W+F freut sich über 9 weitere Junior-Retter. Die Prüfungen zum sogenannten "Seepferdchen für Rettungsschwimmer" haben die Jugendlichen erfolgreich abgelegt und damit den ersten größeren Schritt in Richtung Fremdrettung getan.

Der Kurs wurde einfach mit dem normalen Training verbunden, so dass viele Aspekte des Rettens angesprochen werden konnten, die über das übliche Maß eines Junior-Retter Kurses hinausgingen. Grundlage bildeten die Schwimmstile Brust, Kraul und Rückenkraul sowie der Grätschschwung in Rückenlage, die im Kurs gefestigt und verfeinert wurden. Geübt wurde mit Rettungspuppen und Rettungsgeräten. Besonders die Rettungsleine als auch der Gurtretter machten den angehenden Rettern viel Freude.
Die Kondition wurde durch rettungssportliche Übungen trainiert, wie z.B. beim Hindernisschwimmen, wobei auf 50 m zweimal unter ein 70 cm tiefes Hindernis getaucht werden musste, oder beim Flossenschwimmen.
Neben den Einzeldisziplinen wurden auch die Gurtretter- Flossen- oder Hindernisstaffeln intensiv geübt. Schwimmen in Freizeitkleidung, kombinierte Übungen und das Schleppen mit dem Achselschleppgriff standen auf dem Plan.
Zum Junior-Retter gehört aber auch das Wissen um die „elementare Erste Hilfe“, die in zwei Lerneinheiten mit vielen praktischen Übungen nahegebracht wurde. Dabei wurden die besonderen Gefahren im und am Wasser erarbeitet, sowie die vorher im Wasser geübten Fähigkeiten zur Selbst- und Fremdrettung vertieft. Rettungskette, Absetzen eines Notrufs und das Standard-Schema zum Auffinden eines Notfallpatienten wurden geübt: Ruhe bewahren, Eigensicherung, Feststellung des Bewusstseins und Atemkontrolle! Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird in dem Kurs noch nicht geübt, aber dafür stand Seitenlage und Wärmeerhalt auf dem Plan. Da wurde auch mal ein Erste-Hilfe Kasten geöffnet und Rettungsdecken ausgepackt und darin eingewickelt, was den Teilnehmern viel Spaß machte.

Am Ende des Kurses gab es für jeden eine Urkunde mit Registriernummer und den Junior-Retter Ausweis mit Aufnäher als Anerkennung für die erbrachte tolle Leistung!

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Wir reisen und wandern am 1. Adventssonntag! 

Am Sonntag, 2. Dezember, geht W+F mit der Ruhrtalbahn auf große Fahrt.

Mit dem nostalgischen Schienenbus der RuhrtalBahn fahren wir von Münster nach Billerbeck.

Dort schauen wir uns kurz den gemütlichen Weihnachtsmarkt an. Dann  wandern wir los in Richtung Havixbeck.

Nach elf familienfreundlichen Kilometern und zirka drei Stunden Wanderung hält der Schienenbus extra für uns in Havixbeck und nimmt uns wieder mit nach Münster. Unterwegs machen wir einen Stärkungsstopp!

 

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Treffen in Münster Bahnhofshalle: 11:15 Uhr
Abfahrt in Münster: 11:30 Uhr
Ankunft in Billerbeck: 12:03 Uhr
Rückkehr nach Münster: 16:48 Uhr
Kosten: für W+F-Vereinsmitglieder: 10 €, sonst 15 €
Bezahlung: im Zug!

 

Anmeldungen bis 23.11.2018: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Am vergangenen Wochenende war Robert Hupka im Namen des Vereins beim 17. Beckumer Mannschaftspokalschwimmen unterwegs. Geschwommen wurde in einem Bad nicht größer als das Hallenbad Wolbeck, auf einer 25 m Bahn. Aber dieses Schwimmbad hat es scheinbar in sich.

Robert, der sonst ausschließlich über die Sprintdistanzen (50 m und 100 m ) startet, versuchte sich bei diesem Wettkampf an der Mittelstrecke, um zu schauen, wo er im Training so steht.

Schon beim Einschwimmen hatte er ein gutes Wassergefühl. Um in den Wettkampf zu finden, startete er noch einmal über eine Kurzstrecke: 50 m Brust stand auf dem Plan. Das Gefühl war gut, die Zeit mit 38,46 sec zu langsam dafür. Gleichwohl war dies das beste Ergebnis von Robert seit 2 Jahren. Also ein sehr gelungener Auftakt.

Zum zweiten Wettkampf erklomm Robert für die 200 m Freistil den Startblock. Das gute Wassergefühl hielt an und so konnte er die ersten 100 m sogar mit einer 1:10,6 min angehen. Auf den zweiten 100 m ließ er etwas nach, schlug aber dennoch nach überraschenden 2:31,26 min an. Eine neue persönliche Bestzeit!

Nach einer Mittagspause hatte sich Robert dann einiges vorgenommen: 200 m Brust. Die Befürchtung, dass es hart werden würde, bestätigte sich. Auf den ersten 100 m erreichte er noch fast seine Bestzeit (1:29,27 min), die zweiten 100 m waren dann ein ordentlicher Kampf. So schlug er nach 3:12,57 min als Zweiter seiner AK an.

Nach einer viel zu kurzen Pause stand dann der letzte Wettkampf auf dem Programm: 400 m Freistil. Obwohl die Arme durch die Beanspruchung auf der Brust-Strecke schon erste Ermüdungserscheinungen aufwiesen, ging er den ersten Hunderter wieder in einem ordentlichen Tempo an (1:12,60 min). Danach kämpfte er sich dann allerdings nur noch durch das Wasser. Gleichwohl schlug er nach überraschenden 5:33,83 min an. Damit belegte er Platz 1 in seiner AK und wuchs – trotz des geringen Trainingspensum der letzten Wochen – über sich hinaus.

Ein Becken, das es in sich hat – das schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr.

W+F zeichnete bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung zwei Verdiente für ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement aus.

Der Delfin des Vorstandes wurde Anjela Schulz überreicht. 23 Jahre lang war sie im Namen des Vereins als Ausbildern tätig, 15 Jahre davon sogar als Ausbildungsleitung. Dabei war sie für die Planung, Organisation und Durchführung der Kinderschwimmausbildung verantwortlich. Ihre Arbeit war stets gekennzeichnet durch Motivation, Ehrgeiz und Zuverlässigkeit. Darüber hinaus prägte sie den Verein mit ihrer Arbeit als Jugendwartin. In der Jugendarbeit setzte Anjela neue Akzente, bewies Pioniergeist und Mut. So geht auch das alljährliche Jugendlager des Vereins auf eine Idee von ihr zurück.

Der Jugendvorstand des Vereins ehrte Leon Schütz. Nachdem er selber im Verein das Schwimmen erlernt hatte, beschloss Leon selber Ausbilder zu werden. Seit vielen Jahren bringt er nun Kindern und Jugendlichen das Schwimmen bei. Seine Arbeit ist geprägt von Engagement, Motivation und Kreativität. Auch als Mitglied des Jugendvorstands leistet Leon herausragende Arbeit. Im Auftrag desRettungswachdienstes des Vereins übernahm er in diesem Jahr erstmalig eigenverantwortlich die Bewachung des Badesees Saerbeck. Auch hier standen seine Geduld sowie  Zuverlässigkeit zentral.

Der Vorsitzende des Vereins, Ralf Pander, bedankte sich für dieses stets zuverlässige und herausragende ehrenamtliche Engagement der beiden.