In Xanten fand die NRW-Liga nach fünf Rennen ihren Saisonabschluss.

Mit dabei waren Quentin Staudinger, Malte Fischedick, Jan-Roelf Heerssema und David Wetzel, die allesamt über die Olympische Distanz an den Start gingen

Für Quentin war es das erste Rennen über diese Distanz, was in den Saisonvorbereitungen eigentlich nicht eingeplant war. Malte hingegen feierte sein Debüt in der NRW-Liga und hatte aufgrund dessen Bedenken, ob er für diese Liga überhaupt schon bereit ist. Bis zu den Zeitpunkt hatte erst nur in den unteren Ligen, Liga-Luft geschnuppert.

Nichtsdestotrotz standen die Jungs allesamt früh auf, denn die NRW-Liga wurde als erste auf die Strecke geschickt. Mit über 22°C war das Wasser des Xanteners Strandbades wärmer als die Lufttemperatur und es herrschte ein Neo-Verbot.  

Alle vier legten einen guten Start hin. Quentin, der zum ersten Mal in einem Wettkampf die 1500 m schwamm, zeigte auch auf dieser Distanz, dass er vorne mitmischen kann. Auf den Plätzen 5, 9 und 19 liegend kamen Quentin, David und Jan-Roelf aus dem Wasser. Für Malte war von vornherein das Schwimmen die größte Sorge, ist diese Disziplin doch seine Schwachstelle. Gerade im Hinblick auf das starke Feld der NRW-Liga, machte er sich so seine Gedanken. Mit einigen Minuten Rückstand zum Mittelfeld kam aber auch er gut aus dem Wasser.

Auf dem Rad ging es anfangs chaotisch zu. Da alle dicht beieinander aus dem Wasser gekommen waren, bildeten sich Gruppen auf dem Rad. Über die Sprintdistanz ist dies üblich, hier war es allerdings verboten. Die Kampfrichter hatten alle Hand voll zu tun, diese Gruppen wieder aufzulösen. Da natürlich keiner zurückstecken wollte, war dies kein leichtes Unterfangen.  Für Quentin zog sich die Strecke ungewöhnlich lang und so fuhr er sein Rennen wie bei der Sprintdistanz, bis er bei Kilometer 30 merkte, dass es doch hart wurde. Malte war der einzige der W+F-Truppe, der auf dem Rad Plätze gut machen konnte. Auf der Laufstrecke ging es dann wieder für alle weiter nach vorne. David lief als erster W+F-Athlet über die Ziellinie und belegte damit insgesamt Platz . Es folgten Quentin (Platz 20), Jan-Roelf (Platz 25) und Malte (Platz 50).

Maltes vorherige Bedenken erwiesen sich als unbegründet. Obwohl er eine eher mäßige Schwimmleistung zeigte, konnte er das Feld noch gut von hinten aufrollen. Auch Quentin konnte trotz seines Debüts auf der langen Strecke gut mithalten.

Ein Toller Abschluss für die vier in Xanten, mit tollen Einzelergebnissen für jeden und Platz 8 in der Mannschaftswertung.

Nach nun fünf Wettkämpfen endet die Saison in der NRW-Liga für die zweite Mannschaft von Wasser + Freizeit Münster auf Platz 8.

Ein gut organisiertes Event mit mehr Reiz als sich auf den ersten Blick offenbart: Der Ratinger Triathlon bietet ein volles Programm mit einer ganzen Reihe von Starts und einer Radstrecke mit etlichen Auf und Abs. Selbst die verwinkelte Laufstrecke auf teils asphaltiertem, teils geschottertem Untergrund wird nicht langweilig. Geschwommen werden nur 1000 m im Becken, so dass der Neo zu Hause bleiben kann und der nasse Auftakt des Dreikampfs recht schnell erledigt ist. Allein das Rundenzählen ist nichts für Triathleten mit einer Matheschwäche, da sowohl auf der Rad- als auch auf Laufstrecke vier Runden absolviert werden müssen und im Becken leicht der Überblick über die zurückgelegten Bahnen verloren gehen kann.

Die Wettervorhersage war zwar schlecht, die Wirklichkeit sah dann aber glücklicherweise anders aus. Bei sehr guten Wettkampfbedingungen (um die 20 Grad, kaum Wind) starteten Carsten Meinke, Siggi Milden und Norbert Franke für Wasser-und-Freizeit. Carsten kam nach 19:08 min fast zeitgleich mit Siggi aus dem Wasser, während Norbert noch zwei bis drei Minuten länger „badete“. Auf der Radstrecke kamen alle drei gut in den Tritt, sodass sie vor dem abschließenden Laufen im Mittelfeld lagen. Während Siggi und Norbert ihre Position halten bzw. leicht verbessern konnten, fiel Carsten leider ab, bevor er finishen konnte. Im Ergebnis hieß das Platz 46 für Siggi (Gesamtzeit 2:24:40 h), Platz 55 für Norbert (Gesamtzeit 2:27:24 h) sowie Platz 76 für Carsten (Gesamtzeit 2:40:31 h).

Mit Platz 23 (von 30) in der Mannschaftswertung blieb für Wasser-und-Freizeit damit ligamäßig alles beim Alten. Trotz eines starken Auftritts von Tri Finish in Ratingen (11. Platz) langte es für sie in der Endabrechnung mit Platz 24 nicht, um Wasser + Freizeit im stadtinternen Duell bei den Masters noch abzufangen.

Das Vorhaben unserer Masters-Jungs: „Nach der Saison ist vor der Saison. 2020 streben wir nach vorne. Mindestens auf Tabellenplatz 22!“ - Das ist mal eine Ansage!

In diesem Jahr war es wieder so weit: TriFinish richtete das alleseits beliebte Ultraschwimmen im Hafenbecken aus. Wählen konnten die Schwimmer zwischen 8 km, 4 km, 2 km Flossen und 1 km. Bis auf die Flossen-Strecke, waren unsere Athleten auf allen Distanzen vertreten - und das äußerst erfolgreich.

Bei schönem Wetter und toller Atmosphäre ging es für die Athleten am Sonntagmorgen in das angenehme Nass des Kanals. Auch ohne Neo zu starten, war zumindest über die kurze Distanz kein Problem. Die Stimmung an den Seiten war fabehaft, ebenso die Organisation. Und die Platzierungen? Na, mit denen können alle zufrieden sein. Hervozuheben sind Jaques Weber und Marieke von Dewitz-Krebs, die beide über den einen Kilometer starteten. Dabei wurde Jaques sowohl bei den Männern als auch insgesamt Dritter. Marieke holte sich den ersten Platz bei den Frauen und damit den vierten Platz in der Gesamtwertung.

Gratulation an alle Athleten zu den tollen Resultaten!

 

 8 km
 männlich
 Sanders, Helmut  2:37:28 h  Pl. 13 
 weiblich
 Wichert, Brigitte  2:48:00 h  Pl. 6
   
 4 km
 männlich  
 Münstermann, Frank  1:13:07 h  Pl. 31
 Strathaus, Wolfgang  1:20:52 h  Pl. 47
 Arnsberg, Ulrich  1:21:22 h  Pl. 51
 Vennemann, Torsten  1:25:42 h  Pl. 59
 weiblich 
 Neudeck, Dana  1:20:53 h  Pl. 17
 Reiser, Claudia  1:21:56 h  Pl. 20
 Groll, Barbara  1:23:11 h  Pl. 21
   
 1 km 
 männlich 
 Weber, Jaques  13:52 min  Pl. 3
 Schütz, Leon  18:20 min  Pl. 11
 Schmidt, Maximilian  18:27 min  Pl. 14
 weiblich 
 von Dewitz-Krebs, Marieke  15:18 min  Pl. 1

Am vergangenen Wochenende fanden die Stadtmeisterschaften 2019 im Schwimmen statt. Ausgerichtet von der SGS stand den Schwimmern bei diesem Wettkampf die beheizte 50 m-Bahn der Coburg zur Verfügung. Mit dabei waren auch wieder einige Nachwuchsathleten von Wasser + Freizeit. Unter ihnen gab es sowohl Wiederholungs- als auch Ersttäter.

Zwei Dinge haben sie aber alle gemein:

  1. Sie sind jung und ambitioniert! Der jüngste Starter von W+F ist gerade einmal stolze 8 Jahre alt, der älteste 26.
  2. Sie haben alle absolute Top-Zeiten geschwommen und viele neue persönliche Bestzeiten erzielt.

Aber von Anfang an:
Am Samstag traf sich die bunte Truppe um kurz nach neun vor dem Freibad. Das Wetter war zwar nicht so schön wie im vergangenen Jahr – aber das trübte die Stimmung unserer Athleten keineswegs. Nach der Anmeldung und der Suche nach einem netten Verweilplatz ging es dann auch schon mit dem ersten Wettkampf los.

Gestartet wurde traditionsgemäß mit den 50 m Schmetterling. Wie auch im letzten Jahr musste Ida Krause (14 Jahre) als erste Starterin von W+F auf den Startblock. Ida, die schon beim Training für ihren Biss bekannt ist, setzte auch dieses Mal ein Statement und verfehlte mit 00:56,64 min nur knapp ihre Bestzeit – und das nach 7 Wochen Trainingspause. Wahrlich beachtlich.
Weiter ging es mit den Herren der Schöpfung. Din-Mohammad Zamani (17 Jahre), das erste Mal bei einem solchen Schwimmwettkampf dabei, hatte sich von seiner Trainerin überreden lassen, über diese Strecke zu starten. Dass dies die richtige Entscheidung war, demonstrierte er eindrucksvoll. Mit 00:50,09 min schwamm er eine neue persönliche Bestleistung.
Auch Leon Schütz (18 Jahre) hatte sich trotz des geringen Trainings in den vergangenen Monaten für einen Start entschieden. Mit 00:35.36 min war er allerdings nicht zufrieden. Daniel Everding (18 Jahre) hingegen hatten allen Grund zum Strahlen: Mit 00:30,20 min schwamm er nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern erlangte damit auch den zweiten Platz in der offenen Wertung! Max Lampen (15 Jahre) war mit 00:30,58 min nur einen kleinen Tick langsamer und landete damit auf Rang 3 in der offenen Wertung.

Weiter ging es mit den Läufen über 50 m Rückenkraul. Dies scheint eine eher unbeliebte Strecke unserer Athleten zu sein (und steht damit ganz sicher in hohem Maße auf den zukünftigen Trainingsplänen ;-) ). Max peste mit 00:35,35 min in einem ordentlichen Tempo durch das Becken und belegte damit den 2. Platz in der offenen Wertung. Auch Carl Voß ging bei dieser Disziplin an den Start. Der erst 10-Jährige hat in diesem Jahr das Goldabzeichen erworben, schlug sich aber auf der Schwimmstrecke wie ein alter Hase. Mit 00:59,08 min legte er ein ordentliches Tempo vor.

Auf der Bruststrecke hagelte es dann neue persönliche Bestzeiten. Bei den Mädels zeigten Caroline Benz (10 Jahre, 00:56,93 min), Mascha Krause (11 Jahre, 00:53,50 min), Romy Möllering (11 Jahre, 00:57,15 min) und Clara Voß (12 Jahre, 00:47,10 min) wirklich beachtliche Leistungen und allesamt verbesserten ihre persönliche Bestzeiten um einige Sekunden. Die Jungs hatten sich dieses Freudenspiel vom Beckenrand aus angesehen und legten dann selbst noch einmal richtig nach. Auch Daniel (00:40,56 min), Max (00:37,02 min), Fabian Terhürne (8 Jahre, 00:58,53 min) und Din (00:47,19 min) schöpften ihr Potential voll und ganz aus und lieferten neue Bestzeiten ab. Max landete in der offenen Wertung wiederholt auf dem Podiumsplatz – dieses Mal gab es Bronze.

Als letzte Einzeldisziplin standen die 50 m Freistil noch auf dem Plan. Und – man kann es schon fast erahnen – auch hier gab es einige neue Bestzeiten. Die jungen Schwimmer scheinen beim Wettkampf noch einmal richtig aufzudrehen.

Sowohl Ida (00:45,88 min), als auch Mascha (00:46,51 min) und Clara (00:45,49 min) schwammen wahrlich tolle Zeiten. Und die Jungs? Die zogen natürlich mit: Daniel (00:29,49 min), Max (00:29,09 min), Fabian (01:06,96 min), Carl (00:52,01 min) und Din (00:38,26 min) können allesamt richtig zufrieden sein.

Gekrönt wurden die Stadtmeisterschaften mit der 4 x 50 m Freistil Staffel. Der Altersunterschied dieser Staffel betrug stolze 18 Jahre.  Alexander Becker (26 Jahre), Caroline, Daniel und Fabian bildeten das erfolgreiche W+F-Quartett. Mit 03:01,23 min und dem 10. Platz beendeten sie die Stadtmeisterschaften 2019 für W+F.

Eine insgesamt richtig starke Leistung der jungen Schwimmer! Mit 21 Podestplätzen in den Altersklassen, davon 8 Siegen sowie 4 Podestplätzen in der offenen Wertung konnten die Athleten von W+F stolz und glücklich nach Hause gehen. Stolz waren die Trainer und Betreuer der jungen Truppe auf jeden Fall!

 

 Ergebnisliste

     
 50 m S      
 Krause, Ida  00:56,64 min Pl. 12 AK Pl. 4
 Everding, Daniel  00:30,20 min Pl. 2 AK Pl. 1
 Lampen, Max  00:30,58 min Pl. 3  AK Pl. 1
 Schütz, Leon  00:35,36 min Pl. 10 AK Pl. 2
 Zamani, Din-Mohammad  00:50,09 min Pl. 14 AK Pl. 3
       
 50 m RK      
 Lampen, Max  00:35,35 min Pl. 2 AK Pl. 1
 Voß, Carl  00:59,08 min Pl. 16 AK Pl. 2
       
 50 m B      
 Benz, Caroline  00:56,93 min Pl. 18 AK Pl. 2
 Krause, Mascha  00:53,50 min Pl. 15 AK Pl. 2
 Möllering, Romy  00:57,15 min Pl. 19 AK Pl. 3
 Voß, Clara  00:47,10 min Pl. 8 AK Pl. 3
 Everding, Daniel  00:40,56 min Pl. 10 AK Pl. 1
 Lampen, Max  00:37,02 min Pl. 3 AK Pl. 1
 Terhürne, Fabian  00:58,53 min Pl. 27 AK Pl. 1
 Zamani, Din-Mohammad  00:47,19 min Pl. 14 AK Pl. 2
       
       
50 m F      
 Krause, Ida  00:45,88 min Pl. 20 AK Pl. 5
 Krause, Mascha  00:46,51 min Pl. 21 AK Pl. 1
 Voß, Clara  00:45,49 min Pl. 18 AK Pl. 3
 Everding, Daniel  00:29,49 min Pl. 6 AK Pl. 2
 Lampen, Max  00:29,09 min Pl. 5 AK Pl. 5
 Schütz, Leon  00:32,09 min Pl. 13 AK Pl. 1
 Terhürne, Fabian  01:06,96 min Pl. 43 AK Pl. 2
 Voß, Carl  00:52,01 min Pl. 37 AK Pl. 3
 Zamani, Din-Mohammad  00:38,26 Pl. 25 AK Pl. 4
       
 4x50 m F Staffel      
 Becker, Alexander      
 Benz, Caroline  03:01,23 min Pl. 10  
 Everding, Daniel      
 Terhürne, Fabian      

Kinder und Jugend Swim&Run in Wolbeck

Nachdem in den letzten Jahren jährlich ein Wolbeck Kinder- und Jugend Triathlon ausgetragen wurde gab es 2019 nun am Samstag erstmals einen Swim&Run in Münster-Wolbeck. Also einfach gesagt: Ein Triathlon ohne Radfahren. Doch Rennräder gab es trotzdem ausreichend vor Ort. Doch dazu später mehr.

Wie schon 2018 meinte es auch in diesem Jahr das Wetter gut mit uns und so herrschten ab Mittag weit über 30°C auf dem Veranstaltungsgelände. Mit etwas Verspätung ging es dann kurz nach 13 Uhr mit der Abholung der Startunterlagen los. Alle Teilnehmer erhielten ihre Startnummer und konnten im Anschluss ihren Wechselplatz vorbereiten. Genau um 15:00 Uhr starteten dann die jüngsten Teilnehmerinnen im Hallenbad Wolbeck und macht sich auf die 50m lange Schwimmstrecke (zwei Bahnen). Direkt im Anschluss ging es durch den Seitenausgang raus in die Wechselzone. Hier noch kurz ein Shirt überziehen und die Schuhe zuknoten und dann ging es auch schon auf die 200m lange bzw. kurze Laufstrecke. Im Ziel warteten dann auch schon Verpflegung und die Finishershirts, sodass sich alle bei der Hitze schnell wieder erfrischen konnten. Nachdem um 15:05 Uhr nun auch die Jungs derselben Altersklasse gestartet waren, starteten im Anschluss die älteren Jahrgänge. Diese durften die neue Laufstrecke testen, die zum Glück viel Schatten spendete. So schwammen die Jahrgänge 2008/2009 100m und liefen 1,2km während die Älteren noch 100m mehr schwammen bevor es in 2,5 Runden auf die 2,0km lange Laufrunde ging.

Neben der Sportveranstaltung gab es natürlich auch noch weitere Dinge zu entdecken: So konnten die Eltern gemütlich im Schatten einen Kaffee trinken und Kuchen essen während die Kinder auf der großen Hüpfburg springen konnten. Zudem hatte der Jugendvorstand des Vereins einige lustige Spiele vorbereitet, bei denen die Kinder ihr Geschick unter Beweis stellen mussten. Aber die Hauptattraktion des Tages waren die Rennräder: Der Veranstalter hatte zum Ausprobieren einige kleinere Rennräder mitgebracht auf denen alle Kinder und Jugendliche einige Runden um den Sportplatz drehen konnten. Und so düsten von in regelmäßigen Abständen immer mal wieder Kinder über den Sportplatz. Zudem gab es am Stand mit den Rädern noch ausreichend Informationen für Eltern und Kinder, die gerne in den Triathlonsport einsteigen würden

Insgesamt eine sehr interessante Veranstaltung, bei der alle Teilnehmer mal für einen Tag in den Triathlonsport reinschnuppern konnten.