Im Herbst noch wir noch recht optimistisch, jetzt müssen wir allerdings bekannt geben, dass die Münsteraner voraussichtlich auch in 2022 auf das Neujahrsschwimmen verzichten müssen.

Mit großer Sorge hat der Verein die steigenden Inzidenzen sowie Hospitalisierungszahlen in den vergangenen Wochen verfolgt. „Die aktuelle Coronaschutzverordnung würde uns zwar die Freiheit geben, die Veranstaltung im Januar durchzuführen, aber Freiheit bedeutet eben auch, etwas nicht zu tun.“, so Ralf Pander, Vorsitzender von W+F.
Als gemeinnütziger Verein sind sich die Verantwortlichen ihrer gesellschaftlichen Pflicht bewusst. Diese besteht in erster Linie in der Bereitstellung eines Trainingsangebots. Gerade im Hinblick auf die Verordnungen und Zahlen in den anderen Bundesländern setzt W+F daher den Schwerpunkt derzeit auf die Aufrechterhaltung der Schwimmausbildung sowie des Schwimmtrainings. Bei zusätzlichen Veranstaltungen oder Aktivitäten außerhalb des Trainingsbetriebs folgt der Verein der Empfehlung der Wissenschaftler und die lautet im Moment ganz klar: so wenig Kontakte wie möglich. Eine Durchführung des Neujahrsschwimmens würde damit ein falsches Signal senden.

Die Entscheidung ist dem Orga-Team nicht leicht gefallen. Sie bleiben allerdings im Standby-Modus. Sollte sich das Pandemiegeschehen in den kommenden zwei Wochen drastisch verbessern, möchten sie das Neujahrsschwimmen noch kurzfristig auf die Beine stellen. Eines steht laut Pander jetzt schon fest: „Wir werden die Tradition des Neujahrsschwimmens aufrecht erhalten. Zwar pausieren wir zum Schutz der Gesellschaft, aber wir werden alles dafür tun, dass es nach der Pandemie weiterhin ein Neujahrsschwimmen in Münster geben wird.“

 

Auch 2021 musste das Event coronabedingt ausfallen. Das neue Jahr begrüßten viele aber trotzdem frisch und nass - mit der Ice-Bucekt-Challenge. Hier gibt es ein paar Impressionen: