Am 12.09.2020 fand in Saarbrücken auf dem Olympia-Stützpunkt das erste und letzte reale Triathlon-Bundesligarennen der Saison statt. Bedingt durch die Pandemie war es Veranstaltern und Verband bis hierhin nicht möglich gewesen weitere Bundesliga-Wettkämpfe auszurichten, sodass durch den bereits absolvierten dezentralen Swim&Run und das Zwift-Rennen Abhilfe geschaffen wurde. Doch allen Athleten fehlte es an Wettkampf-Feeling. Umso mehr freute sich das W+F Bundesligateam, dass nun Mitte September nun doch noch ein Rennen stattfinden konnte. Organisiert von der DTU wurde ein Bundesligawettkampf auf dem Stützpunktgelände bestehend aus fünf Heats. Bedeutet: Um Ansammlungen auf der Strecke zu vermeiden wurde der Wettkampf in fünf Teile geteilt. Somit gab es pro Lauf/Heat nur je einen Starter pro Team. In der Gesamtwertung sollten später die Platzziffern der einzelnen Teams addiert werden.

Nachdem ab dem frühen Morgen bereits die Rennen der Damen stattgefunden hatten, ging es um 12:00 Uhr für den ersten W+Fler Quentin Staudinger an den Start. Es galt eine Strecke von 650m Schwimmen, 13,8km Radfahren und 3,6km Laufen zu absolvieren. Die Radstrecke in Saarbrücken gilt als sehr anspruchsvoll: Kaum Geraden, viele scharfe Kurven und einige knackige Anstiege auf einer kurzen 2km Runde. Die Radstrecke kostete Quentin viel Kraft, am Ende stand Platz 13 des Laufs zu Buche.

Als zweiter Starter folgte Jonas Osterholt, dem die Strecke von früheren Wettkämpfen am Stützpunkt durchaus bekannt war. Jonas sowie sein Zwillingsbruder Cedric Osterholt, der im dritten Lauf startete, leben und trainieren am Stützpunkt in Saarbrücken. Bei beiden lief das Schwimmen optimal, sodass sie sich später in der Führungsgruppe beim Radfahren wiederfanden. Jonas finishte in seinem Lauf als dritter, Cedric als fünfter.

Vierter Mann im Team war Frederik Pilarski. Ganz neu im Team galt es für ihn seinen Einstand in die erste Triathlonbundesliga feiern zu dürfen. Und das gleich unter besonderen Umständen. Ähnlich wie Quentin kostete auch ihn die Radstrecke sehr viel Energie. Er finishte den Lauf als vierzehnter. Das Team freut sich auf weitere Wettkämpfe gemeinsam mit ihm in der Triathlon Bundesliga im nächsten Jahr! Das Team komplementierte Robin Willemsen, der mit einem Rückstand von nur wenigen Sekunden die Führungsgruppe auf dem Rad haarscharf verpasste. Er finishte seinen Heat als siebter im Schlussspurt gegen Neilan Kempmann.

Neben der Staffelung der einzelnen Starts gab es natürlich noch einige weitere Einschränkungen, um einen solchen Wettkampf möglich zu machen. So musste auf dem gesamten Gelände bis kurz vor Start sowie ab dem Zielbereich verpflichtend eine Maske getragen werden und es durften keine Zuschauer dabei sein. Zuschauen war aber trotzdem möglich: Die DTU hatte hierfür einen siebenstündigen Livestream auf die Beine gestellt, sodass viele von der Ferne das Rennen live verfolgen konnten.

In der Gesamtwertung bedeutete das Rennen Platz 7 der Tageswertung ganz knapp hinter Tri Finish Münster. Nach einer durchaus schwierigen Saison ein zufriedenstellendes Ergebnis für das gesamte Team, sodass das Team den Abend gemeinsam ausklingen lassen konnte.

Mit dem Bundesligawettkampf in Saarbrücken schließt sich für einen Großteil des Teams das Kapitel der Saison 2020. Sicherlich verlief einiges anders als erwartet. Dennoch blickt das Team gespannt auf die Zukunft und freut sich auf die kommenden Rennen in der nächsten Saison!

Nach der Wettkampfpause aufgrund der Corona Pandemie kehrt solangsam wieder etwas Normalität ein, auch in der Triathlon-Szene.
Am Samstag findet das erste und einzige Rennen der ersten Bundesliga in Saarbrücken statt.
Aufgrund der aktuellen Hygienemaßnahmen ist dies aber kein typischer Wettkampf. Gestartet wird in 5 Wellen mit jeweils 16 Athleten, ein Athlet pro Team. Die einzelnen Platzierungen werden addiert und am Ende gewinnt das Team mit der niedrigsten Platzziffer. Auch die Distanzen sind leicht verkürzt. Geschwommen wird 650m im Schwimmbad. Auf einer anspruchsvollen Radstrecke werden 6 Runden mit ordentlich Höhenmeter absolviert, so dass man am Ende auf 14km kommt. Die letzte Disziplin ist 4km Laufen mit einem leichten Anstieg.
Die Jungs aus unserem Bundesligateam sind fit und bereit für den harten Wettkampf.

Das Rennen wird live ab 8:45 Uhr auf www.triathlonbundesliga.de übertragen. Also seid dabei und schaut unseren Jungs zu! Einige Eindücke werdet ihr ab morgen auch auf den Social Media Kanälen des Teams finden.

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Am gestrigen Sonntag, den 26. Juli, stand für das Bundesligateam von W+F Münster das zweite Rennen der Saison an. Wie auch schon das erste Rennen konnte auch dieses Mal kein regulärer Wettkampf stattfinden. Stattdessen wurde ausgehend vom Verband ein dezentraler Swim&Run organisiert. Dieser konnte von den Bundesligateam bundesweit an verschiedenen Standorten ausgetragen werden, sodass sich die Personenanzahl gemäß der Corona-Vorgaben auf die Teilnehmer jedes Teams beschränkte. Die Ergebnisse wurden online erfasst und dann digital ausgewertet. Pro Team wurden die besten drei Teilnehmer gewertet.

Das W+F Bundesligateam um Teamleiter Kai Hesterwerth traf sich für die Absolvierung des Swim&Runs am frühen Morgen um 8:00 Uhr am Freibad in Reken (Borken). Mit dabei waren neben Robin Willemsen und Quentin Staudinger auch Paul Völker, Luca Hagemeyer, Leo Arnoldt und Bruno Krumbeck, die jedoch außer Wertung starteten. Nicht alle Teammitglieder konnten jedoch für den Wettkampf ins Münsterland anreisen: So feierte Frederik Pilarski vom olympischen Trainingszentrum in Kienbaum seinen Einstand in die Bundesliga und Jonas Osterholt nahm vom Bundesstützpunkt in Saarbrücken am Swim&Run teil. Sein Bruder Cedric Osterholt hatte leider sturzbedingt einen Tag vorher absagen müssen.

Noch vor der Öffnung des öffentlichen Badebetriebs konnte das Team sich hier nach einer kurzen Begrüßung im Freibad Reken aufwärmen und auf die 800m Schwimmen vorbereiten. Geschwommen wurde jeweils zur zweit auf einer Bahn. Schnellster Schwimmer auf der 50m-Bahn war Jonas Osterholt (9:06min), gefolgt von Robin Willemsen (9:17min) und Quentin Staudinger (9:57min), Frederik Pilarski schwamm auf der 25m Bahn unterbot mit 8:55min sogar die 9min Marke.

Nach einer kurzen Pause ging es dann um 11 Uhr weiter zum Laufen auf den Sportplatz. Hier musste eine Strecke von 5000m absolviert werden. Jonas Osterholt (14:53min) war auch hier vorne dabei gefolgt von Robin Willemsen (15:46min), Frederik Pilarski (16:38min) und Quentin Staudinger (16:55min). Auch die anderen Teilnehmer waren mit ihren Leistungen zufrieden. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer!

Am Abend gab dann der Verband das Gesamtergebnis bekannt: Insgesamt reichte das Teamergebnis für Platz 3 in der Tageswertung hinter dem Ejot Team Buschhütten und dem Hylo-Team Saar. Der erste Podiumsplatz für das Team, das erst 2018 in die höchste deutsche Triathlonliga aufgestiegen war. Zufrieden beendet das Team mit Kaffee und Kuchen und freut sich auf das nächste reale Bundesligarennen in Saarbrücken Mitte September.

Viele Grüße
Euer Bundesligateam

Absagen über Absagen… Auch die ursprünglich geplanten Bundesligarennen sind von den corona-bedingten Absagen getroffen. Umso glücklicher sind wir, dass es langsam wieder in Richtung Normalität geht und wir am Sonntag bei einem von der DTU organisierten Swim&Run teilnehmen dürfen.

Aber was macht ein Bundesligateam nun eigentlich ohne Wettkämpfe? Sicherlich keine unberechtigte Frage. Seit der (Wiederer-)Öffnung der Bäder trainieren wir wieder weitgehend normal. Auch wenn wir natürlich – wie jeder von uns - auch auf die Einhaltung der Corona-Vorschriften beim Training achten müssen. Ohne Wettkämpfe kann man aber sicherlich nicht von einer normalen Saison sprechen. Manch einem fehlte zwischenzeitlich das Ziel vor Augen, die Motivation drohte zu schwinden. Doch in kleinen Schritten geht es zurück zur Normalität und erste Lichtblicke zeichnen sich ab. Wir freuen uns unglaublich, dass es wieder losgeht und sind glücklich am Sonntag wieder als Team unsere Leistung zeigen zu können.

Das zweite Rennen der Saison 2020 der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga 2020 wird diesen Sonntag (am 26. Juli 2020) als dezentraler Swim & Run ausgetragen. Die Athleten aller teilnehmenden Teams absolvieren eigenständig 800 Meter Schwimmen und im Anschluss einen 5-Kilometer-Lauf. Die Gesamtzeit der Top-3-Athlet*innen jedes Teams werden zu einer Mannschaftszeit zusammengerechnet. Das Team mit der geringsten Teamzeit gewinnt den Swim & Run.

Für September und Oktober gibt es erste Lichtblicke für echte Wettkämpfe, die unter Einhaltung eines Infektionsschutzkonzeptes erfolgen dürfen. Wir sind gespannt wie die Formate dieser Rennen aussehen werden und freuen uns auf alle zukünftigen herausfordernden Wettkämpfe. Und so gehen wir auch schon diesen Sonntag mit voller Vorfreude und Motivation in das Rennen und werden unser Bestes geben!

Ein Teil der Rennen am Sonntag ist über Instagram Live über den Kanal der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga zu verfolgen. Aber auch auf unseren Social-Media-Kanälen werden wir euch auf dem Laufenden halten. Bis Sonntag!

Euer Bundesligateam

Langsam kehrt Normalität zurück in den Trainingsalltag. Die Freibäder machen auf und Training in Gruppen ist wieder möglich. Auch in der Bundesliga wird es wieder ernster. Am Sonntag den 28.6 um 10 Uhr findet ein virtuelles Rennen auf Zwift statt. Auf der Strecke „Out and Back again“ über 39,8km. Das Rennen wird im Live-Stream auf triathlonbundesliga.de ausgestrahlt und u.a. von Daniel Unger kommentiert. Für uns an den Start gehen Cedric Osterholt, Jonas Osterholt, Robin Willemsen, Luca Hagemeyer und Joey van T’Verlaat. Jeder interessierte, der sich mit den Stars messen will, kann an dem offenen Rennen Teilnehmen.

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Im Juli geht die Rennserie weiter mit einem Teaminternen Swim&Run. Dieser wird von jedem Team selbst organisiert und durchgeführt. Mittels GPS-Daten wird dann eine Rangliste ermittelt.

Wir vom Team sind gespannt wie sich die Situation weiter entwickelt und freuen uns auf die ersten Abwechselungen im Trainingsalltag. Folgt uns gerne auf unseren Social Media Kanälen um Eindrücke hinter das Geschehen zu bekommen.