Dieter Rosenbaum ist bei der 36. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecke“ in Solingen an den Start gegangen und gleich zweimal mehr als erfolgreich ins Ziel geschwommen. Es folgt ein Bericht von Dieter, in dem er seine Eindrücke mit uns teilt:

Solingen, was gab es da nochmal? Ach ja, die Stadt der Messer und Klingen. Und Mitte März (18.-20. März) auch noch die 36. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters „Lange Strecke“, die in der Klingenhalle stattfinden sollten (ach ja, da waren sie also, die Klingen).

Und dort wollte ich meine Schwimmfähigkeit als alter(nder) Triathlet gegen „echte“ Schwimmer unter Beweis stellen und hatte für die 400m und 800m gemeldet. Bei der Angabe der Meldezeiten war ich eher konservativ, war damit aber trotzdem noch gut unter den geforderten Pflichtzeiten.

Am Freitag ging es dann nach den Läufen über 1500m am Nachmittag mit den 800m los. Im ersten Lauf waren die ü70 Schwimmer sowie noch zwei Mitstreiter aus meiner AK65 mit am Start. Jede Bahn war mit zwei Startern besetzt, die im Abstand von 30 Sekunden auf die Reise geschickt wurden. Ich startete auf der Außenbahn und wurde kurz nach meinem Start von meinem Mitschwimmer „gejagt“, konnte mich bis ca. 700m noch wehren, wurde dann auf den letzten 100m trotz Gegenwehr noch überholt. So kam ich mit relativ konstant durchgeschwommenem Tempo in 12:47min an, blieb damit 13 sec unter meiner Meldezeit.  An den Medaillen konnte ich damit aber nicht wirklich schnuppern, denn die gingen mit Zeiten unter 12 min weg.

Sonntagmorgen ging es dann schon früh ab 9 Uhr mit den 400m für mich weiter. Diesmal war ich im vierten Lauf, hatte die Bahn für mich alleine und war mit einer für mich akzeptablen Zeit von 6:04 min und mit dem vierten Platz diesmal etwas näher am Treppchen. Auch hier war die Renneinteilung okay. Durch die Situation habe ich mich nicht zu einem zu schnellen Angehen verleiten lassen und konnte somit mein Tempo durchschwimmen, ohne zu einzubrechen oder unterzugehen

Als Premiere bei den deutschen Altersklassenschwimmern war ich insgesamt zufrieden und bin gespannt auf weitere bevorstehende Events im Becken oder im Freiwasser.

Wir gratulieren Dieter zu diesen sensationellen Zeiten, sind schwer beeindruckt von dieser Leistung und drücken für alle weiteren Events kräftig die Daumen!

Dringend benötigt werden *ausnahmslos* folgende Dinge (gerne unverpackt, Verpackung erfolgt in der Sammelstelle):

- Hygieneartikel (zB Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife, Tampons, Binden, Masken)

- Erste Hilfe (zB Verbandskästen, Desinfektionsmittel, Mullbinden, Kompressen, Leukoplast)

- Haltbare Lebensmittel (zB Tütensuppen, Salz Mehl, Konserven, Protein-/Müsliriegel)

- Material (zB Schaufeln, Äxte, Campingkocher/-gas)

Annahme ausschließlich:
Dienstags und donnerstags 18-20 Uhr, samstags 12-16 Uhr

Kardinalstraße 10, 48165 Münster-Hiltrup ( ehemalige Bäckerei Klostermann) ❤‍🩹🇺🇦

 

 

W+F Onlineshop startet

 

Endlich ist es soweit: Unser Vereinsshop ist nun online! 😍onlineshop out now

Neben der bekannten Vereinsbekleidung bieten wir dort eine Vielzahl an Accessoires und Freizeitbekleidung an. Natürlich alles im W+F Design :) Und nicht nur das: Bei vielen Artikeln könnt ihr auch euren eigenen Namen oder eure Initialien mit aufdrucken lassen.

Das ist aber noch nicht Alles: Pünktlich zum Start des Shops veranstalten wir ein kleines Gewinnspiel. Alles was ihr zum Teilnehmen machen müsst, ist eure Shopbestellung auf Social Media posten, W+F markieren und mit etwas Glück könnt ihr einen 20 Euro Gutschein für den Shop gewinnen. Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich 10.4. ;)

 

Zum Shop

 

Betrieben wird der Shop in Zusammenarbeit mit dem münsteraner Hersteller Klubshop, der sich auf Vereinsbekleidung und Onlinehandel spezialisiert hat.

Bei Fragen oder Problemen meldet euch gerne per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vorschläge für ein Tanz + Sport Zentrum am Kanal

Der Wohnraum in Münster ist knapp. Doch der bezahlbare Raum für (Sport-)Vereine in Münster ist noch knapper. Dabei beherbergen die rund 200 münsteraner Sportvereine mehr als 90.000 Mitglieder und sind somit unverzichtbar für die gelebte Vielfalt in Münster.

Seitdem bekannt geworden ist, dass der RVM 2023 an den Hafen ziehen wird, bangen die Vereine Tango Pasión und W+F Münster um ihre Standorte. Die Zukunft des Gebäudes des Rudervereins, in denen sie selbst seit vielen Jahren Untermieter sind, ist nach wie vor ungewiss. Die Vereine jedenfalls müssen das Gebäude zu Januar 2023 verlassen. Räume der Begegnung und des Sports werden genommen, ohne dass es einen Ersatz gibt. Seit mehreren Jahren versuchen die Vereine immer wieder, mit der Stadtverwaltung Münster über eine Nachnutzung ins Gespräch zu kommen. Bislang ohne Erfolg. Nach Gesprächen mit Vertreter*innen aus Politik und Kultur sind die Vereine nun mit ihren Anliegen an Oberbürgermeister Markus Lewe sowie den Sportdezernenten Thomas Paal herangetreten. Ihre Vision: sie wollen nicht nur eine öffentliche Diskussion über die Nutzung der Fläche erwirken, sondern haben vielmehr bereits konkrete Pläne, wie eine solche Nutzung aussehen könnte. Sie plädieren für ein Tanz + Sport Zentrum am Kanal, das genügend Platz für Sport, Tanz, Kultur, Begegnung, Austausch und Gemeinschaft bietet.

Denn genau das macht die beiden Vereine aus. Der Tango Pasión mit seinen 470 Mitgliedern ist ein Tanz- und Kulturzentrum sowie jährlicher Veranstalter der European Tango Championship. Mit Partnern wie der Tangouniversität Buenos Aires und den europäischen Tangoverbänden, sind sie nicht nur stark vernetzt, sondern bieten Tanzunterricht auf hohem Niveau an. Ihr Projekt Tanzhaus Münster gibt der hiesigen Tanzszene ein Zuhause und fördert Tanzstile wie Bachata, Lindy Hop, Solo Jazz, Blues & Fusion, Forró, Ballett, Contemporary Dance, Breakdance und viele mehr. Darüber hinaus bieten sie Tanzunterricht für Menschen mit Handycap an. So gibt es bereits eine Tanzgruppe für Rollstuhlfahrer*innen, ein Projekt für Hörgeschädigte ist derzeit in Planung.

W+F Münster bietet seinen 650 Mitgliedern Angebote im Bereich des Schwimmens, des Triathlons und der Wasserrettung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Kinderschwimmausbildung, wodurch der Jugendanteil des Vereins bei fast 60% liegt. Der Verein ist mit einer Herrenmannschaft in der 1. Triathlonbundesliga vertreten, ist anerkannter Integrationsstützpunkt und bietet inklusive Tandemausfahrten für Sehbehinderte an. Darüber hinaus ist W+F Veranstalter diverser Events wie dem BASF-Schultriathlon, dem Kinder- und Jugend Swim&Run, dem Neujahrsschwimmen oder dem Ökulluslauf.

Beide Vereine benötigen Platz, um ihren vielfältigen Aufgaben und Vereinszielen nachgehen zu können. Während Tango Pasión Tanzsäle sowie Räumlichkeiten für den Austausch und Besprechungen benötigt, gebraucht W+F einen Standort für die Geschäftsstelle, Räume für die Jugendarbeit, für Besprechungen und Begegnungen. Der derzeitige Standort ist dabei für beide Vereine essenziell. Die zentrale Lage ermöglicht nicht nur kurze Wege im Sinne der Nachhaltigkeit, sondern hat ebenfalls eine gute ÖPNV-Anbindung, sodass inklusive Angebote gut umsetzbar sind. Darüber hinaus bietet den Schwimmer*innen und Triathlet*innen von W+F die Lage am Kanal ein gut koordinierbares Freiwassertraining und somit eine adäquate Wettkampfvorbereitung.

Auch andere Vereine in Münster sind derzeit ohne (geeignetes) Dach über dem Kopf. Die Räumlichkeiten eines Tanz + Sport Zentrums am Kanal könnten einen Coworkingspace darstellen und somit 10 Vereinen mit insgesamt rund 4.500 Mitgliedern ein Zuhause geben. Interessiert an einer Mitbenutzung sind Be Lindy e. V., Forró Münster, Funky e. V., Kanupolo Münster e. V., Laufsportfreunde Münster e. V., Move and Meet e. V, Scottish Country Dancers Münster sowie Tri Finish Münster e. V.

Ein Tanz + Sport Zentrum am Kanal würde darüber hinaus eine ideale Ergänzung zum kulturellen und Bildungsangebot des Bürgerhaus Bennohaus mit sich bringen. Der gesamte Gebäudekomplex könnte somit als Vereinszentrum in Münster Ost dienen

Alle Vereine möchten auch die im Viertel lebenden Menschen in das Projekt Bennostraße 7 einbinden. Angedacht ist u.a. das Weiterbetreiben des Steges am Kanal auch nach dem Kanalausbau mit Angeboten wie Stand-up-Paddeling sowie einem sicheren und einfachen Einstieg in den Kanal, vereinsübergreifende Familienangebote, Fitnessangebote im Breitensport, eine Sport Box auf der Grünfläche vor dem Gebäude sowie Sport und Tanz auf der Terrasse am Kanal.

Die Vereine sind davon überzeugt, dass sie durch eine – auch räumlich – enge Vernetzung noch stärkere Synergieeffekte erzielen und so das Angebot nicht nur für ihre Mitglieder, sondern auch für die im Hansaviertel lebenden Anwohner sowie für die gesamte Sport- und Kulturlandschaft in Münster noch attraktiver gestalten können.  

Lewe und Paal zeigten sich offen angesichts der Vision eines Tanz + Sport Zentrums am Kanal und nahmen die Sorgen der Vereine ernst. Gemeinsam mit Herrn Paal werden die Vereine in den kommenden Wochen ein Gespräch mit dem Amt für Immobilienmanagement führen. Die Stadt hat die Bereitschaft erklärt, die Wünsche der Vereine zu prüfen.

Ralf Pander, Vorsitzender von W+F und Katja Usunov, ehrenamtliche Geschäftsführerin von Tango Pasión, betonten noch einmal wie wichtig Sportvereine für die Bürger*innen seien. „Sie sind nicht nur ein wichtiger Bestandteil zur Sicherung der Gesundheit der Menschen, sie sind auch und vor allem Begegnungszentren – Räume voller Gemeinschaft. Und wie sehr wir von diesen Begegnungen und dem Kontakt zueinander zehren, haben wir alle spätestens in den Lockdowns gemerkt.“, so Pander. „Die Menschen brauchen Kultur und Sport zentrumsnah! In der Fahrradstadt Münster müssen diese Bestandteile der Lebensqualität mit dem Rad erreichbar sein“, so Usunov. Vereine sind wichtig für eine Stadt und dürfen auch bei der (Wohn-)Raumfrage in Münster nicht vergessen werden. Aufgrund dessen machten die Vereine am Freitagnachmittag auch noch mit einem kleinen spontanen Flashmob vor den derzeitigen Vereinsräumen öffentlich auf ihr Anliegen aufmerksam.

Die Stadt Münster steht den Geflüchteten aus der Ukraine zur Seite. Hierzu werden Geflüchtete in der Dreifachsporthalle an der Stadthalle Hiltrup zur Erstversorgung untergebracht.

Um gerade in der ersten Zeit nach der Ankunft die hygienische Grundversorgung sicherzustellen, wird den Geflüchteten das Hallenbad Hiltrup zur Verfügung gestellt.

Ein Großteil der Geflüchteten kommt mit nicht mehr als der Kleidung am Körper. Daher wird Badebekleidung dringend benötigt.

Badeanzug, Bikini oder Badehose und egal welche Größe oder Farbe.

Abgabe am Montag 14.3.2022 von 16:00 bis 19:00 Uhr im Hallenbad Wolbeck.