg: nach einem langen, harten, aber sehr erfolgreichen Wettkampftag belegte die Mannschaft Rang 11.

Teamleiter Luca Hagemeyer ist sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Und gerade nach dem holprigen Start in Berlin kann man sagen: Stark zurückgekämpft, Jungs – weiter so!

Das nächste Rennen findet am 08. August in Nürnberg statt.

Normalerweise lädt der Jugendvorstand die Kinder und Jugendlichen samt ihrer Familien im Sommer zu einem Zeltlager an den Badesee Saerbeck ein. Schon im letzten Jahr musste dieses Event abgesagt werden. Auch in diesem Jahr drohte das Jugendlager zu scheitern, doch der Jugendvorstand überlegte sich für das vergangene Wochenende eine etwas andere Variante. Statt am See zelteten die rund 50 Teilnehmer in ihren heimischen Gärten oder Wohnzimmern – inklusive Marshmallowbraten über Teelicht-Lagerfeuern.

Das diesjährige 24. Jugendlager statt unter dem Motto „Asterix und Obelix bei den olympischen Spielen“. Damit sich auch das besondere Zeltlager-Feeling einstellen konnte, hatte der Jugendvorstand die Teilnehmer zuvor mit Kisten voller kleiner Überraschungen ausgestattet. Vollgepackt mit Rezepten, Lichtern für eine Nachtwanderung, Süßigkeiten, Spielanleitungen, Bastelmaterial und vielem mehr gaben sie viele Anreize, sich das Wochenende ganz besonders zu gestalten.

Obwohl die Teilnehmer das Wochenende größtenteils Zuhause verbrachten, hielten sie über den in der Vereinsapp eingerichteten Chat die ganzen Tage über Kontakt. Sie teilten Fotos und Videos miteinander, erzählten sich Witze und Zungenbrecher und ließen einander an ihrem Zeltlager-Wochenende teilhaben. Dabei gab es natürlich ein volles Programm. Neben diversen Aufgaben, die gelöst werden mussten, gab es am Samstag auch eine Schnitzeljagd. Bei dieser wurden die Teilnehmer im Abstand von fünf Minuten auf eine neun Kilometer lange Strecke entlang der Werse geschickt – immer auf der Suche nach dem Passierschein A38. Knifflige Fragen und aktionsreiche Aufgaben warteten entlang des Weges. Mit dem Passierschein erhielten die Teilnehmer Zutritt zum olympischen Dorf, sodass sie sich nachmittags Zuhause den eigentlichen olympischen Spielen widmen konnten. Wettlaufen, Römerkegeln oder Wattepusten – die Teilnehmer gaben wirklich alles und zeigten ihre Ergebnisse stolz im Chat. Auch der Sonntag hielt noch so manch eine Aufgabe bereit, sodass keine Langeweile aufkommen konnte.

Gen Nachmittag erlosch das olympische Feuer und die Teilnehmer nahmen virtuell Abschied voneinander. Auch  wenn das Jugendlager so ganz anders verlief als bei den vergangenen 23 Malen, so hat es Teilnehmern und Organisatoren gleichwohl sehr viel Freude bereitet und für viele schöne Momente gesorgt. Gerade nach den vergangenen schwierigen Monaten war diese Veranstaltung gemeinsam mit dem tollen Wetter ein wahrer Stimmungsaufheller.