Vom 10. bis 14. April fand die CMAS Masters Weltmeisterschaft im Flossenschwimmen in Sharm El Sheikh (Ägypten) statt. Mit dabei Emese Möhring von W+F. Fast vierzig Jahre nach ihrem letzten internationalen Flossenschwimm-Wettkampf kehrte sie noch einmal mit ihrem ungarischen Team auf die internationale Bühne zurück.
Die gezielte Vorbereitung auf diese Weltmeisterschaft hatte sie erst im Februar begonnen – parallel zu ihren diesjährigen Triathlon-Zielen. Noch drei Wochen vor der Flossenschwimm-WM lief sie noch den Marathon in Barcelona mit, dem Ziel Anfang Juni bei einem Ironman 70.3 zu starten, um sich für die Weltmeisterschaft in diesem Bereich zu qualifizieren.
Umso beeindruckender sind Emeses Leistungen bei der Flossenschwimm-WM.
Mit insgesamt 6 Goldmedaillen und 2 Silbermedaillen räumte Emese richtig ab. Über 800 m Surface erschwamm Sie mit 08:46,07 nicht nur den Altersklassenweltrekord, sondern auch die beste Zeit im gesamten Damenfeld (inkl. 30+ und 40+ Kategorie). Gleichzeitig lag sie mit dieser Zeit etwa 33 Sekunden vor einem deutschen Schwimmkollegen in der 50+ Kategorie, was die Leistungsdichte und das Niveau des Wettkampfes unterstreicht. Auch Emeses Zeit über 400 m Surface hätten in der 50+ Männerklasse zum Sieg gereicht – eine beeindruckende Leistung! Zusätzlich sicherte Sie sich in der 4x 100 m ebenfalls den Weltrekord.
🥇 800 m Surface – 8:46,07 (Weltrekord)
🥇 4x100 m Staffel – 3:42,79 (Weltrekord)
🥇 400 m Surface
🥇 200 m Surface
🥇 400 m Bifin
🥇 50 m Apnoe
Alle Einzelrennen konnte Emese mit persönlichen Bestzeiten abschließen, sodass sie ein durchweg positives Fazit ziehen konnte.
Sie resümierte, dass eine außergewöhnliche und schöne Erfahrung war, nach vier Jahrzehnten wieder Teil eines internationalen Teilnehmerfeldes zu sein – und gemeinsam mit einem Team einen Weltrekord zu schwimmen.
Wir sind gespannt, was Emese in diesem Jahr noch im Triathlon-Bereich erreichen wird und sind sicher, dass sie nahtlos an diese Leistungen anknüpfen wird. Wir gratulieren zu diesen herausragenden Leistungen und drücken die Daumen für den 70.3 Ironman und die angestrebte Qualifikation zur Weltmeisterschaft.
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