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- von Alexander Becker
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Zum 65. Geburtstag des Freibades hatte die Stadt Sassenberg am vorletzten Wochenende ein 24-Stunden Schwimmen organisiert. Mitten unter die Starter/innen, die einzeln oder in Teams antreten konnten, hatte sich auch unser Schwimmer Alexej Wall gemischt.
Spontan hatte er sich wenige Tage vorher für einen Einzelstart entschieden. Nach seinem Sieg im Januar beim 24-Stunden Schwimmen in Coesfeld, wollte er sich nun im Freibad auf einer 50 m Bahn beweisen. Alles nach dem Motto: Alles kann – nichts muss.
Samstags um 14 Uhr fiel der Startschuss. Nach gut 7 Stunden hatte Alexej bereits rund 22 km hinter sich gebracht und lag damit an der Spitze. In der Nacht kostete es aufgrund des Regens und der kühlen Temperaturen jedes Mal Überwindung ins Wasser zu springen. Doch wie bereits im Januar, zeigte Alexej seinen eiserenen Willen und schwamm Bahn um Bahn, sodass nach 24 Stunden 54,3 km für ihn zu buche standen. Dies bedeutete einen erneuten Sieg bei einem 24-Stunden Schwimmen-
Hiermit errang er nach dem 24h-Vereinsrekord auf der 25m Bahn auch den Vereinsrekord auf der 50 m Bahn. Diesen hatte bisher Jörg Lenz viele Jahre gehalten.
Alexej berichtete von einem angenehmeren Schwimmen als im Hallenbad, da die Luft deutlich angenehmer und somit der sonst übliche Chlorhusten vermieden worden sei.
Wir gratulieren Alexej herzlich zu seinem erneuten Triumph und drücken ihm für alle weiteren Vorhaben die Daumen!
- von Maren Becker
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Am 18. Juni ging es für die 1. Herrenmannschaft zum zweiten Saisonstart nach Steinbeck über die Olympische Distanz. Debütant Luca Frerichs startete das erste Mal überhaupt bei einem Triathlon. Neben ihm gingen Michael Bursutzki, Andy Schmedes und Dominik Carius an den Start.
Bei fast 22 Grad Wassertemperatur durfte sogar noch im Neoprenanzug gestartet werden. Und so fiel dann um 12.50 Uhr der Startschuss für die erste Disziplin. Andy, der am frühen Morgen schon den vierten Platz beim Shortman geholt hatte, ging als erster von den Vieren aus dem Wasser, dicht gefolgt von Dominik. Kurz nachdem die beiden die ersten Höhenmeter am Steinbecker Berg hinter sich gebracht hatten, brach ein Baum mitten auf die Straße, sodass Luca und Michael erst auf die Feuerwehr warten mussten, bevor es weitergehen konnte. Die war jedoch schnell vor Ort und konnte den Baum mit technischem Gerät zügig beseitigen. Zum Glück kam es beide diesem Zwischenfall zu keinem Personenschaden.
Bei praller Sonne ging es um die Mittagszeit dann auf die Laufstrecke, die wenig Schatten bot. Dominik konnte zwar erst noch zu Andy aufschließen, musste dann aber zwei Kilometer vor dem Ziel abreißen lassen. Michael, der sich gerade auf den Berlin Marathon vorbereitet, legte auf der Laufstrecke den Turbo ein. Aber auch bei ihm hinterließen die Sonne und die hohen Temperaturen ihre Spuren. Er und Dominik liefen schnurstracks am Zieleinlauf vorbei. Nach etwas Aufregung, Adrenalin und Gegenverkehr finishten die beiden dann noch nach Andy (2:35:26 Stunden) mit 2:36:40 Stunden bzw. 2:36:58 Stunden den 30. Steinbecker Triathlon. Luca kam mit überragenden 2:43:58 Stunden ins Ziel und wurde von den Dreien herzlichst mit Radler und Wassermelone im Ziel empfangen. Auch sein Vater war extra angereist, um ihn bei seinem ersten Dreikampf anzufeuern.
Trotz der Hindernisse konnten die vier letztlich einen soliden 9. Platz landen und bestätigten damit ihren Platz in der Verbandsliga.
Am 03. August geht es dann für die 1. Herrenmannschaft nach Sassenberg.
- von Ralf Pander
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Dreikampf jetzt auch als Zweikampf
Aquabike, so heißt das zusätzliche Format in Saerbeck am Sonntag 2.7.2023. Schwimmen und Radfahren sind die Disziplinen und das im gemeinsamen Start mit den Triathlet:innen. Das neue Format richtet sich mit 1.400 Meter Schwimmen und 38 km Radfahren an alle, die Spaß haben sich über diese Strecke auszuprobieren.
Nach dem Coronatriathlon 2021 mit nur 300 zugelassenen Starter:innen hielten sich die Dreikämpfer:innen im Jahr 2022 deutlich zurück. Die Unsicherheit war groß und der Run auf das Event mit nur rund 400 Athlet:innen eher überschaubar. Für 2023 sind die Macher der Veranstaltung wieder auf deutlich mehr Teilnehmer:innen vorbereitet und der Wechselbereich im Saerbecker Freibad ist mit rund 800 Plätzen geplant. Es geht wieder über die Volksdistanz und auch ein Kurztriathlon – die olympische Distanz- ist im Angebot. Dazu gesellen sich 230 Liga Starterinnen und –starter. Die Regionalliga der Frauen wird ebenso ihren Wettkampf absolvieren wie die Landesliga Mitte und die Seniorenliga. Damit ist sicher, dass es auch für die Zuschauer spannenden Sport in Saerbeck zu sehen gibt. Die Startgebühren sind übrigens gegenüber den Vorjahren nicht gestiegen. Hier wollen die Organisatoren ganz bewusst kostengünstig bleiben, um möglichst vielen Sportler:innen eine Teilnahme zu ermöglichen. Dafür gebraucht es ganz viel ehrenamtliches Engagement und das ist in Saerbeck seit dem ersten Start im Jahr 1984 Teil der DNA. Geschwommen wird im Badesee und die Radstrecke führt wieder durch die Münsterländische Parklandschaft Richtung Landbergen. Für die Laufstrecke mussten sich die Organisatoren etwas Neues einfallen lassen, da die Hembergener Str. wegen Bauarbeiten gesperrt ist und so geht es in diesem Jahr in mehreren Runden in großen Schleifen um den Badesee.
- von Maren Becker
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Eigentlich hätten die Kinder unserer Schwimmausbildung noch diese Woche Zeit gehabt, die letzten Aufgaben für ihre Schwimmabzeichen zu erfüllen. Aufgrund von Personalmangel auf Seiten des Badpersonals, bleibt das Hallenbad Wolbeck diese Woche für unsere kleinen und großen Schwimmer*innen jedoch geschlossen.
Aufgrund dessen müssen wir kurzfristig die Kinderschwimmausbildung für das erste Halbjahr bereits heute beenden.
Wir wünschen aber allen schöne Sommerferien und freuen uns, euch nach den Ferien wieder zahlreich in unserer Kinderschwimmausbildung begrüßen zu dürfen.
Auch das Schwimmtraining der Jugendlichen und Erwachsenen entfällt. Für sie geht es dann ab nächster Woche im Freibad weiter.

- von Maren Becker
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...dachten sich im übertragenen Sinne auch die vier Trainees Ida, Thea, Sarah und Melina beim Rettungswachdienst am Badesee Saerbeck. Bei besten Bedingungen von 26°C Luft- und 22°C Wassertemperatur zeigte Wachleiter Marcus Zschenker den Interessierten aus Münster, was so alles an einem normalen Wachtag am Badesee passiert.
Nach einer kurzen Einführung ins Tagesprogramm, machten sie sich gemeinsam auf den Weg um den See. Hierbei berichtete Marcus etwas von der Historie des Sees, von der geologischen Beschaffenheit und gab Informationen zu den weiteren Nutzern des Sees sowie einige Erläuterungen zum Hausrecht, das die Gemeinde für die Wachaufsicht an den Verein übertragen hat.
Mit all der Theorie im Kopf war es sodann an der Zeit, die Praxis walten zu lassen. Hier war das neue Rettungsboot ein willkommener Einstieg. Nach einer Einweisung zum Boot ging es raus auf den See.
Zunächst übte jede das Mann/Frau-Über-Bord Manöver mittels eines Balles. Die wechselnden Winde auf dem Wasser machten es den Trainees nicht leicht, aber dennoch erreichten alle ihr Ziel. Zur Abkühlung durfte dann jede die Erfahrung mit der neuen Leiter am Boot machen. Diese ermöglichte, dass alle vier nach der Erfrischung im See wieder mit einer Leichtigkeit ins Boot zurückkehren konnten. Definitiv eine Lohnenswerte Investition, wie Marcus bemerkte. Zurück am Bootsanleger wurden die Pflichten und Rechte unserer Rettungsschwimmer:innen weiter im Detail erläutert. Hierbei konnte eindrucksvoll die Funktion der „Pfeife“ vorgeführt werden. Nach drei Stunden Programm forderte das Hungergefühl seinen Tribut. Mit frisch gegrillten Bratwürstchen und Pommes genossen die jungen Trainees ihre Pause bei einem herrlichen Sonnenbad.
Gut gestärkt und immer noch hoch motiviert ging es danach wieder ins Wasser. Die Rettungsboje und ihren Nutzen konnten alle Beteiligten im Selbstversuch ausgiebig testen. Der Versuch, einen geübten Rettungstaucher in der Tiefe zu finden und zu bergen, zeigte dann auch die Herausforderungen in dem schönen Badesee. Die Trainees überraschte es sehr, wie lange ihr Mentor unter Wasser verbringen konnte. Auch im Selbstversuch waren sich alle einig, dass es wahrlich nicht einfach sei, jemanden am Grund zu finden. Schließlich wurde der Schnellretter als letztes Highlight vorgestellt. Marcus erklärte, dass man damit einem*einer Verunglückten besser zur Hilfe eilen könne und sich die Chancen erhöhten, ihn*sie im Wasser zu finden. Die Vier konnten die Erfahrung machen, ein paar Atemzüge aus der Pressluftflasche zu nehmen. Für alle eine besondere Erfahrung mit Suchtpotential. Mit all dem Wissen und den Erfahrungen ging der Tag für alle nach rund fünf Stunden zu Ende.
Bereichert mit einer eigenen Trillerpfeife für Rettungsschwimmer:innen werden wir wohl hoffentlich bald Ida, Thea, Sarah und Melina auf dem Steg am Badesee Saerbeck zu hören bekommen. Denn eins haben sie gelernt: ein*e gute*r Rettungsschwimmer*in rettet Leben, ein*e bessere*r sieht die Gefahr schon vorher und pfeift…